AUSWANDERERBLOG

Égalité – Gleichheit

Posted in Politik by ruedibaumann on April 18, 2012

Erstaunlich wie im französischen Präsidentschaftswahlkampf darauf geachtet wird, dass die zehn Kandidaten alle gleich behandelt werden. Kein wildes Plakatieren wie man das in der Schweiz gewohnt ist. Auf der Plakatwand bei jeder Mairie hat jeder/jede KandidatIn Anspruch auf ein Plakat gleicher Grösse. Selbst die Reihenfolge der Kandidaten wird ausgelost!

Auch die Wahlunterlagen die wir als Wahlberechtigte erhalten, sind für alle Beteiligten gleich: pro Kandidat vier A4Seiten!

Ganz anders als in der „Musterdemokratie Schweiz“ können in Frankreich Wahlen und Abstimmungen nicht durch Multimilliardäre gekauft werden!

La devise Liberté, Égalité, Fraternité est issue de la Révolution française.

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  1. Avatar von Andreas Kyriacou Andreas Kyriacou said, on April 19, 2012 at 12:04 am

    Jetzt bräuchte es nur noch ein Wahlsystem, das den Stimmberechtigten erlauben würde, ihre Lieblingskanddatin oder ihren Lieblingskandidaten zu wählen ohne das Risiko einzugehen, dass die Stimmabgabe genau das Gegenteil bewirkt.

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  2. Avatar von Unbekannt Bärti said, on April 19, 2012 at 7:16 am

    Das Miesmachen der Schweiz durch Ausgewanderte ist unschön, aber verständlich: irgendwie muss man seinen Wegzug ja rechtfertigen.Trotzdem: Dem Schweizer Wähler zu untertellen, er sei käuflich ist schlicht unzutreffend! Das haben gerade die letzten Wahlen gezeigt, wo jene Parteien mit dem grössten Werbebudget am meisten verloren haben…

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  3. Avatar von Unbekannt RB said, on April 19, 2012 at 9:20 am

    @Andreas KyriacouJa, das ist beim französischen Wahlsystem die Schwierigkeit: so zu wählen, dass im zweiten Wahlgang nicht plötzlich nur noch zwei Rechte zur Auswahl stehen…. Darum wähle ich Hollande schon im ersten Wahlgang (éléction utile)!@BärtiIch fühle mich der Schweiz nach wie vor sehr verbunden. Gerade darum mache ich mir Sorgen über gewisse Entwicklungen. Die geheime Finanzierung von Wahlen und Abstimmungen in der Eidgenossenschaft ist und wird zunehmend ein sehr schwarzer Tolgen im Reinheft des Landes. Die unseligen Steueroasen für Steuerbetrüger liessen sich nur dank der Schmiergelder der Banken so lange aufrecht erhalten. Leider!

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  4. Avatar von Unbekannt Urs said, on April 20, 2012 at 12:04 pm

    Es ist ja so offensichtlich wie plump, weshalb die ‚Rechtsaussen‘ eine ‚Volkswahl‘ des Bundesrates anstreben…

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  5. Avatar von Unbekannt Henry said, on April 23, 2012 at 9:43 am

    Und auch ohne Wahlunterstützung von Millionären gewinnt der Front National satte 18% der Stimmen. Wie ist das zu erklären? Die wurden ja nicht gekauft.Was ist da los in Frankreich?

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