AUSWANDERERBLOG

Holzen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 4, 2020

Die Dezemberstürme haben einige alte Eichen und Pappeln gefällt…

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Mélange

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 27, 2019

Mélange féverole/avoine, Bohnen/Hafer-Mischung ohne jegliche Düngung. Die Knöllchenbakterien der Leguminosen liefern den notwendigen Stickstoff für das Pflanzenwachstum. Die Ernte erfolgt mit dem Mähdrescher gleichzeitig, wenn beide Kulturen reif sind. Anschliessend werden die Körner separiert. Alles Bio, selbstverständlich!

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Flurbegehung nach der Rückkehr

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 23, 2019

Es ist jeweils sehr spannend, nach mehrwöchiger Abwesenheit von unserer Ferme in SW-Frankreich, zu entdecken, wie sich die Kulturen entwickelt haben. Einiges können wir jeweils über Internet verfolgen: zum Beispiel sind die Tageserträge der Photovoltaikanlage ein genaues Abbild der jeweiligen Sonnenscheindauer.

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Die Mitte Oktober gesäte Bohnen/Hafer Mischung hat sich sehr gut entwickelt. Trotz der hohen Niederschläge (über 50 mm in den letzten vier Wochen) sind keine Erosionsschäden entstanden.

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Alle Teiche sind randvoll!

Wegen dem aufgeweichten Boden hat der heftige Sturm in der letzten Woche eine Eiche und eine Pappel samt Wurzelteller umgestürzt. Holzerarbeit steht an!

Aber im Grossen und Ganzen ist alles ok! Morgen soll es 17 °C werden, schon bald Frühling …?

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Grüne Landwirtschaftspolitik

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Dezember 21, 2019

Interview im heutigen Schweizer Bauer.

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Rückblick

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 21, 2019

Leinenfeld (champs de lin) schlicht prächtig!

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PSE Payement pour Service Environnementaux

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on November 6, 2019

Frei übersetzt etwa „Zahlungen für Umweltleistungen“. Gestern wurden die Bauern unserer Region an einer Informationsveranstaltung darüber informiert, dass wir uns als Testregion an der Neuausrichtung der bisherigen Direktzahlungen beteiligen können. Schlussendlich geht es darum, dass die bisherige europäische Agrarpolitik zu „begrünen“!

Vorgesehen ist ein neues Beurteilungssystem, dass die Umweltleistungen jedes einzelnen Bauernbetriebes mit einem ziemlich komplizierten Punktesystems bewertet werden sollen. Unter die Umweltleistungen fallen beispielsweise Indikatoren wie Naturwiesen, Biodiversität, Extensivierung, Düngereinsatz, Pestizidverzicht, Hecken, Teiche, Feuchtwiesen, Wäldchen, Feldbäume usw.

Die Formel für die Oekozahlung sieht schlussendlich wie folgt aus:

Punktzahl (max. 30)  x  5€  x  Anzahl Hektaren    =  Resultat in Euros

Für uns beispielsweise (wenn wir die max. Punktzahl erreichen würden):

30  x  5  x 70     =  10500 €

Damit nicht Grossbetriebe ungerechtfertigterweise zu stark begünstigt werden, wird der maximale Beitrag pro Betrieb und Jahr auf  6666 € beschränkt.

Ich finde das grundsätzlich eine guten, neuen Ansatz. Das wäre doch auch etwas für die Schweiz!

 

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Es geht doch!

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on November 4, 2019

Im Zusammenhang mit der „weniger Fleisch essen“-Diskussion, wird immer wieder behauptet, die Landwirtschaft könne gar nicht so viele Menschen pflanzlich ernähren und die Umstellung sei nicht möglich usw.

An unserem Beispiel will ich kurz darstellen, dass sehr viel mehr möglich ist, man muss es nur tun!

Wir produzieren bzw. pflegen auf unserem viehlosen Betrieb (70 ha) hier in der Gascogne seit rund 20 Jahren u.a. folgendes (alles Bio zertifiziert):

Diverse Getreidearten (Weizen, Gerste, Dinkel, Hafer, Triticale)

Sonnenblumen

Bohnen (févéroles), Sojabohnen

Erbsen (Kichererbsen, pois ciche)

Luzerne

Viel Biodiversität auf Naturwiesen, u.a. 28 verschiedene wilde Orchideenarten in den Blumenwiesen

15 km Hecken- oder Waldrandanstoss mit Brombeeren und Walnussbäumen

Reben zur Weinherstellung (Selbstversorgung)

Obst und Gemüse zur Selbstversorgung

Holz aus 10 ha Eichenwälder

Da wir keine Tiere halten, fällt auch kein Hofdünger an. Dennoch haben wir noch nie Dünger zugekauft. Die Düngung erfolgt ausschließlich über Stroh- und Pflanzenreste (Flächenkompostierung) und Leguminosen (Gründüngung).

Selbstverständlich wenden wir auch keine Pestizide an!

Natürlich sind die Flächenerträge geringer als in der Intensivlandwirtschaft, aber bei vorwiegend pflanzlicher Ernährung können wir mit unserem Betrieb trotzdem sehr viel mehr Menschen ernähren als das mit der Fleischproduktion möglich wäre.

Energie : Wir produzieren mit einer Photovoltaique-Anlage elektrische Energie und speisen diese vertraglich ins öffentliche Netz ein.

Zukauf Dieseltreibstoff für Traktor und Hybrid-Auto

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Mischung Févéroles und Hafer

 

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Wer schaut denn da?

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Oktober 17, 2019

Waldkauz in unserer Scheune (Foto Stephanie Baumann) Es handelt sich um einen Steinkauz wie mir Charles Martin freundlicherweise mitgeteilt hat (siehe Kommentare).

 

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Die Wasserreserven…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Oktober 15, 2019

… werden langsam knapp! Kein Wunder nach diesem trockenen Sommer!

 

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Solarscheunen, gratis!

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Oktober 9, 2019

Die Bauern in Frankreich haben es gut. Dank den guten Preisen für Photovoltaik-Strom kommen sie unentgeltlich zu grossen Scheunen. Diverse Firmen (zum Beispiel  Arkolia) erstellen landwirtschaftliche Bauten unentgeltlich, wenn sie als Gegenleistung 30 Jahre das Solardach nutzen dürfen (Mindestfläche 600 m2).

Hier ein par Beispiele aus unserer Region:

 

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