Das ist kein Velohelm…
… sondern ein Roter_Gitterling, gefunden in unserem Eichenwald an der Südseite!
Es läuft nicht Round für Glyphosat (& die Bauern?)
Wie eine Chemiebombe hat Ende März im globalen Hilfsstoff-Business die Nachricht eingeschlagen, dass das Internationale Krebsforschungsinstitut IARC, eine Agentur der WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ („probably carcinogenic“) taxiert hat. Die Aufruhr ist nachvollziehbar: Der Totalherbizid-Wirkstoff ist für Branchenprimus und Erfinder Monsanto (Markenname Roundup) und zahlreiche Nachahmer viel mehr als ein Bestseller.
Glyphosat bildet das Rückgrat einer Strategie, mit der die Industrie in den letzten 20 Jahren Milliarden verdient hat. Die Interaktion mit den gegen Glyphosat resistenten („Roundup-ready“) Kulturpflanzen, namentlich Soja und Mais, ist seit den 1990er Jahren das erfolgreichste Geschäftsmodell der Branche. Es hat beispielsweise auf dem südamerikanischen Kontinent zu einer kompletten Umstrukturierung der Landwirtschaft geführt.
Die tubelisicheren Verdienstmöglichkeiten mit dem flächendeckenden Anbau des Cash-Crops hat die Rinderzucht ebenso verdrängt wie Spezialkulturen. Mit diesen arbeitsintensiven Landwirtschafts-Sektoren kam auch die ländliche Bevölkerung unter Druck, da zehntausende von Jobs verschwanden, das Resultat ist eine verstärkte Landflucht. Diejenigen die blieben tragen die Konsequenzen oft in Form von gesundheitlichen Auswirkungen…
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Selbstversorgung
Die ersten 40 Tomaten sind gepflanzt, die nächsten müssen warten, bis der Wintersalat gegessen ist.
Selbstversorgung auch fürs Gemüt: Orchideen-Wiese hinter dem Garten
Vo wäge de gröschte Härdöpfu…
Die Methode hat sich bei unseren harten schweren Böden bewährt:
Saatkartoffeln auf den gut gelockerten und mit Mist gedüngten Boden legen (unsere Favoriten: Anabelle, Charlotte, Corolle…)
Anschliessend nur mit einer dicken Schicht Stroh zudecken (nicht mit Erde!), gut wässern, fertig!
Wieder mal an der ETH
Richtig schöner Frühlingstag in Zürich! Am Dienstag nach dem Sechseläuten hat jeweils das Sommersemester begonnen, vor rund 45 Jahren…
Gestern abend war ich stellvertretend für die Filmemacher an einer Filmvorführung mit anschliessender Diskussion zum Dokufilm „Zum Beispiel Suberg“. Organisiert wurde der Anlass durch die Fachschaft des Departements für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften.
„Liebe Filmemacher
Das war ein sehr vergnüglicher Abend. Euer Film wurde einmal mehr überschüttet mit Komplimenten: hervorragend, poetisch, witzig, tiefgründig..
Es waren rund 40 Leute anwesend, professionelle Vorführung mit englischen Untertiteln (einige wenige haben englisch gesprochen).
Der Interviewer war gut vorbereitet und hatte alles über den Film gelesen.
Die Diskussion war köstlich: was hätten Sie anders gemacht? überrascht von den eigenen Söhnen?
kommen sie noch gerne in die Schweiz? immer wieder Vergleich zu Frankreich, warum ausgewandert?
Ich konnte meine politischen Lieblingsthemen ansprechen, es wurde viel gelacht und ich glaube alle waren rundum zufrieden. Ich wurde mir Bio-Wein,-Honig, -Marmelade, -Nussoel grosszügig entschädigt!
Toller Abend!“
Nostalgisches
Primarschule Suberg-Kosthofen, Schulfoto ca. 1930, mit meinen Eltern
Meine Mutter Lina Röthlisberger (1918 – 2008), zweitoberste Reihe, dritte von links
Mein Vater Rudolf Baumann (1920 – 1975), unterste Reihe, zweiter von rechts
Lehrer Richard Utz, bei dem ich übrigens selber in den Jahren 1958-1962 zur Schule ging….
Oeko-Hauptstadt Freiburg im Breisgau
Das Land Baden-Württemberg ist schon erstaunlich: Solarpanels praktisch auf jedem Dach, wirtschaftliche Grossmacht in der EU, grüner Ministerpräsident, schöne Dörfer, belebte Fussgängerzonen in historischen Städten, vorbildliche Radwege…
Nicht zu Unrecht wird Freiburg als Green City, als eigentliche Öko-Hauptstadt bezeichnet: die Grünen als Mehrheitspartei, pragmatischer grüner Stadtpräsident, die CDU als Kleinpartei…. so stelle ich mir die Zukunft vor!
Primarschule Suberg-Kosthofen 1957
Primarschule 1. bis 4. Klasse in einem Schulraum mit einer Lehrerin…
… 40 SchülerInnen und darunter (nur) ein späterer Auswandererer…(oberste Reihe, dritter von links)
Brückenbauer
Beim Abzweiger Gewerbekanal/Lyssbach haben Simon und ich heute die alten morschen Fussgängerbrüggli ersetzt, damit die Wehranlage und der Fischpass auch bei Hochwasser zugänglich bleibt. Restholz von der kürzlich renovierten Hocheinfahrt dient damit einem guten Zweck. Sonntägliche Benevolarbeit….
Bei dieser Gelegenheit haben wir den Poller-Stein auf der alten Sandsteinbrücke (gemäss Denkmalpflege älteste Sandsteinbrücke im Seeland mit Sandsteinkuben aus drei verschiedenen Steinbrüchen) wieder aufgerichtet und instand gestellt, in der Hoffnung dass er nicht wieder umgefahren wird…




















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