Die EU ist besser als ihr Ruf
Ich glaube mehr denn je an Europa und die EU und sage es laut und deutlich: unsere Zukunft liegt in Europa!
Natürlich weiss ich, dass die EU zur Zeit ein Imageproblem hat (die Schweiz übrigens auch…). Man behauptet sie sei bürokratisch, undemokratisch und in wichtigen Fragen immer zerstritten. Das mag sein, und trotzdem bin ich überzeugt, dass die EU keine Bedrohung sondern eine Chance ist!
Ich wage es mir kaum vorzustellen, wie unser Kontinent ohne die stabilisierende Wirkung der Europäischen Union heute aussehen würde. Angesichts des Aufstiegs rechtspopulistischer, nationalistischer Parteien muss man den jungen Leuten immer wieder den Satz von François Mitterand in Erinnerung rufen: „Le nationalisme c’est la guerre!“ Die europäische Zusammenarbeit hat uns 60 Jahre Frieden und wachsenden Wohlstand gebracht.
Natürlich braucht es viele Reformen um zu korrigieren was nicht funktioniert: die finanzpolitischen Richtlinien in der Eurozone sind zu verstärken, es fehlt sowohl eine gemeinsame Energiepolitik wie eine gemeinsame Verteidigungspolitik, mit dem Klimaschutz muss ernst gemacht werden.
Der Ausstieg aus dem Euro wie er von Le Pen und Konsortien propagiert wird, hätte katastrophale Folgen: Preiserhöhungen, zunehmende Verschuldung, Explosion der Zinssätze. Glücklicherweise sieht das die grosse Mehrheit der Französinnen und Franzosen ein und will den Euro beibehalten.
Wenn Frankreich hier und da wirtschaftliche Schwierigkeiten hat, ist das nicht die Schuld Europas, sondern das Resultat der eigenen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik.
Man kann es drehen und wenden wie man will: die Zukunft liegt in der verstärkten europäischen Zusammenarbeit. Die Europawahlen sind eine gute Gelegenheit, das allen EU-Mitgliedern und Nichtmitgliedern wieder mal in Erinnerung zu rufen. Vive l’Europe!
Europawahlen: Rechtsextreme Populisten im Aufwind
Eurodéputés
Le Parlement européen sera composé de 751 députés. Chaque pays dispose d’un minimum de six députés. L’Allemagne, pays le plus peuplé, élit 96 eurodéputés ; la France, 74, devant l’Italie (73) et le Royaume-Uni (73). Le Luxembourg a six députés.
Six candidats à la Commission Pour la première fois, le vote des électeurs devrait déterminer le président de la Commission européenne. Six candidats (dont un duo) sont d’ores et déjà en lice : Jean-Claude Juncker (Parti populaire européen) ; Martin Schulz (socialistes) ; José Bové et l’Allemande Ska Keller (Verts) ; Guy Verhofstadt (Démocrates libéraux) et Alexis Tsipras (gauche radicale)
(Grafik aus Le Monde vom 29. April 2014)
Rechtsextreme Populisten werfen ihre dunklen Schatten auf die kommenden Europawahlen. Ähnlich wie in der Schweiz haben die Rechtspopulisten in verschiedenen europäischen Staaten wachsenden Zulauf. Es ist zu fürchten, dass im neuen Europaparlament etwa 130 Mitglieder von den insgesamt 751 Sitzen von Rechtspopulisten besetzt sein werden. Keine Schönen Aussichten, wenn man bedenkt, dass von denen nur untaugliche, fremdenfeindliche und nationalistische Sprüche zu erwarten sind!
Darum: Wehret den Anfängen! Wählt sorgfältig! Europa muss auch für künftige Generationen eine Solidargemeinschaft bleiben!
1. Mai
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.
Das Kreuz mit dem Kreuz
Kreuz auf Erden und am Himmel (Gemeinde Durban, Gascogne)
Ich halte nichts von Religionen und Kirchen, gleichgültig ob christlich, islamisch, hinduistisch, buddhistisch jüdisch oder sonst welchen Sekten. Die Institution Kirche halte ich für unnütz oder schädlich. Religion sollte Privatsache sein und die Religionsfreiheit muss gewährleistet bleiben.
Die vollständige Trennung von Kirche und Staat ist für mich zwingend. Die Gewährung der Menschenrechte ist Voraussetzung für eine vernünftige Gesellschaftsordnung.
Diese knappen Vorstellungen sind im ehemals katholischen Frankreich weit besser realisiert als in der konservativen Schweiz mit seinen „anerkannten“ Religionsgemeinschaften und seiner Verfassung „im Namen Gottes“.
(soweit das Wort zu Ostern….)
Revirement en France
Eigentlich hatten wir „nur“ Gemeindewahlen und schwups wurde auf nationaler Eben der Premierminister und die halbe Regierung gefeuert. Plötzlich hat Frankreich nur noch 16 Minister statt 38! Gut so, ich konnte mir sowieso nie alle merken.
Der neue Premierminister ist eigentlich ein Spanier und soll nun die darbende französische Wirtschaft auf Vordermann bringen, ausgerechnet ein Spanier, sagen böse Zungen. Als Innenminister wurde er wegen seiner harten Einwanderungspolitik auch als roter Sheriff bezeichnet. Die Grünen wollen darum nicht mehr in der neuen Regierung mitarbeiten, obschon ihnen das gewichtige Umwelt- und Verkehrsdepartement angeboten wurde. Ich vermute, dass sich die französischen Grünen damit einmal mehr selber schaden.
Immerhin ermöglichten sie, dass zumindest zwei neue Minister (Ségolène Royal und François Rebsamen) nominiert werden konnten. Das heisst, eine davon ist eigentlich eine Altbekannte… Alle übrigen wechseln oder behalten ihr Departement.
Ob das hilft, Hollands Popularitätswerte wieder etwas zu heben? Ich möchte es ihm gönnen.
Le Monde 3.4.2014
Familie Baumann redet wieder mit
Familie Baumann redet wieder mit
Von Laura Fehlmann.
Wie die Eltern, so der Sohn: Der Bauer Kilian Baumann aus Suberg wird für die Grünen im Grossen Rat sitzen.
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Familie-Baumann-redet-wieder-mit/story/20334274
Biobauer Kilian Baumann ist Grossrat!
Biobauer Kilian Baumann tritt in grosse Fussstapfen
Von Reto Wissmann.
Der überraschend gewählte grüne Grossrat und Sohn des einstigen Nationalratsehepaars Stephanie und Ruedi Baumann bekommt die Chance, zu zeigen, was er politisch bewirken kann.
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Biobauer-Kilian-Baumann-tritt-in-grosse-Fussstapfen/story/28775910
Grossrätin Daphné Rüfenacht und Grossrat Kilian Baumann
Unglaublich!!
Unser Sohn Kilian Baumann ist für die Grünen Seeland in den Bernischen Grossen Rat gewählt worden!
Wir gratulieren herzlich!











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