AUSWANDERERBLOG

Sesselkleber

Posted in Politik by ruedibaumann on März 26, 2014

Die Sesselkleberrangliste im eidgenössischen Parlament…

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Das sind alles Leute die schon zu unserer Zeit im Parlament waren… viele von ihnen haben leider den angemessenen Rücktrittstermin verpasst! Zwölf Jahre dem gleichen Parlament anzugehören müssen genügen! Die Demokratie lebt von der Erneuerung!

Argumente

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Wahlen im Kanton Bern (30. März 2014)

Posted in Politik by ruedibaumann on März 25, 2014

Sorgfältig wählen

«Wer nicht will, dass in unserem Land die Demokratie käuflich wird
Wer nicht will, dass sich unser Land noch weiter isoliert
Wer nicht will, dass Egoismus und soziale Kälte überhand nehmen
Wer nicht will, dass die Umwelt weiter mit Füssen getreten wird
Wer nicht will, dass Fremdenfeindlichkeit weiter zunimmt
Wer nicht will, dass Solidarität zum Fremdwort wird
Der wählt… sorgfältig
Sorgfältig wählen, heisst grün wählen!»

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Ruedi Baumann, ehem. Präsident der Grünen, ehem. Nationalrat, Auslandschweizer

Municipales

Posted in Politik by ruedibaumann on März 23, 2014

Municipales Traversères

Résultat du premier tour

  • Candidats Elus

    • Olivier Barrasz (42 voix)
    • Martine Bernardot (33 voix)
    • Philippe Frechou (46 voix)
    • Jean-luc Latapie (32 voix)
    • Jean-michel Liarès (45 voix)
    • Tom Lignières (41 voix)
    • André Pau (43 voix)
  • Votes blancs et nuls

    4.69%3 votes
INSCRITS 64 ABSTENTION 15.63% 10
VOTANTS 84.38% 54 EXPRIMÉS 79.69% 51

Man beachte: Stimmbeteiligung auf Gemeindeebene immerhin 84%!

Ich muss zu unserer Schande gestehen, dass wir selber den Urnengang geschwänzt haben, sonst wäre das Resultat noch besser.

Auf nationaler Ebene ist die Stimmbeteiligung um zwei Prozent zurückgegangen, auf für französische Verhältnisse schlechte 62% (für schweizerische Verhältnisse wäre das ein sensationell gutes Resultat!)

Nach den Resultaten, die Innenminister Manuel Valls in der Nacht im Fernsehen bekanntgab, vereinte die FN (vergleichbar mit der SVP) bei dem Urnengang am Sonntag 4,65 Prozent der Stimmen auf sich. Die konservativen Parteien erhielten total 46,54 Prozent der Stimmen, die linken Parteien mussten mit 37,7 Prozent eine deutliche Schlappe hinnehmen.

Entscheidend wird aber der zweite Wahlgang vom nächsten Sonntag. Ich bin überzeugt, dass die Rechtspopulisten höchstens  in ein paar wenigen kleinen Städten eine Mehrheit erlangen werden.

Grossratswahlen im Kanton Bern

Posted in Politik by ruedibaumann on März 22, 2014

Eigentlich gibt es keine politischen Diskussionen, keine überparteilichen Veranstaltungen, keine wirklich brennenden Themen… aber trotzdem spricht man von „Wahlkampf“. Sichtbar entlang aller mehr oder weniger befahrbaren Strassen, an jeder Hausecke, sogar neben den verbleibenden Misthaufen: Kopfplakate jeder Grösse von Kandidaten, vornehmlich bürgerlicher Gesinnung, die sich als Volksvertreter präsentieren.

Die Wahlbeteiligung wird einmal mehr miserabel ausfallen.

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Meine Empfehlung für die Region Biel Seeland….

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…und so war es vor 28 Jahren!

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Municipales – Gemeindewahlen

Posted in Politik by ruedibaumann on März 21, 2014

Am 23. und 30 März finden in über 36’000 französischen Gemeinden Wahlen statt (1. und 2. Wahlgang). Man rechnet damit, dass die auf nationaler Ebene regierenden Sozialisten mehr oder weniger grosse Verluste erleiden werden. Im Aufwind ist auch der populistische,rechtsnationalistische Front National der in rund 600 Städten antritt. Die Franzosen haben die Tendenz, zumindest jeweils im ersten Wahlgang die Regierenden zu sanktionieren.

Französische Gemeinden

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In unserer Gemeinde Traversères wird gleichzeitig der Gemeinderat von 9 auf 7 Mitglieder verkleinert. Sieben Bisherige treten wieder zur Wahl an. Politische Parteien existieren nicht.

Municipales Lemonde

Demo für eine offene und solidarische Schweiz

Posted in Politik by ruedibaumann on März 1, 2014

Nach dem knappen Ja zur «Masseneinwanderungs-Initiative» droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, sind wichtig für eine gute Integration. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Wir wollen gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa. Und wir wollen nicht auf einer nur für Reiche attraktiven Insel leben, die sich rundum abschottet und die Ärmeren diskriminiert.

Am 1. März rufen wir deshalb alle auf, diese Rechte auf dem Berner Bundesplatz einzufordern.

Wir wollen:

– solidarisch sein mit allen Menschen unabhängig von ihrem Pass.
– uns wehren gegen jeden weiteren Abbau der Rechte von Migrantinnen und Migranten.
– die Wiedereinführung des unwürdigen Saisonniersstatuts mit allen Mitteln verhindern;
– gute und geregelte Beziehungen mit der Europäischen Union, damit auch die ausgewanderten SchweizerInnen in den EU-Staaten nicht diskriminiert werden;
– eine massvolle wirtschaftliche Entwicklung, die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt und den Schutz von Löhnen und Arbeitsbedingungen mit innenpolitischen Massnahmen erreichen.
– dass nicht Jugendliche, Lernende, Studierende und SchülerInnen, in der Schweiz und Europa, die Konsequenzen der Initiative ausbaden müssen und dass sie weiterhin mobil sein können.
– dass die akademische Gemeinschaft in der Schweiz gemeinsam mit derjenigen in Europa die Zukunft der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft gestalten.
– die demnächst zur Abstimmung gelangende und noch radikalere Ecopop-Initiative bekämpfen

Infos zum Veranstalter: www.offen-und-solidarisch.ch

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Es gibt sie doch noch, die andere, die solidarische, offene Schweiz!

12’000 Leute auf dem Bundesplatz!

Daniel de Roulet

Qu’est-ce qu’on peut bien dire ?

A celui qui voudrait envoyer sa fille étudier à Rotterdam, mais n’aime pas les étrangers,

On lui dit quoi ?

A celle qui habite St Gall depuis vingt-trois ans, c’est-à-dire depuis qu’elle y est née, mais qui a un passeport sénégalais,

On lui dit quoi ?

A celui qui dit, en toute bonne foi, parce qu’il préside le gouvernement genevois, qu’il ne faut pas confondre un professeur de médecine allemand avec un réfugié nigérien,

On lui dit quoi ?

A celui qui, écœuré par un vote, dit « j’ai honte d’être Suisse », comme s’il avait choisi de naître ici et d’écrire des livres en allemand plutôt qu’en japonais,

On lui dit quoi ?

A celle qui fait les ménages au noir dans les villas de Küsnacht et se réjouissait d’avoir bientôt le droit de travailler au grand jour,

On lui dit quoi ?

A celui qui réclamait de limiter l’émigration à 18% et qui dirige désormais le parti de l’économie,

On lui dit quoi ?

A celle qui chaque matin vient travailler en Suisse, mais habite la France parce que, bien que née à Genève, elle n’a pas trouvé à s’y loger.

On lui dit quoi ?

A celui qui refuse à ses employés un salaire de 4000 francs par mois, mais qui lui-même simple patron de Nestlé, encaisse un salaire mensuel d’un million de francs,

On lui dit quoi ?

A celui qui fait chaque jour le trajet vers Lucerne dans les bouchons, mais à qui on a promis d’élargir l’autoroute dès que les étrangers seront partis,

On lui dit quoi ?

A celui qui vient pourtant de la Berne fédérale mais qui triche aux impôts et prétend que son « optimisation fiscale » crée des emplois,

On lui dit quoi ?

A celle qui part en vacances pour la Thaïlande parce qu’elle déteste ces Asiatiques sous ses fenêtres à Romanshorn, qui crient quand ils parlent,

On lui dit quoi ?

A celui qui, écrivain, se félicite que la Suisse reste un réduit, une caverne parce que lui-même est un obscurantiste attardé.

On peut leur dire, puisque bien sûr ils aiment tous notre patrie  d’une manière différente, que la place fédérale à Berne n’est pas la place Tahir du printemps arabe, ni le square Zucotti à Manhattan de Occupy Wall Streeet, ni la Plaça del Sol, celle des indignés, ni même la  place Maïdan à Kiev. C’est juste notre petite place entre trois banques, un bistrot et un parlement.

Depuis cette place on ne voit pas la mer, on ne voit même pas le Jura et les Alpes qui sont notre horizon habituel, mais on voit le ciel, avec ou sans nuages, qui annonce comme un printemps.

Cette place ne peut être confisquée par les populistes. Elle n’est pas le monopole de ceux qui financent la haine, elle est ouverte à tous.  Elle représente un endroit qui nous accueille, avec quelques règles pour y séjourner, mais pas trop.  Comme sera la Suisse, comme il se doit, pour qu’on s’y sente bien, en partageant notre diversité.

Ça, on peut le dire.

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Wahlmarathon

Posted in Politik by ruedibaumann on Februar 25, 2014

Als französisch schweizerische Doppelbürger absolvieren wir dieses Jahr einen richtiggehenden Wahlmarathon: Am 23. und 30. März finden in den 36 680 Gemeinden Frankreichs die Elections Municipales statt. In unserer kleinen Gemeinde Traversères wählen wir im Mehrheitswahlrecht neuerdings „nur“ noch 7 statt 9 Gemeinderäte.

In der Schweiz, im Kanton Bern, wählen wir am 30. März den Regierungsrat (Exekutive) und den Grossen Rat (Legislative) neu. Im Wahlkreis Biel-Seeland können wir 26 Kandidatinnen für das Kantonsparlament panaschieren, kumulieren und streichen.

Und schliesslich wird in der Europäischen Union in der Zeit vom 22. bis 25. Mai auch noch das Europäische Parlament in 28 Staaten neu gewählt!

Wer die Wahl hat hat die Qual sagt man. Gilt nicht für mich, ich kenne die Besten… 😉

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Elections municipales

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„Die Menschen sind nicht glücklicher“

Posted in Politik by ruedibaumann on Februar 22, 2014

Tagesanzeiger vom 23. Februar 2014

Aktualisiert um 12:00 99 Kommentare

Wohlstand, grüne Wiesen und Ausländerhass: Die Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner über Dörfer wie das bernische Suberg und die Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative.

Warum Nein?

Posted in Politik by ruedibaumann on Februar 21, 2014

Kilian Baumann (33) Bauer aus Suberg

Kilian (1)

«Ich bin es gewohnt, nicht gleicher Meinung zu sein wie andere Bauern: Ich bin Biobauer und Mitglied der Grünen Partei. Darum brauchte es nicht viel Mut, anders zu stimmen als meine Kollegen. Hier auf dem Land spürte ich schon an Weihnachten, dass die Initiative angenommen werden könnte. Unter den Büezern und Bauern war die Zustimmung sehr hoch. Ausgerechnet ländliche Regionen, welche unter Abwanderung leiden, fürchteten sich vor Zuwanderung – eigentlich eine Glanzleistung der SVP-Propaganda.

Unter Bauern drehten sich die Diskussionen vor allem um den grossen Landverschleiss. Um die Angst, dass fruchtbares Kulturland zubetoniert wird. Ich finde auch, dass man die Wachstumsfrage stellen und die Raumplanung überdenken muss. Aber es ist lächerlich, dass nun die Landwirte den Ausländern die Schuld am Kulturlandverlust zuschieben: Viele Bauern haben ihr Land verkauft und sind dadurch zu Millionären geworden.

Die Landwirtschaft ist stark von der Initiative betroffen, das war mit ein Grund, warum ich Nein stimmte. Gerade hier im Seeland, wo es viele Gemüse- und Obstproduzenten gibt, haben die Bauern von der Personenfreizügigkeit profitiert. Es werden sehr viele polnische und portugiesische Arbeiter angestellt. Nun bin ich besorgt, dass man in Zukunft entscheiden muss, ob ein CEO oder ein Obstpflücker geholt werden soll und die Landwirtschaft da den Kürzeren zieht. Und nicht zuletzt geht es mir um Menschlichkeit. Dass der Familiennachzug eingeschränkt werden soll, finde ich inakzeptabel. Arbeiter sind auch Menschen und haben ein Anrecht darauf, dass der Partner mitreisen darf.»

Tagesanzeiger vom 21. Feruar 2014

Biohof Inselmatt, Suberg

Frankreich droht (zurecht)

Posted in Politik by ruedibaumann on Februar 18, 2014

Frankreich droht (zurecht)

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Die Abstimmung vom 9. Februar habe gezeigt, wie Rechtsaussen-Politiker die Gesetze eines Landes umformen können: Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg.

Europa für Anfänger!

ETH-Dozent kündigt