Kran, grue, Kraniche, grus
Demnächst müssen wir Dachstuhl und Dach einer alten Scheune reparieren bzw. ersetzten. Der örtliche Dachdecker (charpentier) hat schon mal seinen Kran (grue) bei uns abgestellt.

Aber nicht nur der Kran ist da, auch die Kraniche (grus) haben uns letzte Nacht auf ihrem Zug nach Süden wach gehalten: https://de.wikipedia.org/wiki/Kranich


Erstaunlich, dass die Wortspielerei (Kran->Kranich) sowohl in der deutschen wie in der französischen Sprache funktioniert (grue->grus). Zufall?
Schon wieder Scherben….
Mer..! Volltreffer! Nun ja, es gibt Tage, da geht alles schief…. https://auswandererblog.ch/2016/04/03/scherben-bringen-glueck/


„L’HERBE À L’AISE“
Zu Besuch bei Marc et Lotti um Kräutertee einzukaufen: http://www.lherbealaise.com

Geheimtip: man kann auf ihrem Hof auch in einem Gîte übernachten und Ferien machen!

Aare
Von Aarberg Richtung Wohlensee…

… bei Oltigen mit Sicht auf den Gümmenen-Viadukt

Ende Sommer 2016
Schützenschweiz
Die Schweiz ist ein Wunderwanderundveloland ! Aber da gibt es noch die Schützen…
Am Jäissberg wurde in der letzten Woche gerade von 2 Schießständen von Süden und von einem von Norden in die Waldränder geknallt und das Wandern wurde zur Tortur!
Aber auch auf der Vetotour entlang der Aare am Sonntag wurde es plötzlich laut….
I gloubes ja nid!
Lorenz Kunz 1950-2016
Lorenz Kunz war ein guter Freund und unermüdlicher Kämpfer für Natur, Tiere und Umwelt. Am 28. August ist er viel zu früh an einer schweren Krankheit verstorben. Heute fand die Trauerfeier in der Kirche Diemtigen statt. Wir haben anschliessend in seiner Heimatgemeinde eine Wanderung gemacht und uns an die guten Zeiten erinnert.





UNTERLEUTEN
Die Welt wurde in Städten erfunden, verwaltet, regiert und dekoriert. Also sollten die Irren mit ihrem Irrsinn auch in den Städten bleiben. Kein Schwein interessierte sich für Unterleuten, wenn es darum ging, Breitbandkabel zu verlegen, verarmte Rentner zu unterstützen oder eine Arztpraxis zu eröffnen. Dann sollten sie gefälligst auch ihre Windräder im Berliner Tiergarten errichten. Unterleuten bedeutete Freiheit, Symbol der Freiheit war ein unverstellter Horizont.
Unterleuten las keine Zeitungen, sah kaum fern, benutzte das Internet nicht, interessierte sich nicht für Berlin, rief niemals die Polizei und vermied überhaupt jeden Kontakt mit der Außenwelt – aus einem schlichten Grund: weil es die Freiheit liebte.
Juli Zeh hat mit „Unterleuten“ einen phantastischen Gesellschaftsroman geschrieben. „Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf Unterleuten irgendwo in Brandenburg“ liest man auf dem Klappentext.
Das Porträt eines fiktiven ostdeutschen Dorfes und seiner Bewohner ist etwas vom Besten was ich in letzter Zeit gelesen habe. Spannend und facettenreich wird das Dorfleben beschrieben und wie Landromantiker aus der Grossstadt dort an ihren Träumen scheitern. Köstliche Formulierungen und Wortschöpfungen wie“eine sich selbst subventionierende Gutmenschenbürokratie“ machen das Buch zu einem einzigartigen Lesevergnügen!
Und der Roman erinnert mich auch ein wenig an Suberg (http://www.zumbeispielsuberg.ch) oder Traversères…
Der Arrats
Der Arrats ist ein Fluss im Süden von Frankreich. In der Schweiz würden wir eher Bach sagen. Er entspringt offiziell bei Lannemezan auf dem Plateau von Lannemezan. Hier wird er vom Canal de la Neste abgezweigt und das Wasser rund 30 Kilometer über den Canal de la Gimone et de l’Arrats bis zu seinem natürlichen Ursprung transportiert. Er fließt generell in Richtung Norden und mündet nach insgesamt 162 Kilometern im Gemeindegebiet von Saint-Loup als linker Nebenfluss in die Garonne.
Die zwei kleinen Gewässer die unseren Hof abgrenzen (Ruisseau de La Oueyte und Ruisseau d’Embarrut) fliessen in den Arrats. Das heisst, fliessen tun sie nur in der Winterzeit, im Sommer sind sie, wie jetzt, meistens ausgetrocknet.
Der Arrats ist in unserer Gegend ein schön mäandrierender natürlicher Flusslauf, der hin und wieder nach starken Regenfällen auch die angrenzenden Felder überschwemmt.
Das schöne Tal des Arrats kann man vom an einem Südhang gelegenen Dorf Castelnau-Barbarens aus gut überblicken.


Blick gegen Norden, Pyrenäenkette im Dunst.



1 comment