AUSWANDERERBLOG

Gladiolen

Posted in Bauernland by ruedibaumann on August 25, 2016

… aus dem Garten

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… aber noch schöner die wilden am Waldrand!  https://auswandererblog.ch/?s=Gladiolen

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Sommer 2016

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on August 24, 2016

Über den Sommer 2016 kann man sich wahrlich nicht beklagen. Seit Tagen (Wochen?) um die 34 ° C und es geht weiter so.

Mir und den Schwalben gefällts!

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Der Arrats

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on August 22, 2016

Der Arrats ist ein Fluss im Süden von Frankreich. In der Schweiz würden wir eher Bach sagen. Er entspringt offiziell bei Lannemezan auf dem Plateau von Lannemezan. Hier wird er vom Canal de la Neste abgezweigt und das Wasser rund 30 Kilometer über den Canal de la Gimone et de l’Arrats bis zu seinem natürlichen Ursprung transportiert. Er fließt generell in Richtung Norden und mündet nach insgesamt 162 Kilometern im Gemeindegebiet von Saint-Loup als linker Nebenfluss in die Garonne.

Die zwei kleinen Gewässer die unseren Hof abgrenzen (Ruisseau de La Oueyte und Ruisseau d’Embarrut) fliessen in den Arrats. Das heisst, fliessen tun sie nur in der Winterzeit, im Sommer sind sie, wie jetzt, meistens ausgetrocknet.

Der Arrats ist in unserer Gegend ein schön mäandrierender natürlicher Flusslauf, der hin und wieder nach starken Regenfällen auch die angrenzenden Felder überschwemmt.

Das schöne Tal des Arrats kann man vom an einem Südhang gelegenen Dorf  Castelnau-Barbarens aus gut überblicken.

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Blick gegen Norden, Pyrenäenkette im Dunst.

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Wir Ertrunkenen

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on August 21, 2016

Carsten Jensen erzählt von Menschen, deren Leben vom Meer bestimmt ist. Von Männern, die ihrer Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer folgen, und von Frauen, die dem Meer, das ihnen die Männer und die Söhne raubt, den Kampf ansagen. „Wir Ertrunkenen“ ist ein großes Buch über Liebe, Freundschaft, Verlust und Wahnsinn, voller Satanskerle, Glücksritter, Leichtmatrosen und starker Frauen.

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Wow, was für ein Buch, was für ein gewaltiges Buch! 778 spannende Seiten!

Ich habe das Buch gelesen, nachdem wir in Dänemark und auf der Ostsee waren.

Ausgangspunkt für den Autor ist die kleine Stadt Marstal auf der dänischen Insel  Ero, wo  er selber aufgewachsen ist. Er will mit dem Roman die ethnische Herkunft der Dänen als Seefahrernation in Erinnerung rufen, weil die heutigen Dänen meinen, sie seien eine Bauernnation gewesen mit Wurzeln im Ackerboden. Er schreibt dazu in einem Nachwort:

Wir leiden an einem historischen Erinnerungsverlust. Ich sehe es als einen tragischen Erinnerungsverlust an, denn er tritt zu dem ungelegensten Zeitpunkt unserer Geschichte auf; einem Zeitpunkt, an dem uns eine Entwicklung, für die wir keinen anderen Begriff haben als ein Fremdwort – die Globalisierung – , in die Pflicht nimmt zu lernen, mit dem und mit den Fremden zu leben. Ob wir das wollen oder nicht.

Das konnte der Bauer nie. Er wusste kaum von der Existenz des Fremden, sondern blieb stattdessen auf seinem Grund und Boden. Der Seemann besuchte die Fremde. Er umarmte sie vielleicht nicht, aber stets nahm er von dort etwas mit nach Hause. Vor allem brachte er das Wissen mit, dass man die Dinge auf mehr als nur eine Weise tun konnte. Ein Seemann hatte nicht nur die tägliche Aussicht auf den weiten Horizont. er wusste auch, dass es auf der anderen Seite des Horizontes noch etwas gibt und dass es nicht notwendigerweise dasselbe sein muss wie hier. Der Bauer blickte nicht weiter als zu seiner Flurgrenze, sein Weltbild gründete sich auf einer kleinen Parzelle.

Daher ist der Seemann im Zeitalter der Globalisierung ein besserer Stammvater als der Bauer, und daher ist es tragisch, dass wir uns entschieden haben ihn zu vergessen.

 

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Olympisches

Posted in Comédie française by ruedibaumann on August 20, 2016

Die Olympischen Spiele in Rio sind für Schweizerinnen und Schweizer, insbesondere wenn man viele Medaillen erwartet hat, ziemlich schmale Kost. Gut, die Goldmedaille von Fäbu war fabulös, die der Ruderer auch. Aber sonst? Viele Enttäuschungen, knapp verpasste Medaillenränge und frühzeitiges Scheitern in den Vorläufen… Vielleicht gibt es an den zwei letzten Tagen noch den grossen Exploit!?

Als Doppelbürger habe ich allerdings ein grosses Privileg: wenn es bei den SchweizerInnen nicht klappen will, dann halt vielleicht bei den Französinnen und Franzosen! Und in der Tat, les bleus haben erstaunlicherweise schon um die vierzig Medaillen erobert und das nicht nur in exotischen Sportarten. Für das Selbstbewusstsein der in der letzten Zeit stark gebeutelten Nation ist das schon von einiger Bedeutung! Und da jetzt auch endlich auch die Arbeitslosenquote unter zehn Prozent gefallen ist, freut sich ganz Frankreich, wenn in Rio die Marseillaise ertönt und die Tricolore aufgezogen wird! Vive la France! Es geht aufwärts!

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Ins Netz gegangen

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on August 18, 2016

Kolumne im Bieler Tagblatt vom 18. August 2016

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 Die Gascogne ist eine ausgesprochen ländliche Region, geprägt von dünn besiedelten sanften Hügeln mit Einzelhöfen und kleinen Dörfern, dichten Hecken und lichten Eichenwäldern vor der imposanten Kulisse der Pyrenäenkette. Unser Wechsel vom hyperaktiven Bundeshaus auf einen abgelegenen Hof in der France profonde war wie ein Schritt zurück in die beschaulichen Fünfzigerjahre im Bernbiet.

 

Am Anfang hatten wir alle Hände voll zu tun, den stillgelegten Hof wieder in Schuss zu bringen. Wir haben Dächer erneuert, das Wohnhaus renoviert, Felder gerodet, Hecken geputzt und Gerümpel entsorgt, Maschinen angeschafft und die Wasser- und Stromversorgung erneuert. Bei so viel Arbeit fiel uns kaum auf, dass der tägliche Besuch der Briefträgerin oft unser einziger Kontakt zur Aussenwelt blieb. Natürlich gab es eine Telefonleitung mit Internet. Das lange Erdkabel war aber bei Drainagearbeiten so oft durchtrennt und anschliessend notdürftig zusammengeflickt worden, dass die Verbindung meist schlecht funktionierte. Und wenn wir stattdessen unsere Handys nutzen wollten, mussten wir zuerst fünfhundert Meter auf den nächsten Hügel steigen.

 

Wir können auch nach fünfzehn Jahren noch nicht behaupten, wir würden am Nabel der Welt wohnen. Doch die Zeit ist auch hier nicht stehen geblieben. Inzwischen ermöglichen neue Antennen einen meist stabilen Funkempfang für Handy und Internet. Wir schauen mehrmals am Tag in unsere mail-box und freuen uns, wenn wir dort ein paar Zeilen von Freunden oder ein Föteli von unsern Kindern und Enkeln finden. Skype, Twitter und Facebook gehören zum täglichen Brot. Unser Tun und Lassen halten wir regelmässig im auswandererblog.ch fest. Dank digitaler Medien bleiben wir auch als Ausgewanderte sowohl unserer Familie wie auch dem politischen Geschehen in der Schweiz ganz nah, hören und lesen wir doch fleissig Nachrichten im Netz und verpassen seit Einführung des E-voting keine eidgenössische oder kantonale Abstimmung mehr.

 

Kontakte halten über grosse Distanzen und informiert bleiben, das sind die positiven Seiten des Online-Zeitalters, die wir nicht mehr missen möchten. Nur auf die unschöne Seite dieser ständigen „Weltverbundenheit“ könnten wir leicht verzichten, nämlich auf die zunehmende sprachliche Verrohung, welche uns online immer öfter begegnet. Da wird manchmal hemmungslos polemisiert, beschimpft und gepöbelt. Die Schnelligkeit des Internet erleichtert die Verbreitung von Hass und Hetze. Da bleibt manchmal nur die Flucht aus dem Netz.

Stephanie und Ruedi Baumann

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Nostalgisches

Posted in Bauernland by ruedibaumann on August 17, 2016

Zwischen diesen beiden Bildern liegen rund 6o Jahre. Der Massey-Ferguson 35 läuft und läuft und läuft….

Fragt sich nur, wer besser gealtert ist? Der Traktor oder der Traktorführer?

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Übrigens: der alte Traktor arbeitet auf dem Pro-spezie-rara-Nachbarhof: http://www.auplape.fr/blog/

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Ja zur Grünen Wirtschaft

Posted in Politik by ruedibaumann on August 16, 2016

Am 25. September stimmen wir über die Zukunft unserer Enkel ab.

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Die Initiative will die Umweltbelastung der Schweiz bis zum Jahr 2050 auf ein naturverträgliches Mass senken. Dies will sie über mehr Klimaschutz, Ressourceneffizienz und saubere Importe erreichen. Das Ziel der Initiative entspricht dem 1,5–2°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens.

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Auswanderergeschichten

Posted in Bauernland, Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on August 15, 2016

Einer meiner Urgrossväter (Friedrich Christen, Lehnmüller, geb. 1867) wurde über 90 Jahre alt, so dass ich ihn selber gekannt habe. Im „Schweizer Bauer“ Nr.83, Seite 3, 1947 wurde mein Urgrossvater anlässlich seines achtzigsten Geburtstages ausführlich porträtiert und seine Herkunft und seinen Werdegang beschrieben.

Demnach kam sein Grossvater (also mein Urururgrossvater…;-)  Johann Jakob Christen anfangs 1800 als Pächter auf die Oele in Suberg. Vier seiner Brüder wanderten nach der USA aus und verliessen um die gleiche Zeit das Stammhaus der Christen im Spiegelberg zu Grasswil, welches mit Schindeln gedeckt, unter dem Namen Christenhaus, zumindest 1947 noch bestand.

Leider haben sich die Spuren der vier Auswanderer in die USA verloren. Ob sie verarmt und verschollen sind oder ob sie Erfolg gehabt haben und sich integriert haben, wir wissen es nicht.

Sicher ist, sie gehörten zu den Wirtschaftsflüchtlingen aus der damals armen Schweiz. Die Überlieferung sagt, die „Habschaft eines jeden der Ausgezogenen habe in einem kleinen Reisebatzen und einem Nasenlumpen bestanden. Dagegen strotzten die Ausziehenden vor Initiative und Arbeitsfreude“.

Seither ist viel Zeit vergangen. Immer wieder sind Leute aus meiner Verwandtschaft ausgewandert: nach den USA, nach Norwegen, nach Frankreich…

Die Welt ist ein Dorf geworden.

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https://auswandererblog.ch/2007/01/26/wurzeln-racines-roots/

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Echter Koriander

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on August 14, 2016

Weil die Getreide-, Fleisch- und Milchpreise laufend weiter sinken, suchen die Landwirte in unserer Gegend immer neue Nischen um ihr Einkommen zu sichern.

Neuerdings wird auf grossen Feldern Echter Koriander angebaut. Da Bioqualität gefordert ist, sind die zahlreichen Distelnester ein echtes Problem….

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Die Korianderkapseln sind noch nicht ganz ausgereift. Die Ernte wird mittels Mähdrescher erfolgen.

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