AUSWANDERERBLOG

Die Schatten werden länger…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on September 29, 2019

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Läset

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on September 20, 2019

Mein Refraktometer (Messgerät zur Bestimmung des Zuckergehaltes) zeigt bei den Merlot Trauben 110 ° Oechsle an! Der Läset kann in den nächsten Tagen beginnen. Allerdings sind viele Trauben dem Spätfrost im Frühjahr zum Opfer gefallen. Es wird nicht viel Wein geben, dafür einen sehr, sehr süssen und kostbaren!

 

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Tournesol bio

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on September 19, 2019

Die letzten Bio-Sonnenblumen sind spätabends fertig geerntet. Infolge Trockenheit ist der Ertrag bescheiden. Für einige Sonnenblumenkerne im Birchermüesli reicht es trotzdem…

 

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Trauernde Sonnenblumen (kurz vor der Ernte)

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on September 17, 2019

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Es ist trocken in Frankreich, sehr trocken. In 85 der 100 Departemente ist der Wasserkonsum eingeschränkt.

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Agriculteurs optimistes

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on September 6, 2019

Strohballen

Ich gehöre dazu! Trotz allem…

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Was wäre wenn….

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on August 22, 2019

Was wäre, wenn zum Beispiel die Kleinbauerninitiative (Volksinitiative für naturnahes Bauern, gegen Tierfabriken) 1998 angenommen worden wäre?

https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/kleinbauern-initiative?id=52d8d9b9-9683-45cc-b976-ceaefa6dd68c

Für mich keine Frage, eine verpasste Chance für die Gesellschaft, die Natur und Umwelt und die bäuerliche Landwirtschaft!

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Autrefois… les engins agricole

Posted in Agrikultur, Patrimoine et architectures by ruedibaumann on August 12, 2019

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Verschweigen, verdünnen, verdummen…

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on August 10, 2019

Jahrelang hat man den Leuten in der Schweiz eingetrichtert, sie hätten das beste Trinkwasser der Welt. Leider ist dem nicht so.

Die Landwirtschaftsminister der letzten Jahrzehnte waren entweder der Pestizidindustrie sehr zugetan (früher) oder schlicht naiv (heute).

Ich erinnere mich an das Allerweltsmittel Atrazin (Unkrautvertilger), gegen das wir Grünen in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts  vorerst erfolglos Sturm liefen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft erklärte damals das Pestizid in Zusammenarbeit mit der Chemieindustrie zum harmlosen Trinkwasserzusatz…

Erst Jahre später hat die EU Atrazin als kanzerogen entlarvt und verboten. Die Schweiz musste widerwillig und verspätet nachziehen, mit dem Resultat, dass sich Atrazin auch heute noch in Böden und Grundwasser nachweisen lässt!

Heute macht der Pflanzenschutzwirkstoff  Chlorothalonil Schlagzeilen: Aufgeschreckt durch das Verbot in der Europäischen Union haben (endlich) kantonale Labors Trinkwasserfassungen auf das besagte Gift untersucht. Das Resultat ist erschreckend: in zahlreichen Trinkwässern ist der Grenzwert um das x-fache überschritten! Und dennoch werden in der Schweiz jährlich 45 Tonnen  Chlorothalonil als Pilzgift weiterhin versprüht! Bundesrat Parmelin verspricht treuherzig am Fête des vignerons die Sache zu überprüfen…

Dabei dürfen die Leute in der Schweiz nach wie vor nicht wissen, ob und wie stark ihr Trinkwasser in ihrer Gemeinde kontaminiert ist. Ich finde das skandalös!

Hier in unserer Region in Südwestfrankreich wird das Trinkwasser auf mindestens 228 Moleküle (!) untersucht, die aus Herbiziden und Fungiziden stammen! Bei einer Grenzwertüberschreitung wird die Bevölkerung zwingend orientiert!

Beim Schutz des Trinkwassers hat die Schweiz noch sehr viel Handlungsbedarf und darf nicht weiter am Gängelband der Chemiemultis bleiben! Verdrängen, verdünnen und verdummen ist keine Lösung!

 

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Waldwiesen

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on August 9, 2019

Waldwiesen heissen hier auf EU-französisch surface pastorale herbagère oder einfach SPH. Und diese Flächen sind unter genau definierten Bedingungen auch direktzahlungsberechtigt im Rahmen der pac (politic agraire commune). Wer es genau wissen will, bitte sehr: https://www2.telepac.agriculture.gouv.fr/telepac/pdf/tas/2018/Dossier-PAC-2018_guide-admissibilite-prairies-permanentes.pdf

Wenn nun jemand meint, das werde nicht kontrolliert, der könnte sich täuschen: Gestern haben wir diese relativ kleinen Flächen auf unserem Betrieb (7.59 ha) bei 34° am Schatten mit einer Mitarbeiterin der Pac-Kontrollstelle während drei Stunden abgeschritten, kontrolliert, fotografiert und satellitengestützt elektronisch verifiziert.

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La Oueyte

Resultat der schweisstreibenden Übung: die Flächen die ich bisher angegeben habe, wurden sogar in einzelnen Bereichen merklich vergrössert! Da soll noch jemand sagen, die EU kümmere sich nicht um die Biodiversität!

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Härdöpfu grabe

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on August 4, 2019

Wegen den steinharten, kalkreichen Böden hier auf unserer Ferme haben wir für den Kartoffelanbau eine etwas andere Praxis gewählt: wir stecken die Kartoffeln nicht     i n  die Erde, sondern legen sie nur  a u f  die Erde und decken sie mit einer dicken Strohschicht zu! Das Resultat lässt sich sehen! Statt von Härdöpfu müsste man jetzt von Strouöpfu reden….

 

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