Wüstensafari in VAE
Im Vergleich mit den Arbeitern auf den Baustellen schneidet der sympathische pakistanische Chauffeur, der mit uns durch die Wüste braust, sehr gut ab: sein Einkommen reicht für den Unterhalt von zwölf Familienmitgliedern in Pakistan (Eltern, Geschwister und seine eigene kleine Familie). Dafür hat er aber auch Einiges geleistet. Er zeigt uns stolz seine Ausweise für Wüstensafaris. Wir sprechen über seine Kinder. Seine Tochter und sein Sohn sind genau im gleichen Alter wie unsere Grosskinder. Er fragt: Do you miss your grandchildren now? Und wir rufen: YES! Er antwortet leise: You are just some days in Dubai. And after your trip you can go back and see them. I have to wait one year.
Nach einem Jahr Arbeit in Dubai kann er für einen Monat zurück nach Pakistan. Und auf die Frage, ob er irgendwann mal definitiv zurück nach Pakistan zu seiner Familie könne, meint er nur resigniert: no work – no money.
Schweizer Bauern – Produzenten oder Landschaftsgärtner?
http://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/direktzahlungen-schweizer-bauern-im-dilemma-2
Diskussion im Schweizer Radio mit französischer Beteiligung…
Lustig ist…
… das Grosselternleben, falleri, fallera…
oder früh übt sich was ein Bauer…
… oder eine Musikerin werden will!
Amerikanische Burgerproduktion
Gibt es wirklich jemanden der diese Art von amerikanischer Rindermast befürwortet? Die Trockenheit in Kalifornien zeigt mit erschreckender Deutlichkeit: diese Art von Grosslandwirtschaft hat keine Zukunft!
Hier gibt es schon lange kein Gras mehr: Rinderzucht in Coalinga im Central Valley. Der Wasserverbrauch ist enorm. Mindestens 570 Liter sind für die Herstellung nur eines Hamburger-Bratlings nötig. | © Lucy Nicholson/Reuters
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-05/duerre-usa-landwirtschaft-ernte-fs
Mit Agrikultur hat das ja wohl nichts mehr zu tun!
Pau
Pferdespiele
Auf dem Hof „Au Plapé“, gleich ennet dem Hügel züchtet Martin Pferde (und Schafe, und Ziegen, und Schweine und Hühner…). Alles seltene Rassen. Er betreibt auch einen Camping sur la Ferme wo es immer genügend Platz hat.
Alles Nährere in seinem Blog: http://www.auplape.fr/blog/
Nepal
Die schrecklichen Nachrichten und Bilder aus Nepal haben uns aufgeschreckt. Seit letzten Samstag haben wir mit wachsender Sorge um unsere Freunde in Kathmandu versucht, ein Lebenszeichen von ihnen zu erhalten.
Endlich hat uns heute ein Mail erreicht:
„Hallo, ja waren strube Tage, heute im 5* Nachbarhotel gibt es wieder wifi, elend trauriges Schicksal fuer Nepal! Wir sollten heute abend heimfliegen, noch glauben wir es nicht, da die Hilfsflieger den airport beanspruchen, sie sind so oder so total ueberfordert…zum Glueck haben die Nachbeben etwas nachgelassen..
Saluti, muss Ladestation suchen gehen in diesem edlen Kasten, walti und bea“
Dankbar, aber wohl wissend, dass nicht alle so grosses Glück haben in dem schwer geprüften Land!
Das ist kein Velohelm…
… sondern ein Roter_Gitterling, gefunden in unserem Eichenwald an der Südseite!
Es läuft nicht Round für Glyphosat (& die Bauern?)
Wie eine Chemiebombe hat Ende März im globalen Hilfsstoff-Business die Nachricht eingeschlagen, dass das Internationale Krebsforschungsinstitut IARC, eine Agentur der WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ („probably carcinogenic“) taxiert hat. Die Aufruhr ist nachvollziehbar: Der Totalherbizid-Wirkstoff ist für Branchenprimus und Erfinder Monsanto (Markenname Roundup) und zahlreiche Nachahmer viel mehr als ein Bestseller.
Glyphosat bildet das Rückgrat einer Strategie, mit der die Industrie in den letzten 20 Jahren Milliarden verdient hat. Die Interaktion mit den gegen Glyphosat resistenten („Roundup-ready“) Kulturpflanzen, namentlich Soja und Mais, ist seit den 1990er Jahren das erfolgreichste Geschäftsmodell der Branche. Es hat beispielsweise auf dem südamerikanischen Kontinent zu einer kompletten Umstrukturierung der Landwirtschaft geführt.
Die tubelisicheren Verdienstmöglichkeiten mit dem flächendeckenden Anbau des Cash-Crops hat die Rinderzucht ebenso verdrängt wie Spezialkulturen. Mit diesen arbeitsintensiven Landwirtschafts-Sektoren kam auch die ländliche Bevölkerung unter Druck, da zehntausende von Jobs verschwanden, das Resultat ist eine verstärkte Landflucht. Diejenigen die blieben tragen die Konsequenzen oft in Form von gesundheitlichen Auswirkungen…
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