AUSWANDERERBLOG

Feldarbeit (Tag für Tag)

Posted in Bauernland by ruedibaumann on März 28, 2020

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Wie die Blümlein, draussen zittern…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on März 23, 2020

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Irgendwie muss es ja weitergehen…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on März 21, 2020

„Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet, …es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.“

Wir haben heute Kartoffeln gesetzt. Härdöpfu aus der letztjährigen Ernte die wir nicht alle brauchten und jetzt vorgekeimt sind. Hoffen wir, dass bei der nächsten Ernte das schlimmste überstanden ist! Glücklich und privilegiert, wer trotz Ausgangssperre im eigenen Garten arbeiten kann.

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Naturverjüngung

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Februar 25, 2020

Vor ziemlich genau 20 Jahren hat der Lothar-Sturm eine unserer Waldparzellen in der „Dählen“ in Grossaffoltern arg geschädigt. Wir haben uns entschlossen, die gefällten Bäume (v.a. Fichten und Buchen) nicht zu räumen und keine Neupflanzung vorzunehmen. In der Zwischenzeit sind zahllose Laubbäume gekeimt und zu einem ansehnlichen Jungwald herangewachsen (Naturverjüngung). Fazit für mich: auch in der Waldwirtschaft sollte man vermehrt die Natur machen lassen!

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Frühling

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Februar 8, 2020

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Feldarbeit

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Pfirsichblühten

 

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Aprilglocken

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Morgenrot

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Frauen im 18. und 19. Jahrhundert

Posted in Bauernland, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 23, 2020

Drei Lebensläufe anhand der Kirchenbücher

(aus der Recherchearbeit von Stephanie Baumann)

 

Anna Häni Roht 1741 – 1774

Anna Roht von Seedorf wurde 1757 als 16-Jährige mit dem 31-jährigen Bendicht Häni von Suberg verheiratet.  Sie bekam als 18-Jährige ihr erstes Kind, vier Jahre später das zweite und danach im Abstand von je zwei Jahren noch mal zwei Kinder. Vier Kinder in zehn Jahren sind nicht sehr viel für diese Zeit. Aber aus den Kirchenbüchern sind nur Totgeburten ersichtlich. Sie sagen nichts aus über allfällige Fehlgeburten und über die Gesundheit der Mutter, die so früh schon heiratete. Anna Häni-Roht starb fünf Jahre nach der letzten Geburt, erst 33-jährig! Den frühen Tod ihres jüngeren Sohnes hat sie nicht mehr erlebt, er starb zwei Jahre später im Alter von neun Jahren. Ihr älterer Sohn Bendicht, war bei ihrem Tod elf Jahre alt, heiratete später Maria Roht von Weingarten.

 

Maria Häni-Roht 1767 – 1825

Mit 18 Jahren heiratete Maria Roht den 22-jährigen Bendicht Häni, Pintenwirt und Müller zu Suberg. Sie hat in einem Zeitraum von 25 Jahren mindestens zwölf Kinder geboren, fünf starben bereits im Kindesalter. Das erste Kind bekam sie mit 19, das letzte mit 44 Jahren. Zwei ihrer Töchter mussten wegen unehelicher Schwangerschaft beim Chorgericht antraben und  wurden je mit 2 ½ Tagen Abbüssung im Gefängnis bestraft. Da Vater Häni inzwischen selber Chorrichter und „ein bemittelter Mann“ war, wurde den beiden Töchtern, welche noch daheim lebten, „die Leibesfrucht Namens, Heymaths und Erhaltungs halber als unehelich zugesprochen“. Maria Häni-Roht hat also neben ihren eigenen zwölf Kindern auch noch zwei uneheliche Enkelkinder aufgezogen. Sie starb 58-jährig, 14 Jahre nach der Geburt ihres letzten Kindes.

 

Magdalena Häni-Gilomen 1829 – 1872

Magdalena Gilomen von Scheunenberg heiratete mit 20 Jahren den elf Jahre älteren Niklaus Häni von Wengi, der damals gerade Mahlknecht im Krauchthal war. Im gleichen Jahr noch bekam sie den ersten Sohn Jakob. Die nächsten beiden Kinder wurden in Schüpfen getauft, weil ihr Vater jetzt dort Müller war. Das Gastspiel in Schüpfen dauerte aber nur vier Jahre, denn die nächsten zwei Kinder wurden in Suberg geboren, wo Niklaus Häni zu dieser Zeit Pächter auf der unteren Mühle war.

Im Januar 1860 wurde wieder eine Tochter getauft: Anna Maria. Zwei Monate bevor ihre Schwester Maria Anna im März 9-jährig an Husten starb. War Maria schon krank, als ihre kleine Schwester geboren wurde? Oder weshalb bekommt das Neugeborene die gleichen Namen, nur in anderer Reihenfolge?

Anfangs der 1860er Jahre zügelte die Familie auf die Mühle in Kosthofen, wo 1863 ihr letztes Kind geboren wurde, kehrte nach acht Jahren aber wieder zurück nach Suberg auf die untere Mühle, welche Niklaus Häni-Gilomen 1868 kaufen konnte. Er starb bereits ein Jahr später, 51-jährig. Seine 40-jährige Witwe Magdalena übernahm und führte die Mühle zusammen mit dem 20-jährigen Sohn Jakob und hatte nebenbei auch noch mit ihrer zweitältesten Tochter Elisa vor Chorgericht anzutraben, weil diese vom Karrer schwanger geworden war: „Da der böse Wandel des Verführers sich herausgestellt habe, so dürfe nicht an heirathen gedacht werden“ meinte die junge Verführte. Also lebten fortan im Haushalt der Witwe und Müllerin Magdalena Häni-Gilomen ihre eigenen sechs noch lebenden Kinder im Alter von acht bis einundzwanzig Jahren sowie das kleine uneheliche Grosskind. Aber nicht lange: 1 ½ Jahre nach Geburt ihres Enkels starb Magdalena Häni-Gilomen, 43-jährig, als „Müllerin zu Suberg“ an „Karbunkel“ (Milzbrand). Da waren vier ihrer Kinder noch unmündig, das jüngste gerade mal neun Jahre alt.

 

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Bilder aus Fotoband der Gemeinde Grossaffoltern (Kathrin Gschwend u. Simon Baumann)

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Kornsäcke und ihre Geschichte

Posted in Bauernland, Patrimoine et architectures by ruedibaumann on Januar 19, 2020
Kornsack von meinem Ur-Ur-Urgrossvater Johannes Häni-Scheurer 1802 – 1863
Er war Landwirt und Pintenwirt, baute 1834 hinter seinem Haus einen Wohnstock mit Gewölbekeller für Weinbrennerei (Inselmatt, Suberg)
1839 baute er eine neue Pinte an der Bern-Biel-Strasse = heutiger goldener Krug in Suberg.
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Kornsack von meinem Ur-Urgrossvater Johann Häni-Gygi 1831-1867
Er erbte 1864 von seinem Vater den Wohnstock mit Gewölbekeller (sein Bruder erbte die neue Pinte)
und baute ihn zu einem Bauernhaus aus, indem er an der Westseite einen Ökonomieteil mit Hocheinfahrt
und an der Ostseite einen Wohnteil anbaute = heutiger Bio-Hof Inselmatt in Suberg.
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Die Freude am neuen Bauernhof währte nur kurz. 1867 starb Johann Häni, 35-jährig, an Lungenübel.
Er hinterliess eine vierjährige Tochter Maria Magdalena, meine Urgrossmutter; und eine 28-jährige Witwe, meine Ur-Urgrossmutter.
Witwe Magdalena Häni-Gygi führte die Landwirtschaft zusammen mit einem Knecht weiter (von welchem sie 1868 die unehel. Tochter Anna Elisa bekam)
1886 gab sie den Hof ihrem Schwiegersohn Simon Röthlisberger in Pacht, meinem Urgrossvater, welcher vorher Käsermeister in Kosthofen war.
Eine weitere Folge demnächst in diesem Theater…
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Immer diese Elektronik…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Januar 14, 2020

Mechanische Reparaturen gehören bei landwirtschaftlichen Maschinen zum täglichen Brot. Allerdings wäre ich froh, wenn ich besser schweissen könnte. Aber noch viel mehr Schwierigkeiten habe ich bei der Reparatur elektronischer Schäden. Da ist oft guter Rat teuer. Umso wertvoller, auf kompetentes Servivepersonal zählen zu können, wenn möglich zu jeder Tages- und Nachtzeit!

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Gewusst wo und wie. Erfahrung macht den Meister!

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Nahrhaft

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on Januar 9, 2020

Nahrhaft ist der Kompost für unseren kleinen Rebberg. Nahrhaft ist auch die Ausbringung im steilen Gelände. Besser als jedes Gymfit-Abi….

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Herbstwanderung

Posted in Bauernland by ruedibaumann on November 24, 2019

Inselmatt, Lyssbach, Stücki…

 

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