AUSWANDERERBLOG

Es ist kalt

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Januar 17, 2017

in der Schweiz: -3°C aber wegen der kräftigen Bise gefühlte -10°C!

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In Bern,

Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 15, 2017

der grünsten Stadt der Schweiz, ist heute ein Grüner zum Stadtpräsidenten gewählt worden! Chapeau!

Herzliche Gratulation Alec von Graffenried!

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Vollmond

Posted in Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 15, 2017

… auf unserer Baustelle

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Saatgut

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 14, 2017

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Ich habe die Saatgutbestellung für dieses Frühjahr gemacht. Schliesslich soll die Aussaat ja bereits ab Mitte März beginnen.

Erstmals werden wir rund 10 ha Kichererbsen (pois ciche) anbauen. Saatmenge 150 kg/ha, Sorte Twist. Die Nachfrage nach Bio-Kichererbsen wächst und lässt sich wegen dem Wärmebedarf der Pflanze nur im Süden anbauen! Biosaatgut ist erst spärlich vorhanden, wir werden daher eine Ausnahmebewilligung für nicht behandeltes konventionelles Saatgut beantragen müssen.

Daneben wollen wir rund 16 ha Bio-Sonnenblumen (Tournesol) säen. Mit Sonnenblumen haben wir schon viel Erfahrung. Wir säen mit Einzelkornsämaschine 75’000 Körner/ha. Aussaattermin Mitte April bis Mitte Mai.

Die Saatgutkosten belaufen sich damit auf insgesamt rund 4000 €. Lieferantin ist meine Biogenossenschaft Qualisol http://www.monbioab.fr/Le-bio-chez-Qualisol_580.html

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Sibylle Berg

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 13, 2017

„Der Mann schläft“, Roman Hanser

Inhalt: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/sibylle-berg-der-mann-schlaeft-zu-zweit-ist-es-angenehmer-1854794.html

Es ist alles Zufall. Nichts hat man sich verdient, gutes Benehmen garantiert kein langes Leben, es gibt weder Gerechtigkeit noch Vernunft, es gibt keine göttliche Weltordnung oder was auch immer wir herbeisehnen, um uns nicht ausgeliefert zu fühlen. Es kann alles vorbei sein in der nächsten Sekunde, oder noch schlimmer: Es kann alles genauso weitergehen.

Manchmal schreibt Sibylle Berg sehr schwarzmalend, bösartig , depressiv… und trotzdem ist es ein schöner Liebesroman geworden!

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Diplomitis und Bürokratie

Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 12, 2017

Kolumne heute im Bieler Tagblatt

Wer sich in Frankreich als Bauer installieren will, braucht eine Betriebsbewilligung. Bedingung für diese autorisation d’exploitation ist der Nachweis einer guten theoretischen und praktischen Ausbildung, die den französischen Anforderungen entspricht. Als Schweizer gehen wir eigentlich davon aus, dass unser Bildungssystem den europäischen Anforderungen ebenbürtig ist. Landwirtschaftliche Lehrjahre mit Lehrabschlussprüfung zählen hier jedoch gar nicht. Auch das viersprachige Fähigkeitszeugnis als Landwirt der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Certificat de capacité) nützt nichts („Ihr seid ja nicht in der EU…“). Das schöne Diplom der Landwirtschaftlichen Schule Rütti gefällt den französischen Beamten schon besser, aber leider ist der Text nur auf Deutsch. Wir haben es umgehend auf Französisch übersetzt (diplôme…). Gilt nicht, die Übersetzung muss von einem traducteur juré gemacht werden, der allerdings nicht grad um die Ecke wohnt. Wir versuchten es auch mit dem Diplom als Ingenieur Agronom der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich. Die ETH Zürich sei nicht auf der Liste der von Frankreich anerkannten Hochschulen, wurde uns beschieden, nur die Ecole polytechnique de Lausanne – und dort hat es keine Agronomieabteilung! Laut Bundesamt für Berufsbildung helfen die bilateralen Verträge da nicht, weil jeder europäische Staat frei sei, CH-Diplome anzuerkennen oder eben nicht! Geholfen hat uns schlussendlich die von unserer früheren schweizerischen Wohngemeinde amtlich und französisch bestätigte Tatsache, dass wir in der Schweiz während 25 Jahren erfolgreich einen Landwirtschaftsbetrieb selbständig geführt haben.

Nun, das ist inzwischen schon sechzehn Jahre her. Seither sind wir problemlos eingebürgert worden, zu unserer Überraschung ohne übermässigen administrativen Aufwand und ohne die in der Schweiz üblichen hohen Gebühren.

Der französische Fahrausweis hingegen hat uns entschieden mehr Zeit und Aufwand gekostet als der Pass. Vorschriftsgemäss versuchten wir vor sechzehn Jahren, unsere Schweizer Ausweise in französische umzutauschen. Nach drei erfolglosen Besuchen auf der Préfecture gaben wir entnervt auf. Die Frage nach dem Heimatort (qu’est-ce-que c’est?) konnten wir zwar rasch klären, scheiterten aber je an unseren Namen, die dummerweise nicht in all unseren Ausweisen gleich geschrieben waren. Ruedi und Rudolf, Doppelname Stephanie Brigitta und dann auch noch Baumann-Bieri. Kürzlich nahmen wir erneut einen Anlauf und haben jetzt tatsächlich beide einen Permis de Conduire de la République Française. Einer lautet auf Rudolf Baumann, der andere auf Bieri Brigitta Stephanie – und beide waren gratis!

Stephanie und Ruedi Baumann

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Trapezkünstler…

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Januar 8, 2017

…Jongleure…nein, Zimmerleute und Dachdecker!

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H5N8

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Januar 7, 2017

Die Vogelgrippe H5N8 (grippe aviaire) trifft unsere Region massiv. Das Departement Gers gilt frankreichweit als das Gebiet der Enten und Gänse. Auch die berühmt berüchtigte fois gras wird auf vielen Betrieben produziert.

Die Vogelgrippe H5N8 wird nicht auf den Menschen übertragen, gilt aber unter den gefiederten Freunden als hoch ansteckend und wird von Wildvögel (oiseaux migrateur) übertragen. Gerade weil hierzulande die meisten Geflügelhalter ihre Tiere im Freiland halten, ist die Region stark betroffen.

In ganz Europa sind bereits 18 Länder betroffen, hier im Gers allein bisher 77 Betriebe! Das Landwirtschaftsministerium hat sich zu drastischen Massnahmen entschlossen: Alle Geflügel im Umkreis von betroffenen Betrieben sollen präventiv getötet und vernichtet werden, die Ställe werden desinfiziert und mit einem mehrmonatigen Haltungsverbot belegt. Im ganzen Südwesten spricht man von der Tötung von 800’000 Tieren! Gestern wurde hier eine Liste von 88 Gemeinden publiziert die bisher betroffen sind. Unsere Gemeinde Traversères ist (noch) nich darunter.

Und natürlich laufen emotionale Diskussionen, wer das alles bezahlen soll! Für einzelne Betriebe mit grossen Geflügelbeständen kann die Geflügelgrippe existentiell werden!

Traurige Geschichte, insbesondere weil man davon ausgehen muss, dass wegen der Ansteckungsgefahr künftig die Geflügel-Freilandhaltung vermehrt eingeschränkt wird.

Schon gibt es Angebote von Robotermaschinen die die Überwachung und Pflege grosser Geflügelhallen übernehmen sollen um den Kontakt Mensch-Tier ganz auszuschliessen!

Traurig aber wahr…

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Reben schneiden

Posted in Agrikultur, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 6, 2017

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Schönste Arbeit im Januar!

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Kompost-Heu

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 5, 2017

Weil sich Heu hierzulande zur Zeit nicht verkaufen lässt, mache ich halt Kompost.

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Zugegeben, nicht gerade sinnvoll und Flächenkompostierung ist einfacher…:-)

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