AUSWANDERERBLOG

Es grünt so grün…

Posted in Politik by ruedibaumann on April 1, 2019

Die links-grünen Wahlerfolge in der Schweiz wecken Frühlingsgefühle!

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Ökostrom

Posted in Politik by ruedibaumann on März 30, 2019

Das sonnige Wetter in den letzten Wochen trocknet zwar die Felder aus, aber dafür steigt unsere Photovoltaik-Stromproduktion.

Photovoltaique

1400 kWh Ökostrom haben wir im März der Eléctricité de France (EDF) im Monat März verkauft. Das zu einem stolzen Kilowattpreis von umgerechnet rund 70 Rappen pro kWh. Der Preis ist so hoch, weil wir unsere Anlage schon vor zehn Jahren installiert und mit der EDF einen 20-jährigen Abnahmevertrag abgeschlossen haben.

Meines Wissens zahlt die halbstaatliche BKW in der Schweiz ihren Solarstromproduzenten etwa 10 mal weniger (!) als die EDF! Oder ist das vielleicht auf die unterschiedlichen Cheflöhne zurückzuführen? Die viel kleinere BKW bezahlt ihrer Chefin sage und schreibe 2 Millionen Jahressalär, bei der ungleich grösseren EDF erhält der CEO gerade mal 350’000!

 

 

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Sozialausgaben

Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 30, 2019

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Frankreich ist ein Sozialstaat, was man von der Schweiz nicht unbedingt behaupten kann…

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Les voeux du maire et du conseil municipal

Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 27, 2019

Etwas hat sich verändert in der französischen Politlandschaft: Heute fand die jährliche Neujahrsfeier in unserer kleinen Gemeinde (81 Einwohner) nicht nur mit dem Gemeindepräsidenten und dem vollzähligen Gemeinderat  wie üblich statt, nein auch eine stattliche Anzahl der regionalen und nationalen (!) Politprominenz gab sich die Ehre!

Le maire de Traversères André Pau konnte begrüssen:

le sénateur du Gers, M Franck Montaugé, Stadtpräsident von Auch https://www.senat.fr/senateur/montauge_franck14257w.html

le député  M. Jean-René Cazeneuve (LREM) (Abgeordneter in der Nationalversammlung in Paris) https://www.nosdeputes.fr/jean-rene-cazeneuve

Madame Adda Fatma, grüne Regionalrätin der Region https://www.laregion.fr/ADDA-Fatma

den Präsidenten des Gemeindeverbandes Val du Gers M. François Rivière

http://www.cc-valdegers.fr/communaute-communes/gouvernance/

die Gemeindepräsidenten der umliegenden Gemeinden Seissan, Haulies und Sansan

Anschliessend an die kurzen Voten entspannte sich bei einem reichhaltigen Buffet eine intensive Diskussion mit den Gewählten.

Es scheint doch, dass die gilets-jaunes Aktivitäten die Behördenvertreter und Abgeordneten veranlassen, sich wieder vermehrt um die Sorgen und Nöte der kleinen Leute in der französischen Provinz zu kümmern…

Gelebte Demokratie in der Republik Frankreich!

 

 

 

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„Hobbybauern“

Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 5, 2019

Ein Tamedia Wirtschaftsjournalist, Dominik Feusi, gibt vor, die Lösung für die schweizerische Agrarproblematik gefunden zu haben. Er schreibt unter anderem im Bund vom 3.1.2019:

„Der Bund zahlte 2018 gut 2,8 Milliarden Franken Direktzahlungen. Das waren durchschnittlich gut 60000 Franken pro Betrieb. Die Mehrheit der Empfänger sind Nebenerwerbsbauern, die einem anderen Beruf nachgehen. Diese Hobbybauern belegen Flächen, die von jenen Bauern bestellt werden könnten, die voll auf die Landwirtschaft setzen. Die heutige Ausrichtung der Direktzahlungen verhindert einen Strukturwandel und damit die Wettbewerbsfähigkeit der bäuerlichen Produkte.“

Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Dominik Feusi

Ihrer Einschätzung, was alles auf den neuen BR  zukommt, stimme ich in vielen Teilen zu. Allerdings finde ich ihre These: „Die Hobbybauern belegen Flächen, die von Bauern bestellt werden könnten, die voll auf Landwirtschaft setzen“ völlig falsch und gar, erlauben sie den Ausdruck, ehrverletzend! Warum?

Wenn in der schweizerischen Agrarpolitik vieles falsch läuft sind daran sicher nicht die Zu- und Nebenerwerbsbetriebe schuld. Natürlich sind die Direktzahlungen in der Schweiz pro Flächeneinheit (ha) viel zu hoch. Aber dem könnte man mit einer klaren Plafonierung Rechnung tragen. Leider wurden auch die Einkommens- und Vermögensgrenzen pro Betrieb bei der Ausrichtung von DZ fallengelassen. Selbstverständlich sollten auch die oekologischen Voraussetzungen für den Bezug von Direktzahlungen verschärft werden. Die Trinkwasserinitiative zeigt die Richtung vor. Oder auch die Vorschläge der eidg. Finanzkontrolle zur Aufhebung von schädlichen Direktzahlungen wären wichtig.

Zu- und Nebenerwerbsbetriebe zu diskriminieren,  wäre aber das denkbar schlechteste Heilmittel für die schweizerische Agrarproblematik, weil diese Betriebe innovativ, anpassungsfähig, beweglich und in der Regel auch umweltschonender sind, als die sog. „Vollerwerbsbetriebe“.

Was ist ein Zu- oder Nebenerwerbsbetrieb? Wahrscheinlich sind in der Schweiz schätzungsweise 80% der Familienbetriebe auf einen Zuerwerb angewiesen (Partner oder Partnerin). Was soll daran schlecht sein? Wir selber bewirtschafteten in der Schweiz während 25 Jahren einen Betrieb mit Mutterkuhaltung mit 15 ha Fläche, jetzt in Frankreich einen Ackerbaubetrieb mit 70 ha Fläche, alles bio, immer im Nebenerwerb.

Natürlich gibt es in der Schweiz inzwischen Betriebe mit über 100 ha Fläche, hohen Investitionskosten, Massentierhaltung (20’000 Hühner) und dutzenden von billigen polnischen Arbeitskräften. Weil die Betriebe ja nicht arrondiert sind, müssen die schweren Landmaschinen immer grössere Distanzen auf den überfüllten Landstrassen zurücklegen. Wohlverstanden, ich habe nichts gegen „Musterbetriebe“ mit Melk- und Industrierobotern, aber verdienen die besonderen staatlichen Schutz?

Hier in Frankreich gibt es in unserer Umgebung inzwischen Betriebe mit 300 bis 600 Hektaren Fläche. Die Betriebsleiter wohnen nicht mehr auf dem Dorfe, sondern in der Stadt, was sich zunehmend negativ auf die dörfliche Infrastruktur auswirkt.

Das Tourismusland Schweiz profitiert von den kleinbäuerlichen Strukturen, auch wenn die Akteure inzwischen „Hobbybauern“ sind. Parmelin, übrigens wie Bauernpräsident Ritter, beides Hobbybauern (!), tun gut daran, Ihren Vorschlag zur vermeintlichen Professionalisierung (ich würde sagen Industrialisierung) der Landwirtschaft nicht zu befolgen!

Mit freundlichen Grüssen

Ruedi Baumann

 

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Aufstand von unten

Posted in Politik by ruedibaumann on Dezember 28, 2018

Kolumne von Rudolf Strahm im Berner Bund vom 27. Dezember 2018

Aufstand von unten

Mein Kommentar:

Lieber Ruedi Strahm

Deine Kolumne „Aufstand von unten“ spricht offensichtlich in der Schweiz viele Menschen an, wie ich den zahlreichen online Kommentaren entnehme.

Ich habe meine liebe Mühe mit einigen deiner Aussagen. Du sprichst von drei Aufstandsmotiven:

Erstens: Abwehr gegen die Migration. Du zeigst offen Verständnis für die Populisten wegen den Folgen für unsere Gesellschaft, wenn „die Zuwanderung aus dem arabischen Raum und aus Afrika unvermindert weitergeht“.

Sicher weißt du, dass gerade mal 4.7% aller Migranten in der Schweiz aus diesem Raum kommen! Tönt es jetzt nicht wie zu Schwarzenbachs Zeiten mit „all’ den Italienern“? Was hat es der Schweiz gebracht? Überfremdung? Mitnichten, es kamen Menschen, etwas südländische Lebensfreude, viel wirtschaftlicher Aufschwung von dem die Schweiz noch heute profitiert! Es kann auch schäbig sein, den Rassismus nicht als Rassismus zu bezeichnen!

Zweitens: die Abstiegsängste unterer Bildungsschichten. Kann ja sein, dass sich viele über 50jährige vor der Globalisierung fürchten und dafür vor allem die Personenfreizügigkeit der EU verantwortlich machen. Aber was wäre die Schweiz ohne die Personenfreizügigkeit? Vielleicht wäre es hilfreich, diesen Wert der internationalen Zusammenarbeit den Wutbürgern in Erinnerung zu rufen, welche eben gerade wegen dieser Zusammenarbeit und dank der EU zu „traditionellen Leistungsträgern“ werden konnten.

Drittens die Identitätsfrage und die Sprache der Eliten, die „weniger Sprachgewandte nachhaltig verletzt“. Ähnliches hört man auch von den Gilets jaunes hier in Frankreich. Angefangen hat ihr Protest gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Überlandstrassen, dann gegen die Oekosteuern, schliesslich gegen Macron und die Politikschickeria in Paris. Erstaunlicherweise wurde ja gerade hier erst vor einem Jahr das halbe Politestablishment ausgewechselt…. Jetzt ist eine Hauptforderung die Einführung des Initiativ- und Referendumsrechtes nach schweizerischem Vorbild.

Die Anhänger der Populistenführer ernst nehmen ist das eine, das andere wäre, die Errungenschaften der westlichen Demokratien, die Gewaltenteilung, den Rechtsstaat und jawohl auch europäische Zusammenarbeit im Rahmen der EU nicht nur zu kritisieren sondern auch zu verteidigen.

Mit freundlichen Grüssen

Ruedi Baumann, emigrierter Schweizer Bauer in Frankreich

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Demografie

Posted in Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on Dezember 28, 2018

Die Bevölkerung Frankreichs beläuft sich auf rund 67 Millionen Menschen und wächst weiter. Bevölkerungswachstum wird hier grundsätzlich begrüsst. Jedenfalls habe ich hier das Wort Dichtestress noch nie gehört. Wachstum konzentriert sich vor allem auf die großstädtischen Agglomerationen. Daneben spricht man auch von einer Diagonale der Entleerung (la diagonale du vide), wie sich auf nachfolgender Grafik deutlich zeigt.

(voir La Dépéche du Midi)

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Unsere Grossregion Occitanie (Okzitanien) in SW-Frankreich wächst bevölkerungsmässig deutlich stärker als das übrige Frankreich. Verantwortlich dafür ist der Grossraum Toulouse und die Mittelmeerküste.

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Auch in unserem Departement, im ländliche Gers nimmt das Total der Bevölkerung immer noch zu, allerdings schwerpunktmässig angrenzend an den Grossraum Toulouse. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Ortschaften die einen Bevölkerungsrückgang verzeichnen.

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Ruedi Baumann: «Hier haben wir nur Freunde»

Posted in Politik by ruedibaumann on Dezember 18, 2018

Valerie Zaslawski, bluewin.ch

Vor zwei Jahrzehnten kehrte Ruedi Baumann der Schweiz den Rücken – auch weil der Grünen-Nationalrat mit der Schweizer Politik haderte. Heute fühlt er sich neben der Schweiz auch seiner neuen Heimar Frankreich verbunden.

Ohne Titel

In der Schweiz war er ein regelrechter Polit-Star: Ruedi Baumann, ehemaliger Nationalrat aus dem Kanton Bern und Grünen-Präsident. Denn der heute 71-Jährige war in so mancher Hinsicht der Erste. Er war der bekannteste SVPler, der zu den Grünen wechselte, nachdem die Partei weder sein Engagement gegen Atomkraftwerke noch seine Liebe zur SP-Frau Stephanie Baumann goutierte. Auch war der studierte Agronom der erste Eidgenössische Parlamentarier, der zusammen mit seiner Ehefrau in der Grossen Kammer sass und deshalb regelmässig die «Schweizer Illustrierte» bei sich zu Hause hatte.

Baumann war zudem der erste Auslandschweizer, der unbeirrt seiner Arbeit im Bundeshaus nachging, obwohl er seine Heimat vor rund 20 Jahren in den Westen Frankreichs verlegt hatte. Davor konnte der Landwirt während der Session über Mittag zu sich nach Hause auf den Bauernhof nach Suberg im Berner Seeland fahren, «um zu heuen», wie er beinahe stolz erzählt. Doch mit seinem Umzug nach Traversères im Südwesten Frankreichs wurde der Weg ins Parlament bald zu beschwerlich. Durch die geografische Distanz sei er aber auch inhaltlich einfach zu wenig nahe dran gewesen. 2003 trat er als Nationalrat zurück. Heute, da Baumann politisch nicht mehr aktiv ist, sagt er selbstkritisch, die Grünen hätten damals nicht viel erreicht. Vielleicht seien sie ihrer Zeit aber auch einfach voraus gewesen. Die Schweizer Politik frustrierte ihn, insbesondere die Landwirtschaftspolitik. Mit ein Grund, warum er sich von allem verabschiedete.



Der Politik zugetan ist Baumann aber immer noch. Fünf Jahre nach Ankunft in seiner neuen Heimat, einer 80-Seelen-Gemeinde, hat er die französische Staatsbürgerschaft beantragt. Seither ist er französisch-schweizerischer Doppelbürger. Baumann wollte schon immer EU-Bürger werden, kämpfte er doch bereits in der Schweiz für einen Beitritt. «Nun bin ich es eben auf diesem Weg geworden», sagt er beinahe trotzig. Baumann wollte aber auch abstimmen und wählen dürfen, mitreden halt. Auch in der Schweiz, so betont er, hat er seit seinem Wegzug keine Abstimmung oder Wahl verpasst.

«Au bout du monde – am Ende der Welt» lebt er nun von seinem 70 Hektaren grossen Bauernhof, vom Ackerbau und dem Verkauf des Heus. Seine Frau hat ausserdem eine bemerkenswerte Orchideenzucht aufgebaut. «Die Renovation sei viel Arbeit», sagt Baumann, aber er habe seinen «Plausch» daran. Tiere hält Baumann keine mehr; zu oft besucht er seine beiden Söhne in der Schweiz. «So können wir einfach den Schlüssel drehen und verschwinden», sagt er erleichtert. Der eine Sohn hat den Bauernhof in Suberg übernommen, der andere hat den Dokumentarfilm «Zum Beispiel Suberg» über den Wandel in dem kleinen Berner Dorf gedreht.

Baumann fährt heim in die Schweiz und dann wieder heim nach Frankreich. Er fühlt sich heute sowohl als Schweizer als auch als Franzose. Auch im Fussball, wenn die Nati gegen les Bleus spielt, sei ihm egal, wer gewinne, Hauptsache, das Spiel sei spannend. Dieses schaut er jeweils mit seinen Nachbarn. Integriert im Ort sind die Baumanns sehr wohl. «Hier haben wir nur Freunde, in der Schweiz hatten wir viele politische Feinde», sagt er mit einer Leichtigkeit. Dennoch überlegt er sich, wieder in die Schweiz zu ziehen, wenn er dann irgendwann alt und gebrechlich sein sollte. Und räumt ein: «Alt bin ich schon, aber gebrechlich hoffentlich noch lange nicht.»

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Stromproduktion

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Dezember 13, 2018
Production photovoltaique

Meine Solarzellen produzieren auch im Winter Strom, selbst wenn es den ganzen Tag regnet. Rund 14’000 kWh/Jahr seit 2010. Dachfläche 80 m2, Abnahmepreis 0,6 €|kWh

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Reise durchs Land der Gilet Jaune

Posted in Politik by ruedibaumann on Dezember 10, 2018

Auf der Rhonetalautobahn sind zahlreiche Ein- und Ausfahrten gesperrt. Viele poids lourd fahren am Sonntag weil sie wegen den Gilets Jaunes Manifestationen am Samstag nicht fahren durften. Von Autobahnbrücken winken Schülergruppen in Gelbwesten. Zahlreiche Autofahrer haben ihre Gelbweste gut sichtbar hinter der Frontscheibe drapiert um ihre Solidarität mit dem Mouvement zu demonstrieren oder zumindest um an den Peages und Rondpoints problemlos von den Manifestanten durchgewunken zu werden. In Montpellier ist die Autobahn bis nach Bezier vollständig abgesperrt. Weil die Force de l’ordre die Trasseeschäden verursacht durch die Palettenfeuer zuerst reparieren und die Nägel entfernen müssen. Die Umleitung ist nur mangelhaft signalisiert: wir stecken im Centre historique von Montpellier fest…. das blöde Navi leitet uns immer wieder auf die A9 und weiss es ja nicht, dass verschiedene Ein- und Ausfahrten gesperrt sind. Abseits der Autobahn werden an grösseren Kreiseln die Autofahrer nur kurz angehalten. Polizei und Manifestanten haben sich offenbar abgesprochen. Viele Opportunisten wollen von den sozialen Unruhen profitieren. In unserem Departements-Hauptort Auch haben Landwirte den Place de la Libération mit Mist überdeckt. Ihre Forderungen sind diffus. Etwa gegen das Glyphosat-Verbot? Oder andere sind gegen die Unterzeichnung des Migrationsabkommens der UNO. Linke und rechte Politiker und Intellektuelle wollen die Gilets Jaunes für ihre Ziele vereinnahmen. Bereits gibt es Sondierungen, dass die Gilets Jaunes bei den Europawahlen 12 % der Stimmen holen könnten….

Am Abend auf France 2: Massives Polizeiaufgebot hat in Paris noch schlimmeren Vandalismus verhindert. Tausend Demonstranten wurden vorsorglich festgenommen und vorübergehend festgehalten. Dagegen gibt es grosse Schäden und Plünderungen in Bordeaux und Toulouse. Am Montagabend will sich Präsident Macron (endlich) mit einer TV-Ansprache an das französische Volk wenden und Massnahmen ankündigen.

Affaire à suivre!

Gilet Jaune

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