AUSWANDERERBLOG

Hitzeferien

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Juli 21, 2026

Es ist heiss, sehr heiss! Und trocken, sehr trocken. Seit Wochen. Wegen den Flur- und Waldbränden hat der Prefet im Gers fast alle Aktivitäten auf dem Feld und im Wald untersagt. Stroh pressen geht nicht, Holzen nicht. Bewässern wegen Wassermangel eingeschränkt…

Die Allianz-Versicherung warnt vor „risque de forte chaleur“ für kommenden Freitag: 39.59 °C!

260 Rundballen warten auf den Abtransport…

Stroh pressen muss warten…

Gute Nacht (25°C)

https://www.20min.ch/story/bauern-fordern-massnahmen-aendert-der-hitzesommer-den-klimakurs-der-svp-103602968?fbclid=IwY2xjawTMRBxleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETE4dlc1eWNWcldVejRMcFFyc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHoED4FNwpPBh4JhALPFKIWX6arUbqeKoAgQUYWOtEQnMSxTdCzwjJ3bq4rPT_aem_8doG16aQDu-Xg_zTXDr2Yg

Kolumbien

Posted in Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on Juli 7, 2026

Es ist lange her, dass ich mal in Kolumbien war. Um die Jahrhundertwende, als die Schweiz noch als solidarische Nation in diversen Staaten in Südamerika in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert war. Wir haben im Rahmen einer Parlamentsdelegation diverse Entwicklungsprojekte besucht und auf Regierungsebene (Uribe, Santos) aufschlussreiche Gespräche führen können. Die Farc war in dieser Zeit in vielen Regionen als Widerstandsorganisation aktiv. Entsprechend waren wir fast immer nur mit massiver Militärbegleitung unterwegs. Persönlich habe ich unter anderem versucht, die in der Schweiz umstrittene Schnittblumenproduktion in Bogota näher anzusehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbien

Kolumbien, ein faszinierendes Land, und die Burschen können Fussball spielen!

Auf den Spuren von Jean-Jacques Rousseau

Posted in Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on Juli 4, 2026

… auf der St. Petersinsel im Bielersee https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Jacques_Rousseau

Algerien

Posted in Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on Juni 30, 2026

Ich nehme die Fussballweltmeisterschaft zum Anlass, mir jeweils einige Gedanken über die beteiligten Länder zu machen, bzw. mich an frühere Reisen in den entsprechenden Ländern zu erinnern. Hand aufs Herz, was wissen wir schon oder noch von Algerien?

Zum Beispiel: Algerien ist 6.7 mal so gross wie Deutschland! https://de.wikipedia.org/wiki/Algerien

Grund genug, Algerien nicht zu unterschätzen (gilt auch im Fussball…).

Wir (Stephanie und ich) haben Algerien 1971 als junge Tramper bereist., das heisst vor allem den Norden (Annaba und Algier). Das war noch keine zehn Jahre nach der Unabhängigkeit von Frankreich. Dabei sind wir als freizügig gekleidete Europäer in dem muslimischen Land nicht nur auf Gegenliebe gestossen.

Später, ich glaube es war im Jahr 2000, waren wir mit der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK) wieder in Algerien. In Erinnerung geblieben sind mir die steilen Strassen und Treppen in der Alten Kasbah und die schönen Innenhöfe in Algier, unsere Parlamentarier-Delegation immer streng bewacht durch Militärkräfte.

Unser Hof in Frankreich haben wir von einem Algerienrückkehrer (sog. pied noir) gekauft, der die Ferme von 1963 bis 2000 bewirtschaftet hat (Monsieur et famille Prost). Diverse ältere Nachbarn in der Gascogne haben ihren Militärdienst im unrühmlichen Algerienkrieg absolviert. Einzelne französische Soldaten sind dabei auch gefallen („mort pour la France!“

Danke liebe StädterInnen und liebe Romands

Posted in Politik, Uncategorized by ruedibaumann on Juni 15, 2026

Die 10-Millionen-Initiative der SVP ist klar gescheitert! Erstaunlich: je grösser und dichter besiedelt eine Gemeinde, desto stärker wurde die Initiative abgelehnt! Dichtestress haben offenbar nur die kleinen, dünn besiedelten Gemeinden und Regionen! Am klarsten Nein sagte am Sonntag die Stadt Bern (83%!). Bravo!

Münsterplattform Bern, viel Lebensqualität dank rot grüner Politik!

Eine bessere Welt ist möglich

Posted in Politik by ruedibaumann on Juni 4, 2026

Les ambitieuses pistes du laboratoire codirigé par Thomas Piketty pour réduire les inégalités mondiales tout en limitant le réchauffement climatique

Bâtir un monde plus égalitaire tout en respectant les limites planétaires est possible, affirment les économistes du Laboratoire sur les inégalités mondiales dans un rapport publié jeudi. Pour y parvenir, il faudra instaurer une sobriété ciblée dans certains secteurs, réduire drastiquement l’usage des énergies fossiles et changer les habitudes alimentaires, détaillent-ils.

Filmemacher Simon Baumann begeistert Deutschland

Posted in Agrikultur, Literatur, Politik by ruedibaumann on April 27, 2026

Hier nur eine der zahlreichen sehr positiven Kritiken in den Dresdner Neuste Nachrichten.

Orchis militaris

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on April 26, 2026

Helmknabenkraut (in diesen kriegerischen Zeiten…)

Deutschlandtournee von „Wir Erben“

Posted in Agrikultur, Bauernland, Literatur, Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on April 25, 2026

„Wir Erben“ läuft zurzeit in diversen deutschen Kinos (googeln…)

https://www.swr.de/kultur/filme-und-serien/wir-erben-regisseur-simon-baumann-100.html

Schwierige Zeiten für den Bio-Landbau in Frankreich

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on April 20, 2026

Wir sind nun seit mehr als 25 Jahren in Frankreich. Unseren 70 Hektaren Betrieb bewirtschaften wir seit anbeginn biologisch. In unserem Departement Gers hat während 20 Jahren der Biolandbau laufend zugenommen. Seit 2022 ist aber leider eine markante Trendumkehr festzustellen: der Biolandbau ist frankreichweit in der Krise!

Nach meinem Dafürhalten ist in erster Linie die französische Agrarpolitik dafür verantwortlich. Frankreich ist vor etwa zehn Jahren dazu übergegangen, massive Umstellungsbeiträge für neue Biobetriebe auszurichten. Während vier Jahren erhielten Umsteller 50 €/ha, was viele Betriebsleiter zur Umstellung auf Bio animiert hat.

Völlig unverständlich ist, dass diese Unterstützungsleistungen bei einer späteren Aufgabe der biologischen Bewirtschaftung NICHT zurückerstattet werden müssen! Viele Bauern müssen sich nun zu Recht dem Vorwurf aussetzen, sie hätten mit ihrem Verhalten nur aus finanziellen Gründen (kurzfristig) auf Bio umgestellt!

Kein Wunder, dass durch dieses Manöver auch einzelne Biogenossenschaften in Schwierigkeiten kommen. Wie weiter?