AUSWANDERERBLOG

Biologische Unkrautbekämpfung

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 16, 2020

Die mechanische Unkrautbekämpfung ist das A und O im Bioackerbau. Der zwölf Meter breite Hackstriegel (herse étrie; Hatzenbichler nach dem oesterreichischen Erfinder) leistet dazu gute Dienste. Allerdings ist es heute noch zu nass, es krümelt zu wenig! Die Bohnen-Hafer Mischung ist noch zu wenig abgetrocknet. Ich breche den Versuch wieder ab, obschon viele Unkräuter (Beikräuter!) jetzt im idealen Keimblattstadium wären. Andere Biobauern haben den Winterweizen erst letzte Woche gesät.

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Januar in der Gascogne

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 12, 2020

Bauer und Traktor möchten aufs Feld…. Klimawandel! Früher war das erst im „Märzen der Bauer…“  Sie kennen das ja!

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Nahrhaft

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on Januar 9, 2020

Nahrhaft ist der Kompost für unseren kleinen Rebberg. Nahrhaft ist auch die Ausbringung im steilen Gelände. Besser als jedes Gymfit-Abi….

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Sonntagsarbeit

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 5, 2020

Unseren 2019-er Merlot abfüllen, verzapfen, Etikette entwerfen und etikettieren… und natürlich degustieren… wirklich ein Sonntagsjob!

 

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Holzen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 4, 2020

Die Dezemberstürme haben einige alte Eichen und Pappeln gefällt…

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Mélange

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 27, 2019

Mélange féverole/avoine, Bohnen/Hafer-Mischung ohne jegliche Düngung. Die Knöllchenbakterien der Leguminosen liefern den notwendigen Stickstoff für das Pflanzenwachstum. Die Ernte erfolgt mit dem Mähdrescher gleichzeitig, wenn beide Kulturen reif sind. Anschliessend werden die Körner separiert. Alles Bio, selbstverständlich!

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Flurbegehung nach der Rückkehr

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 23, 2019

Es ist jeweils sehr spannend, nach mehrwöchiger Abwesenheit von unserer Ferme in SW-Frankreich, zu entdecken, wie sich die Kulturen entwickelt haben. Einiges können wir jeweils über Internet verfolgen: zum Beispiel sind die Tageserträge der Photovoltaikanlage ein genaues Abbild der jeweiligen Sonnenscheindauer.

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Die Mitte Oktober gesäte Bohnen/Hafer Mischung hat sich sehr gut entwickelt. Trotz der hohen Niederschläge (über 50 mm in den letzten vier Wochen) sind keine Erosionsschäden entstanden.

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Alle Teiche sind randvoll!

Wegen dem aufgeweichten Boden hat der heftige Sturm in der letzten Woche eine Eiche und eine Pappel samt Wurzelteller umgestürzt. Holzerarbeit steht an!

Aber im Grossen und Ganzen ist alles ok! Morgen soll es 17 °C werden, schon bald Frühling …?

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Grüne Landwirtschaftspolitik

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Dezember 21, 2019

Interview im heutigen Schweizer Bauer.

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Rückblick

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 21, 2019

Leinenfeld (champs de lin) schlicht prächtig!

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PSE Payement pour Service Environnementaux

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on November 6, 2019

Frei übersetzt etwa „Zahlungen für Umweltleistungen“. Gestern wurden die Bauern unserer Region an einer Informationsveranstaltung darüber informiert, dass wir uns als Testregion an der Neuausrichtung der bisherigen Direktzahlungen beteiligen können. Schlussendlich geht es darum, dass die bisherige europäische Agrarpolitik zu „begrünen“!

Vorgesehen ist ein neues Beurteilungssystem, dass die Umweltleistungen jedes einzelnen Bauernbetriebes mit einem ziemlich komplizierten Punktesystems bewertet werden sollen. Unter die Umweltleistungen fallen beispielsweise Indikatoren wie Naturwiesen, Biodiversität, Extensivierung, Düngereinsatz, Pestizidverzicht, Hecken, Teiche, Feuchtwiesen, Wäldchen, Feldbäume usw.

Die Formel für die Oekozahlung sieht schlussendlich wie folgt aus:

Punktzahl (max. 30)  x  5€  x  Anzahl Hektaren    =  Resultat in Euros

Für uns beispielsweise (wenn wir die max. Punktzahl erreichen würden):

30  x  5  x 70     =  10500 €

Damit nicht Grossbetriebe ungerechtfertigterweise zu stark begünstigt werden, wird der maximale Beitrag pro Betrieb und Jahr auf  6666 € beschränkt.

Ich finde das grundsätzlich eine guten, neuen Ansatz. Das wäre doch auch etwas für die Schweiz!

 

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