AUSWANDERERBLOG

Der Distelfink

Posted in Literatur by ruedibaumann on November 7, 2014

„Der Distelfink“http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Distelfink ist ein Roman von Donna Tartt und hat mich in den letzten Tagen (und Nächten) in seinen Bann gezogen. Kein Wunder, der umfangreiche Roman (1022 Seiten!) wird einhellig als Meisterwerk gelobt! Ich kann dem nur beipflichten und das Buch vorbehaltlos empfehlen! Lesen Sie gut!

Ohne Titel (1)

 

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„Alle Toten fliegen hoch“

Posted in Literatur by ruedibaumann on September 15, 2014

Eben gelesen: „Alle Toten fliegen hoch“ von Jochaim Meyerhoff. Eine mitreissende Geschichte von Liebe, Fremde, Verlust und Selbstbehauptung. Sensibel erzählt, selbstironisch, witzig. Ein tolles Buch!

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/joachim-meyerhoff-alle-toten-fliegen-hoch-bekenntnisse-eines-austauschschuelers-1628113.html

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Das bin doch ich

Posted in Literatur by ruedibaumann on Juli 13, 2014

Wenn Sie sich ein paar vergnügliche Stunden machen wollen dann kann ich Ihnen den Roman „Das bin doch ich“ von Thomas Glavinic empfehlen (http://www.thomas-glavinic.de).

„Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heisst Thomas Glavicnic, und dieser Mann will das was alle wollen: Erfolg: Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat ist ein Manuskript, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen.“

 

Ich habe bei der Lektüre öfters laut gelacht und dabei manchmal gedacht: das bin doch auch ich…

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Begegnung im Zug: Offenbar lesen auch andere Leute die Bücher von Thomas Glavinic…

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„Min Kamp“

Posted in Literatur by ruedibaumann on Juni 17, 2014

„Min Kamp“ ist norwegisch und so heisst das Buch von einem gewissen Karl Ove Knausgard (wobei auf dem a noch so ein komisches Zeichen wäre das ich aber auf dem Compi nicht gefunden habe). In der deutschen Übersetzung heisst der autobiografische Roman aus naheliegenden Gründen anders: „Sterben“. Das Buch ist in Norwegen eine Sensation und erobert offenbar jetzt gerade die USA:     http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/sein-sieg-1.18323284

Ich habe den Wälzer mit grossem Vergnügen gelesen und werde mir jetzt unverzüglich die Fortsetzung beschaffen. Warum ein detaillierter Alltagsbeschrieb ohne dass viel passiert offenbar für so viele LeserInnen so faszinierend ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist einfach so…

Rezensionen

Wie wir verschwinden

Posted in Literatur by ruedibaumann on April 26, 2014

Der Roman „Wie wir verschwinden“ vom deutschen Autor und Übersetzer Mirko Bonné hat mich restlos begeistert. Es geht um Erinnerung, gelebtes Leben, Lieben, Krankheit und Tod. Ausgangspunkt ist Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam.

http://www.amazon.de/Wie-wir-verschwinden-Mirko-Bonné/dp/3895614033

Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des Schweigens einen Brief seines todkranken Jugendfreundes Maurice, der ihn in die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückversetzt: nach Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein französisches Dorf und ein historisches Ereignis werden für zwei Jugendfreunde zum symbolischen Angelpunkt, um die fünfzig zurückliegenden Jahre zu erinnern und ihre Schicksalhaftigkeit anzuerkennen. Erinnerung an die eigene Jugend und Sterben eines Idols verbinden sich zu einem ergreifenden Roman, der Mirko Bonné als einen der bedeutenden Autoren unserer Zeit zeigt. Wie wir verschwinden ist ein großes Buch der Erinnerung, ein Roman unseres Lebens wie des Sterbens einer Ikone des letzten Jahrhunderts: Albert Camus.

 

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„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“

Posted in Literatur by ruedibaumann on April 21, 2014

Der Roman von Thomas Meyer ist satirisch, selbstironisch, witzig – so dass einem das skurrile orthodoxe Judentum schon fast wieder sympathisch wird. Ein Lesevergnügen für regnerische Ostertage!

 http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/thomas-meyer-wolkenbruchs-wunderliche-reise-in-die-arme-einer-schickse-das-gesetz-der-mutter-11894952.html

Der Goalie bin ig

Posted in Literatur by ruedibaumann on April 18, 2014

Das chame so säge, wöu Junkies hüete, isch für töu Puren eifach e Betriebszweig meh, die einte hei Chäubermascht und Raps und angeri hei Bärgchäs und Geissen und töu nähme Junkies. Subväntioniert isch aues.

Es kommt oft vor, dass ich mir nach einem guten Buch noch – falls vorhanden – den Film ansehe. Ich bin jeweils gespannt, wie ein Roman filmisch umgesetzt wird. Beim „Der Goalie bin ig “ von Pedro Lenz war es umgekehrt: ich habe zuerst den guten Film gesehen und dann erst das köstliche Buch gelesen. Mit grösstem Vergnügen!

 

http://www.amazon.de/Der-Goalie-bin-ig-Roman/dp/3905825171

Der Goalie bin ig

Posted in Literatur by ruedibaumann on Februar 8, 2014

Toller Film, nach dem Bestseller von Pedro Lenz

Der Goalie bin ig

Fast so gut wie „Zum Beispiel Suberg“… 😉

Der erste Mensch

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 30, 2014

«Inszeniert wie ein Roman, enthält ‹Der erste Mensch› eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, das der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» (Der Spiegel) «Ein überwältigendes posthumes Comeback.» (FAZ) Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren. [Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden.

Mich hat Albert Camus immer fasziniert. Seine Bücher lese ich auch ein zweites oder drittes Mal.

Algerien interessiert mich, ich war zweimal dort. Hier in SW-Frankreich habe ich viele sogenannte “Pieds noir” kennengelernt, französische Siedler die während dem Algerienkrieg das Land verlassen mussten. Der frühere Hofbesitzer von “La Oueyte” war auch ein Pieds noir und bewirtschaftete unsere heutige Ferme von 1963 bis 2000.

Ein Bündner erfährt die Welt

Posted in Literatur by ruedibaumann on Dezember 24, 2013

„Andrea Hämmerle hat neben der Politik eine andere Leidenschaft: das Reisen. Seit 1966 war er immer wieder unterwegs. Mit Freunden, mit seiner Frau, mit der Familie oder auch allein besuchte er alle Kontinente. Er reiste per Autostopp, mit dem 68er-Kultauto Döschwo, auf einem Frachtschiff oder Luxusliner, mit der Eisenbahn und halt auch mit dem Düsenjet. In seinem reich bebilderten Buch berichtet Andrea Hämmerle von diesen Reisen. Packend erzählt er Geschichten von Pannen in der Sahara, von Strandleben neben dem Beiruter Flughafen, vom einsamen Inkatrail nach Machu Picchu, von der Hitze in der Wüste und der Kälte im sibirischen Winter. Als politischer Mensch interessierte er sich stets auch für die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Ereignisse vor Ort. Auch sie kommen im Buch nicht zu kurz. Wichtige Schwerpunkte bilden Länder und Orte, die heute für Reisende weitgehend tabu sind: Syrien, Afghanistan, Algerien, der Sahel.“ (Klappentext)

Wir waren zusammen mit Andrea während Jahren im Nationalrat, haben zusammen für eine andere Landwirtschaftspolitik gekämpft, manchmal auch gestritten. Auch wir haben unsere ersten Reisen per Autostopp gemacht (Jugoslawien, Schweden, Spanien, Afrika), auch wir waren jahrelang mit dem Döschwo unterwegs… lange bevor wir uns kennen lernten.
Auf dem Weg in den marokkanischen Winter hat er uns besucht und auf la Oueyte einen Zwischenhalt gemacht.

Tauchen Sie ein in 45 Jahre auf Reisen.
Es lohnt sich!