AUSWANDERERBLOG

Feuer

Posted in Comédie française by ruedibaumann on Januar 23, 2009

Es hat Nebelschwaden im Tal des Arrats…

… meint man zuerst, aber es ist Rauch….

…. wo Rauch ist, ist auch Feuer…

Die Behörden haben ihre liebe Mühe, auch in der France profonde die EU-Umweltschutzvorschriften durchzusetzen. Das Verbrennen von Gartenabfällen, Heckenholz und anderem organischen Material hat auch hier Tradition. Hand aufs Herz: Das Härdöpfu bräteln in den Kartoffelstaudenfeuer in unserer Kindheit war halt faszinierend und abenteuerlich…

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  1. Avatar von Unbekannt ueli said, on Januar 24, 2009 at 9:35 am

    kartoffelstauden verbrennen macht (machte) durchaus sinn. mit dem feuer kann der druck der krankmachenden mosaikviren reduziert werden.aber heute ist es ja so, dass zweimal im jahr am bundesfeiertag und am silvester pro gemeinde locker der finanzielle rohertrag eines kartoffelackers in form von feuerwerk gen himmel gelassen wird. feinstaub und chemikalienbelastung der luft spielen keine rolle (… panem et circenses!).für von feuerbrand befallene obstbäume ordnet die gnädige obrigkeit VERBRENNUNG an. das beuernvolk hat dazu weder vergleiche noch beurteilungen über ausgleichende gerechtigkeit anzustellen.

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  2. Avatar von Unbekannt Charlotte said, on April 3, 2009 at 12:07 pm

    Vor einiger Zeit hatte ich ein Häuschen im Département Var, unweit einer Déchetterie (Deponie). Dort wurde alles Brennbare auf einen Haufen geschichtet und angezündet. Als brennbar galt alles, was irgendwie brennt: neben Ästen und dergleichen also auch weisse Plastikstühle, alte Matratzen, Teppiche, ganze Kücheneinrichtungen usw. usw. Das war teilweise hochgiftig.Ich ging also auf die Mairie, um auf den Missstand aufmerksam zu machen. Antwort: Man habe dem Verantwortliche ja gesagt, er solle nur anzünden, wenn der Wind vom Dorf weg blase…Kommentar überflüssig.Das ist jetzt ein paar Jahre her, ich kann nur hoffen, dass es inzwischen besser geworden ist.

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