Apéro riche
Der Conseil communal de Traversères http://www.traverseres.fr hat die Bevölkerung zu einer Orientierungsversammlung eingeladen. Zur Diskussion standen die zahlreichen Gebietsveränderungen in der République française. Die Kleinstgemeinden erfüllen zunehmend viele öffentlichen Aufgaben in Gemeindeverbänden, die sog. Cantons sollen aufgehoben werden, selbst die Départemente stehen als Organisationseinheiten zur Diskussion. Landesweit werden die bisher 22 Regionen auf etwa 13 reduziert.
Motor all‘ dieser Reorganisationen ist die Europäische Union. Der Verwaltungsaufwand muss merklich reduziert werden, wenn man Anspruch auf europäische Fördergelder anmelden will…
Die interessante Veranstaltung wurde (wie hierzulande üblich) gekrönt durch einen apéro riche! C’est très sympa!
Le Maire de Traversère avec son équipe und zwei Präsidenten von Nachbargemeinden und Gemeindeverbänden.
Nomen est omen
Mein Familienname Baumann bedeutet Sämann…
… und der Name ist Programm…
… von früh bis spät habe ich die ganze Woche gesät
… und gesät.
Nomen est omen
Sag ich’s doch!
Manchmal ist es ein Geknorze…
Weil die Bigbags immer grösser werden, habe ich mich dieses Jahr für Saatgut in Kleinsäcken (25 kg) entschieden. Das heisst 200 mal Sack buggeln… Immerhin kann ich mir damit das Fittnessstudio ersparen!
Die Gerstenkörner sind bekanntlich begrannt. Obwohl ich zertifiziertes Bio-Saatgut von Agri-Bio verwende, führen eben diese einzelnen Grannen dazu, dass bei der pneumatische Sämaschine einzelne Rohre immer wieder verstopfen. Das ist sehr ärgerlich und die Schäden lassen sich erst beim Auflaufen des Getreides richtig abschätzen.
Pech und Pannen an der Tagesordnung: Pneuschaden, Keilriemen defekt, Lagerüberhitzung…
Es kann nur besser werden…
Saatbett
Arbeit ist angesagt: Mit der Herse rotativ (Kreiselegge) wird das Saatbett für die Getreidesaat vorbereitet. 25 Hektaren Feinarbeit!
Die Schweiz in Europa
Den Beitritt der Schweiz zur EU a priori und auf immer aus den europapolitischen Debatten zu verbannen, wäre töricht und gefährlich, denn letztlich kann nur die volle Mitwirkung der Schweiz jenen Einfluss auf die europäischen Politiken und auf das europäische Recht geben, der dem Gewicht des Landes entspricht.
http://ch-in-europa.ch/home.php?lang=de
Ich bin dafür, dass die Schweiz der Europäischen Union beitritt.
Feigen
Der Foire au plantes rares http://www.coeurdegascogne.com/Foire-aux-plantes/default.asp in Ordan-Laroque hat mich animiert, unsere zwölf verschiedenen Feigenbäume und Sträucher näher zu bestimmen. Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass es tausende (!) verschiedene Arten von Essfeigen gibt!
Hier der Anfang meiner Studien…
… mit den dazugehörenden Feigen
… eine erstaunliche Artenvielfalt… http://figues-du-monde.com
Eigentlich erstaunlich, dass Feigenblätter so wenig erforscht wurden, obschon sie dem Vernehmen nach ja schon von Adam und Eva benutzt wurden!
Arbeit für eine Biologie-Dissertation?
Jedenfalls war die Feigenernte dieses Jahr weit besser als die Traubenernte https://auswandererblog.ch/?s=Schlechte+Ernte
Schlechte Ernte
Mit dem biologischen Rebbau ist das so eine Sache. Gegen Pilzkrankheiten (z.Bsp. Falscher Mehltau) sind Kupferspritzungen (Bordeaux-Brühe) zugelassen. Das ist nicht unproblematisch, weil sich Cu als Schwermetall im Boden akkumuliert. Also habe ich letztes Jahr total auf Pflanzenschutzspritzungen verzichtet …mit dem Resultat, dass die Ernte miserabel war.
Heuer war ich etwas vorsichtiger: insgesamt vier Cu-Behandlungen im April und Mai… Das feucht warme Klima danach während der Traubenreife hat den Reben starkzugesetzt und die Ernte ist einmal mehr sehr schlecht (viele ausgetrocknete Beeren)! Meine Grand Cru Weinproduktion muss einmal mehr um ein Jahr vertagt werden…
Rebbau ohne oder mit sehr wenig Chemie ist eine schwierige Sache, ich kann davon ein Liedchen singen…























1 comment