AUSWANDERERBLOG

Kafka am Strand

Posted in Literatur by ruedibaumann on Dezember 24, 2017

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.06.2004

Karl-Markus Gauß‘ Rezension dieses Buches des japanischen Kultautors ist eine Abrechnung. Und zwar nicht nur mit dem Buch selbst – „Schmonzette“, voller „Plattitüden“, es geht zu wie in der „schwäbischen Stube Hermann Hesses“, das alles ist „quälend langatmig“ -, sondern auch mit dem „gestrengen Feuilleton“, das hier offenkundig auf einen fatalen postmodernen Blender hereingefallen ist. Wild und ohne Besinnen werfe Murakami hier nämlich alles Mögliche durcheinander, einen Jungen, der zu klug, einen Alten, der zu dumm für die Welt ist, „griechische Tragödie“, „haarsträubende Handlung“, Fantasie und Wirklichkeit, Sex (vielleicht, ganz klar scheint das nicht zu werden) und Sinnfindung. Was immer man zitieren mag aus dieser Kritik, es klingt unfreundlich, sehr unfreundlich. Zwar gelinge es Murakami, seine „Versatzstücke“ miteinander zu „verzahnen“, aber, leider, doch nur nach Art des „Irgendwie“. Nein, kein positives Wort über dieses Buch.
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Der japanische Erfolgsautor Haruki Murakami wird von den meisten Kritikern hoch gelobt. Ganz im Gegensatz dazu die vernichtende Kritik von Karl-Markus Gauss in der NZZ (siehe oben).
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nun ein esoterisches Buch mit haarsträubender Handlung (mit immerhin über 600 Seiten) oder einen „grandiosen Roman voller Magie und Weisheit“ gelesen habe. Urteilen Sie selber!
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Luise Rinser

Posted in Literatur by ruedibaumann on Mai 15, 2016

„Mehr als eine Mitläuferin“ titelte „Die Zeit“ als bekannt wurde, dass die Erfolgsautorin Luise Rinser eine sehr kontroverse Nazi-Vergangenheit hatte:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-04/luise-rinser-biografie

Nichtsdestotrotz habe ich ihren Roman „Mitte des Lebens“ aus dem Jahre 1950 (wieder)gelesen. Alles ist klar und eindeutig. Ganz anders als ihre eigene Biografie.

Mitte des Lebens

Spannende Geschichte! Nicht einfach schwarz-weiss!

 

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Gut bei Regenwetter

Posted in Literatur by ruedibaumann on März 5, 2016

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„Alle Toten fliegen hoch“

Posted in Literatur by ruedibaumann on September 15, 2014

Eben gelesen: „Alle Toten fliegen hoch“ von Jochaim Meyerhoff. Eine mitreissende Geschichte von Liebe, Fremde, Verlust und Selbstbehauptung. Sensibel erzählt, selbstironisch, witzig. Ein tolles Buch!

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/joachim-meyerhoff-alle-toten-fliegen-hoch-bekenntnisse-eines-austauschschuelers-1628113.html

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