Atomkraftwerk Graben
Hier an der Aare plante die BKW das grösste Atomkraftwerk der Schweiz! Dank heftigem regionalen Widerstand wurde das KKW Graben nie gebaut und 1988 endgültig fallengelassen. So sieht der Aarelauf bei Graben/Bannwil heute aus…


Aber kaum zu glauben, es gibt sie wieder, die Ewiggestrigen (sogar im Bundesrat), die immer noch von neuen Atomkraftwerken träumen…
Das Seeland grünt…
Nach dem ersten Regen seit Monaten grünt das Seeland wieder langsam… Hoffentlich auch politisch!
(Ausblick vom Chutzenturm, Frienisberg am 24. August, 2026)

Die SVP wirkt ein bisschen ratlos
Text von Infosperber am 4. August 2026
«Für die Bauern ist die Klimaerwärmung nicht schlecht.» So äusserte sich SVP-Präsident Marcel Dettling vor gut zwei Jahren in der «NZZ am Sonntag». SVP-Bundesrat Albert Rösti seinerseits sagte gegenüber Radio SRF noch Anfang Juli: «Wenn wir jetzt ein paar Tage 34 oder 35 Grad haben, darf man das nicht übertreiben und sofort ein Katastrophenszenario an die Wand malen.»
In der SVP-Parteizeitung war er vor sieben Jahren noch deutlicher geworden. Damals sprach er von «schriller Panikmache», vom «sozialistischen Umbau unserer Gesellschaft» und von «links-grünen Klima-Ideologen». Der Artikel ist die reinste Wutrede. Stolz dürfte Rösti heute darüber nicht mehr sein.
Ob er seinen Parteikollegen, den SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh, auch zu den «links-grünen Klima-Ideologen» zählt, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass Wandfluh, Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes, besorgt ist. Gegenüber der «Berner Zeitung» berichtete er darüber, dass auf den Alpen Wasser und Futter knapp seien und dass im Mittelland Kühe von einer rätselhaften Krankheit befallen würden.
Das Niederschlagsdefizit seit dem Frühjahr sei ähnlich wie in den Dürrejahren 1976, 2003 und 2018, sagt Wandfluh. Er verlangt, dass der Bundesrat prüfe, ob die Bedingungen fürs Ausrufen der «ausserordentlichen Lage» gegeben seien. In einer «ausserordentliche Lage» könnte die Armee die Bauern mit Wasser versorgen.
Der Ruf nach dem Staat ist natürlich etwas peinlich für die SVP. Und er passt auch schlecht zu den Aussagen von Dettling und Rösti. Deshalb teilte die Partei laut «Sonntags-Zeitung» auch mit, Wandfluhs Medienmitteilung sei mit der Partei nicht abgesprochen.
Ob sie den Rank noch finden wird?
Erstaunlich: Dettling, SVP Präsident, wochenlange Funkstille während der Hitzeperiode, Markus Ritter, sonst immer wortgewaltiger Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes, mag nichts zu der Trockenheit sagen, Albert Rösti, SVP Bundesrat und eigentlich Umweltminister der Schweiz ist in den Ferien und weiss auch nichts zu der beispiellosen Hitzeperiode zu sagen…
Dumm gelaufen für alle Klimaskeptiker und -leugner…

Hitzeferien
Es ist heiss, sehr heiss! Und trocken, sehr trocken. Seit Wochen. Wegen den Flur- und Waldbränden hat der Prefet im Gers fast alle Aktivitäten auf dem Feld und im Wald untersagt. Stroh pressen geht nicht, Holzen nicht. Bewässern wegen Wassermangel eingeschränkt…
Die Allianz-Versicherung warnt vor „risque de forte chaleur“ für kommenden Freitag: 39.59 °C!

260 Rundballen warten auf den Abtransport…

Stroh pressen muss warten…

Gute Nacht (25°C)
Kolumbien

Es ist lange her, dass ich mal in Kolumbien war. Um die Jahrhundertwende, als die Schweiz noch als solidarische Nation in diversen Staaten in Südamerika in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert war. Wir haben im Rahmen einer Parlamentsdelegation diverse Entwicklungsprojekte besucht und auf Regierungsebene (Uribe, Santos) aufschlussreiche Gespräche führen können. Die Farc war in dieser Zeit in vielen Regionen als Widerstandsorganisation aktiv. Entsprechend waren wir fast immer nur mit massiver Militärbegleitung unterwegs. Persönlich habe ich unter anderem versucht, die in der Schweiz umstrittene Schnittblumenproduktion in Bogota näher anzusehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbien
Kolumbien, ein faszinierendes Land, und die Burschen können Fussball spielen!
Algerien
Ich nehme die Fussballweltmeisterschaft zum Anlass, mir jeweils einige Gedanken über die beteiligten Länder zu machen, bzw. mich an frühere Reisen in den entsprechenden Ländern zu erinnern. Hand aufs Herz, was wissen wir schon oder noch von Algerien?

Zum Beispiel: Algerien ist 6.7 mal so gross wie Deutschland! https://de.wikipedia.org/wiki/Algerien
Grund genug, Algerien nicht zu unterschätzen (gilt auch im Fussball…).
Wir (Stephanie und ich) haben Algerien 1971 als junge Tramper bereist., das heisst vor allem den Norden (Annaba und Algier). Das war noch keine zehn Jahre nach der Unabhängigkeit von Frankreich. Dabei sind wir als freizügig gekleidete Europäer in dem muslimischen Land nicht nur auf Gegenliebe gestossen.
Später, ich glaube es war im Jahr 2000, waren wir mit der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK) wieder in Algerien. In Erinnerung geblieben sind mir die steilen Strassen und Treppen in der Alten Kasbah und die schönen Innenhöfe in Algier, unsere Parlamentarier-Delegation immer streng bewacht durch Militärkräfte.
Unser Hof in Frankreich haben wir von einem Algerienrückkehrer (sog. pied noir) gekauft, der die Ferme von 1963 bis 2000 bewirtschaftet hat (Monsieur et famille Prost). Diverse ältere Nachbarn in der Gascogne haben ihren Militärdienst im unrühmlichen Algerienkrieg absolviert. Einzelne französische Soldaten sind dabei auch gefallen („mort pour la France!“
Danke liebe StädterInnen und liebe Romands
Die 10-Millionen-Initiative der SVP ist klar gescheitert! Erstaunlich: je grösser und dichter besiedelt eine Gemeinde, desto stärker wurde die Initiative abgelehnt! Dichtestress haben offenbar nur die kleinen, dünn besiedelten Gemeinden und Regionen! Am klarsten Nein sagte am Sonntag die Stadt Bern (83%!). Bravo!

Münsterplattform Bern, viel Lebensqualität dank rot grüner Politik!
Eine bessere Welt ist möglich
Les ambitieuses pistes du laboratoire codirigé par Thomas Piketty pour réduire les inégalités mondiales tout en limitant le réchauffement climatique
Bâtir un monde plus égalitaire tout en respectant les limites planétaires est possible, affirment les économistes du Laboratoire sur les inégalités mondiales dans un rapport publié jeudi. Pour y parvenir, il faudra instaurer une sobriété ciblée dans certains secteurs, réduire drastiquement l’usage des énergies fossiles et changer les habitudes alimentaires, détaillent-ils.
Filmemacher Simon Baumann begeistert Deutschland

Hier nur eine der zahlreichen sehr positiven Kritiken in den Dresdner Neuste Nachrichten.




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