Occitanie
C’est officiel depuis ce matin. La région Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées s’appelle désormais région Occitanie. Le décret n° 2016-1264 du 28 septembre 2016 a été publié aujourd’hui au Journal Officiel. Il confirme sans surprise la désignation de chef-lieu de région à Toulouse et valide le nom d’Occitanie pour cette grande région de 5,6 millions d’habitants, la deuxième plus vaste de France.
Avec une superficie de 72.724 km², elle est plus étendue que treize pays de l’Union européenne. Cette dénomination est sans surprise. Elle entérine la délibération du conseil régional du 24 juin, présidé par Carole Delga (PS), qui s’était lui-même appuyé sur une consultation publique à l’issue de laquelle le nom Occitanie avait été plébiscité parmi cinq propositions.

Eigentlich erstaunlich für das reformunfähige Frankreich: innert zwei drei Jahren wurde die regionale Gliederung Frankreichs neu konzipiert. Unsere frühere Region Midi-Pyrénées bildet zusammen mit der früheren Region Languedoc-Roussillon jetzt die Grossregion Occitanie (Okzitanien).
Wie wäre es, wenn die Kantönlischweiz auch endlich vernünftig neu gegliedert würde?
Gekaufte Demokratie

Wir SchweizerInnen sind stolz auf unsere direkte Demokratie. Zu Recht! Und natürlich sind wir überzeugt, dass unser Abstimmungs- und Wahlsystem viel besser ist als alle übrigen in Europa und der Welt.
Nächstes Wochenende ist ja wieder so ein eidgenössischer Abstimmungssonntag und in Biel wird gleichentags auch noch der Gemeinde- und Stadtrat neu gewählt. Wir Berner Auslandschweizer konnten dank e-Voting bereits ab dem 29. August unsere Stimme elektronisch abgeben, was wir als interessierte Doppelbürger natürlich sofort gemacht haben. Wohlwissend, dass wir bei allen drei Abstimmungsfragen (einmal mehr) in der Minderheit sein werden…
Warum wir das wissen?
Nun, Meinungen stehen ja nicht von allem Anfang an fest, sondern sie werden gemacht. Im Laufe eines „Abstimmungskampfes“ werden Pro und Contra diskutiert, in den diversen Medien dargestellt und erörtert, damit sich jedermann und jede Frau eine eigene Meinung bilden könne. Weil aber politische Diskussionsabende über komplizierte Sachverhalte immer weniger Anklang finden, wird das Für und Wider zunehmend an Politmarketingfirmen delegiert und mit beträchtlichem Aufwand an Plakatsäulen, in Zeitungsinseraten und in Social-Media-Werbung breitgeschlagen. Natürlich wird da nach allen Regeln der Marketingkunst Stimmung gemacht. Es wird behauptet, gehetzt und gelogen, was das Zeug hält. Und es wirkt! Leider!
Denn das Dumme an der Geschichte ist, dass in aller Regel (wir behaupten in über 90% der Abstimmungen) nicht etwa die besseren Argumente entscheiden, sondern jeweils das grössere Abstimmungsbudget!
Wir wissen es alle: Geld regiert die Welt. Das ist auch bei uns in Frankreich nicht anders. Aber wenigstens müssen bei Wahlen und Abstimmungen die Finanzen detailliert offengelegt werden und der finanzielle Aufwand ist klar begrenzt. Grössere Parteispenden von Firmen und Multimillionären sind verboten.
Dass sich – wie in der Schweiz – ein Milliardär eine politische Partei hält, dirigiert und auch noch finanziert, wäre im Land von Liberté, Fraternité, Égalité undenkbar!
Wie lange dauert es wohl noch, bis endlich auch in der Schweiz Transparenz in der Wahl- und Abstimmungsfinanzierung geschaffen wird?
Ruedi und Stephanie Baumann, Kolumne im heutigen Bieler Tagblatt

Ja zur Grünen Wirtschaft
Am 25. September stimmen wir über die Zukunft unserer Enkel ab.

Die Initiative will die Umweltbelastung der Schweiz bis zum Jahr 2050 auf ein naturverträgliches Mass senken. Dies will sie über mehr Klimaschutz, Ressourceneffizienz und saubere Importe erreichen. Das Ziel der Initiative entspricht dem 1,5–2°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens.
Mein Leben, meine Freiheit
Die Autobiographie von Ayaan Hirsi Ali „Mein Leben, meine Freiheit“ hat mich sehr beeindruckt. Sie schreibt von ihrer Kindheit und Jugend in Somalia, Saudi-Arabien, Äthiopien und Kenia und ihrer Flucht von derZwangsheirat nach Europa. Sie berichtet von ihrer politischen Karriere in den Niederlanden, ihrer Abkehr vom Islam und ihrer Übersiedlung in die USA.
Ayaan Hirsi Ali ist eine Frau, die für die Rechte der muslimischen Frauen, für westliche Werte und für die Freiheit kämpft. Dafür zahlt sie einen hohen Preis.
Mich hat das Buch in meiner Überzeugung gestärkt, dass die Welt ohne Religionen eine viel bessere Welt sein könnte. Frauenfeindlicher Islam, männerdominierter, päpstlicher Katholizismus, engstirniger, autoritärer Evangelismus, gottesfürchtiger Unsinn hüben wie drüben… warum können die Menschen auf dieser Welt nicht einfach vernünftig zusammenleben?
Nationalfeiertag
Wünsche allerseits einen schönen 1. August!

Foto aus Film Image Probleme von Simon Baumann/Andreas Pfiffner
Ach Österreich
Die gute Nachricht: ?
Die schlechte Nachricht: ein Rechtspopulist macht 50% der Stimmen!
Ufff… 16: 50 Der Grüne Alexander Van der Bellen gewinnt die Wahl mit 50,3% und wird Präsident Österreichs! Ich gratuliere herzlich!
Blumen machen Politik
Auszug aus WORK, von SABINE REBER
http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=2636&topic=1
Durch die Blume sagen es auch die Grünen und die Anti-AKW-Bewegung. Das Leuchtgelb ihrer Sonnenblumen steht für Sonnenenergie. Der ehemalige Grünen- Politiker und heutige Biobauer in Frankreich, Ruedi Baumann, erinnert sich: «Sonnenblumen waren halt gäbig ohne Gift zu kultivieren. Die SP verteilte ja ihre mit Chemie gespritzten Edelrosen. Wir wollten einfach eine schöne, natürliche Pflanze, die man gut biologisch anbauen kann.» Bei Baumanns im bernischen Suberg bestellten die Grünen jahrelang ihre Blumen. Baumann: «Ich habe jeweils von den Daten der Wahlkampfaktionen acht Wochen zurückgerechnet und die Sonnenblumen genau dann gesät. So konnten wir sie im perfekten Zustand verschenken, wenn die Knospen gerade erst aufgingen.» Für den Wahlkampf der ersten Berner Regierungsrätin, Leni Robert, karrte Baumann einst eine ganze Traktorladung voller Sonnenblumen auf den Bieler Zentralplatz. Baumann: «Ich fand es immer schön, Blumen und nicht nur Prospekte zu verteilen!» Eigentlich aber hätte Baumann lieber ein Hanfblatt als grünes Logo gehabt. Als Nationalrat stellte er einst allen Grünen im Parlament ein Cannabispfl änzlein aufs Pult, aber das habe «ein schönes Theater gegeben», sagt er. Judith Stamm, die damalige Nationalratspräsidentin und CVPlerin, habe das gar nicht lustig gefunden und ihn aufgefordert, die Pflänzchen sofort aus dem Saal zu entfernen. Die NZZ nannte ihn anderntags «Hanfrüedu». Baumann: «So gross bin ich sonst nie in der NZZ gekommen.» Hanfrüedus Hanfversuch konnte die Sonnenblume der Grünen nicht verdrängen. Nicht zuletzt aus blühtechnischen Gründen: Die Sonnenblume blüht dann, wenn Nationalratswahlkampf ist. Im Herbst.

Bauernland in Bauernhand?
Nicht nur in Afrika, auch in Frankreich werden grosse Ländereien, Weingüter und Landwirtschaftsbetriebe durch chinesische Finanzgesellschaften aufgekauft. Eigentlich sollte die Safer (société d’aménagement foncier et d’établissement rural) dafür sorgen, dass Bauernland in Bauernhand bleibt, sagt der französische Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll. Offenbar funktioniert das nicht immer.

Source: France 3 Par AFP
„Je veux faire en sorte que la terre et la production en France reviennent à des agriculteurs qui s’installent et investissent, et ne pas accepter que l’ensemble des hectares d’une exploitation puissent être achetés par d’autres“ a déclaré le ministre de l’Agriculture mardi 19 avril 2016.
„L’alerte est clairement donnée“
Le ministre de l’Agriculture Stéphane Le Foll était l’invité de la chaîne Public Sénat. Il a dit vouloir „comprendre“ comment des terres agricoles dans l’Indre ont pu être acquises par des investisseurs étrangers sans que les pouvoirs publics ne puissent l’empêcher“.
„L’alerte est clairement donnée“, estime Stéphane Le Foll qui rappelle que la France est dotée d’un système unique, celui des Safer, sociétés chargées de veiller à l’aménagement rural et foncier, qui disposent d’un droit de préemption lors de la cession d’une exploitation agricole.
A quoi servira la mission qui va être mise en place ?
Le ministre a annoncé la „mise en place juridique avec le conseil général de l’Agriculture d’une mission pour qu’on me dise comment faire pour que les Safer puissent empêcher que ce qui s’est passé dans le Berry se passe ailleurs“.
Lors d’une récente acquisition de 1 700 hectares de terres agricoles céréalières par un fonds d’investissement chinois, la Safer n’a pas été alertée, car la transaction ne concernait pas la totalité des terres mais une partie seulement, a expliqué le ministre. C’est pourquoi la transaction est passée sous le radar des pouvoirs publics.
Faut-il réformer la Constitution ?
Stéphane Le Foll a reconnu que „si ça s’est passé dans le Berry, ça a pu se passer ailleurs“, mais qu’il n’avait pas d’information sur le sujet „par définition“. „On a eu ce débat dans le cadre de la loi d’avenir (agricole) sur les moyens de renforcer le rôle des Safer, mais on est allé aussi loin qu’on le pouvait juridiquement“ a-t-il poursuivi.
Hors antenne, M. Le Foll a confié à l’AFP qu’on ne pouvait exclure qu’il faille „en passer par une réforme de la constitution“ pour disposer d’un arsenal de réelle protection, comme l’ont fait d’autres pays en Europe telles la Pologne ou la Hongrie, ou ailleurs l’Afrique du Sud, pour empêcher que des terres arables ne passent aux mains de capitaux étrangers.
Quelle est la situation en Bourgogne ?
La loi donne aux Safer (société d’aménagement foncier et d’établissement rural) la possibilité de disposer d’un droit de préemption. Mais, dans les faits, la situation n’est pas aussi simple.
Ainsi, en 2012, la Safer de Côte-d’Or n’a pas réussi à contrer la vente du château de Gevrey-Chambertin à un Chinois pour la somme record de 8 millions d’euros. Le château du XIIe siècle et ses deux hectares de vignes ont été vendus à un Chinois, propriétaire de salles de jeux à Macao. La Safer n’a pas pu empêcher la vente du domaine car ce bien était géré en indivision.
Pourquoi est-il urgent de réformer le système ?
Pour les Safer, on se dirige vers une „remise en cause totale de l’agriculture française fondée sur l’entreprise familiale“ qui garantit „une production diversifiée et de qualité, d’emploi et de valeur ajoutée pour les territoires“.
„Le foncier est en train de nous échapper et c’est un véritable danger, tant pour la profession agricole que pour l’ensemble des citoyens, car il répond à l’enjeu crucial de l’accès à l’alimentation et à l’eau, des ressources essentielles à la vie humaine.
Ne plus réguler le foncier et ne plus contrôler les structures, c’est-à-dire se situer dans la configuration d’un marché totalement libre, c’est une porte ouverte aux excès, à la financiarisation et à la spéculation, particulièrement préjudiciables à l’installation de nouveaux agriculteurs, estiment les Safer.
Frankreichs Landwirte sind pessimistisch
(lid.ch) – In der europäischen Landwirtschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Landwirte schätzen die Situation aber je nach Land anders ein. Während die Deutschen immer noch investieren wollen, blicken die Franzosen deutlich pessimistischer in die Zukunft.

Das global hohe Angebot an Getreide, Fleisch und Milch mache den Landwirten zu schaffen, schreibt das Fachmagazin „Eilbote“. Die EU-Bauern sehen daher die nahe Zukunft eher pessimistisch, jedoch je nach Land stark unterschiedlich wie der aktuelle DLG-Trendmonitor zeigt.
Während nach wie vor 39 Prozent der deutschen und der polnischen Bauern innerhalb der nächsten 12 Monate Investitionen in ihren Betrieb planen, sind es in Grossbritannien nur 27 und in Frankreich gar nur äusserst tiefe 18 Prozent. In Frankreich hat sich die Lage demzufolge nochmals verschlechtert, in der Umfrage von vergangenem Herbst wollte noch 23 Prozent investieren.
Unterschiedlich auch die Ansichten zu Staats-Eingriffen: In Deutschland wollen knapp 30 Prozent der Bauern, dass sich der Staat aus dem Marktgeschehen heraushält. In Frankreich sind nicht mal 5 Prozent dieser Meinung. (lid.ch)
Wie die Stimmung unter den schweizer Bauern ist wurde offenbar hier nicht erhoben. Nach dem missglückten Millionengeschenk für die Baulandbauern wohl eher durchzogen….

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