AUSWANDERERBLOG

So existenzielle Fragen…

Posted in Uncategorized, Von Tag zu Tag by ruedibaumann on April 5, 2020

… kann ich mir währen der französischen Ausgangssperre stellen 😅

 

Warum ist von zwei nebeneinanderstehenden Kastanienbäumen im Frühling einer immer eine Woche voraus (letztes Jahr war es der andere)?

 

Wie heissen diese Orchideen?

 

Wann sind die Nefles (Mispeln) reif?

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Warum hat jeder Frühling nur einen Mai (April)?

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Soll ich mein handgeschriebenes Tagebuch (45 Jahre, Loseblätter, 16’425 Tage) jetzt mal nachlesen?

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Haben wir genügend Salat, bis die Ausgangssperre (confinement) aufgehoben wird?

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Was findet diese Weidehopf auf unserem Hausplatz?

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Vor drei Wochen….

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on März 30, 2020

… fand dieser generationenübergreifende Hockeymatch statt. Es wird wohl lange dauern bis das wieder möglich ist!

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Jetzt sind nur noch länderübergreifende Skype-Nachtessen en famille möglich…

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Nicht jammern! Hoffnung keimt! Man beachte Stephanies selber gezogene Tomatensetzlinge im Hintergrund!

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Ich freue mich…

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on März 26, 2020

… (wie jedes Frühjahr) auf die Feldarbeiten!

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Me gseht was me gmacht het!

Airbus 380

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Februar 27, 2020

Die Airbuswerke in Toulouse sind der Stolz der ganzen Region. Entsprechend habe ich schon öfter in diesem Blog darüber geschrieben: https://auswandererblog.ch/?s=Airbus+380

Allerdings wird die Produktion des Grossraumflugzeuges A 380 nach nur 13 Jahren schon eingestellt. Offenbar hat man die Nachfrage falsch eingeschätzt (zu teuer, zu umweltbelastend). Für die Gersois kommt bei dem letzten Transport des Riesenvogels schon so etwas wie Nostalgie auf.

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Frankreichs Regionen

Posted in Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 28, 2020

Die meisten (?) Compatriotes wissen anhand der Autokontrollschildnummer aus welchem Département das jeweilige Fahrzeug stammt. Wir im Gers tragen die Nummer 32, die aus der Aude die Nummer 11, Toulouse liegt in der Haute Garonne (Nr. 31) und Pyrénées Orientales trägt die Nummer 66. Alle hundert Départemente schön alphabetisch von 1 bis 100 geordnet.

Schwieriger wird es für die erst vor vier Jahren neu gebildeten Grossregionen. Aus unserer Region Midi-Pyrénées und  dem Languedoc-Roussillon wurde beispielsweise die Grossregion Occitanie. So sieht das heute aus:

 

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Ich muss noch lange üben, bis ich alle 100 Departemente, die 13 Grossregionen und dann noch die Überseegebiete auswendig kann. Zum Glück sind die französischen Einbürgerungsbehörden nicht so kleinlich wie im Kanton Schwyz….

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Frauen im 18. und 19. Jahrhundert

Posted in Bauernland, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 23, 2020

Drei Lebensläufe anhand der Kirchenbücher

(aus der Recherchearbeit von Stephanie Baumann)

 

Anna Häni Roht 1741 – 1774

Anna Roht von Seedorf wurde 1757 als 16-Jährige mit dem 31-jährigen Bendicht Häni von Suberg verheiratet.  Sie bekam als 18-Jährige ihr erstes Kind, vier Jahre später das zweite und danach im Abstand von je zwei Jahren noch mal zwei Kinder. Vier Kinder in zehn Jahren sind nicht sehr viel für diese Zeit. Aber aus den Kirchenbüchern sind nur Totgeburten ersichtlich. Sie sagen nichts aus über allfällige Fehlgeburten und über die Gesundheit der Mutter, die so früh schon heiratete. Anna Häni-Roht starb fünf Jahre nach der letzten Geburt, erst 33-jährig! Den frühen Tod ihres jüngeren Sohnes hat sie nicht mehr erlebt, er starb zwei Jahre später im Alter von neun Jahren. Ihr älterer Sohn Bendicht, war bei ihrem Tod elf Jahre alt, heiratete später Maria Roht von Weingarten.

 

Maria Häni-Roht 1767 – 1825

Mit 18 Jahren heiratete Maria Roht den 22-jährigen Bendicht Häni, Pintenwirt und Müller zu Suberg. Sie hat in einem Zeitraum von 25 Jahren mindestens zwölf Kinder geboren, fünf starben bereits im Kindesalter. Das erste Kind bekam sie mit 19, das letzte mit 44 Jahren. Zwei ihrer Töchter mussten wegen unehelicher Schwangerschaft beim Chorgericht antraben und  wurden je mit 2 ½ Tagen Abbüssung im Gefängnis bestraft. Da Vater Häni inzwischen selber Chorrichter und „ein bemittelter Mann“ war, wurde den beiden Töchtern, welche noch daheim lebten, „die Leibesfrucht Namens, Heymaths und Erhaltungs halber als unehelich zugesprochen“. Maria Häni-Roht hat also neben ihren eigenen zwölf Kindern auch noch zwei uneheliche Enkelkinder aufgezogen. Sie starb 58-jährig, 14 Jahre nach der Geburt ihres letzten Kindes.

 

Magdalena Häni-Gilomen 1829 – 1872

Magdalena Gilomen von Scheunenberg heiratete mit 20 Jahren den elf Jahre älteren Niklaus Häni von Wengi, der damals gerade Mahlknecht im Krauchthal war. Im gleichen Jahr noch bekam sie den ersten Sohn Jakob. Die nächsten beiden Kinder wurden in Schüpfen getauft, weil ihr Vater jetzt dort Müller war. Das Gastspiel in Schüpfen dauerte aber nur vier Jahre, denn die nächsten zwei Kinder wurden in Suberg geboren, wo Niklaus Häni zu dieser Zeit Pächter auf der unteren Mühle war.

Im Januar 1860 wurde wieder eine Tochter getauft: Anna Maria. Zwei Monate bevor ihre Schwester Maria Anna im März 9-jährig an Husten starb. War Maria schon krank, als ihre kleine Schwester geboren wurde? Oder weshalb bekommt das Neugeborene die gleichen Namen, nur in anderer Reihenfolge?

Anfangs der 1860er Jahre zügelte die Familie auf die Mühle in Kosthofen, wo 1863 ihr letztes Kind geboren wurde, kehrte nach acht Jahren aber wieder zurück nach Suberg auf die untere Mühle, welche Niklaus Häni-Gilomen 1868 kaufen konnte. Er starb bereits ein Jahr später, 51-jährig. Seine 40-jährige Witwe Magdalena übernahm und führte die Mühle zusammen mit dem 20-jährigen Sohn Jakob und hatte nebenbei auch noch mit ihrer zweitältesten Tochter Elisa vor Chorgericht anzutraben, weil diese vom Karrer schwanger geworden war: „Da der böse Wandel des Verführers sich herausgestellt habe, so dürfe nicht an heirathen gedacht werden“ meinte die junge Verführte. Also lebten fortan im Haushalt der Witwe und Müllerin Magdalena Häni-Gilomen ihre eigenen sechs noch lebenden Kinder im Alter von acht bis einundzwanzig Jahren sowie das kleine uneheliche Grosskind. Aber nicht lange: 1 ½ Jahre nach Geburt ihres Enkels starb Magdalena Häni-Gilomen, 43-jährig, als „Müllerin zu Suberg“ an „Karbunkel“ (Milzbrand). Da waren vier ihrer Kinder noch unmündig, das jüngste gerade mal neun Jahre alt.

 

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Bilder aus Fotoband der Gemeinde Grossaffoltern (Kathrin Gschwend u. Simon Baumann)

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Die schöne Fanny

Posted in Literatur, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 19, 2020

Drei Künstler und Tagediebe stolpern in dieser tragikomischen Geschichte durch die neblige Kleinstadt: Jackpot, der erfolglose Schriftsteller, der auf Hunde und Pferde wettet und verzweifelt den roten Faden für seinen Roman sucht, und die beiden Maler Louis und Grunz, die das Leben und die Schönheit lieben.

Humorvoller, vergnüglicher Roman von Pedro Lenz. Spielt in Olten und Umgebung und ich frage mich, warum so viele gute Schriftsteller und Künstler aus der nebligen Jurasüdfussregion stammen? Neben Pedro Lenz, zum Beispiel Peter Bichsel, Alex Capus, Ernst Burren, Mike Müller…. Ist es der Nebel oder das Bahnhofbuffet Olten?

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Wie ein Auswanderer 2019 die Welt sieht…

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Januar 13, 2020

http://artware-software.com/2019/

Aufnahmen von meinem Bruder Kurt Baumann, der seit mehr als 40 Jahren in Manhatten, New York, lebt.

 

Nebelschwaden

Posted in Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on Januar 6, 2020

Heute Morgen…

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Bonne Année

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Dezember 31, 2019

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Das sind übrigens die Sonnentage 2019

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