Les pesticides mettent notre santé en danger
Les pesticides mettent notre santé en danger
Ils sont dans l’eau, dans l’air, dans nos aliments,
dans 96% de nos rivières, dans près de 50% des fruits
et des légumes.

Même présents en faibles quantités dans l’organisme, ils posent de nombreux problèmes de santé. Les personnes exposées ont plus de risques de développer
des cancers, des malformations congénitales, des problèmes de fertilité,
des problèmes neurologiques et d’affaiblissement du système immunitaire…
3e consommateur mondial de pesticides, la France est, après 70 ans d’utilisation intensive, face à un grave problème de santé publique.
Il est temps d’en finir avec les pesticides !
Résumé rapport de l’INSERM
Wer hat dem wird gegeben…
Gemäss der Zeitschrift Bilanz sind die reichsten Schweizer im letzten Jahr wieder viel reicher geworden. Das gilt nicht nur für die Schweiz, offenbar werden auch weltweit die Reichen immer reicher. Das Vermögen konzentriert sich immer mehr auf immer weniger Superreiche. Damit übernimmt zunehmend eine kleine Oberschicht wirtschaftliche und politische Macht und gefährdet damit demokratische Staatswesen.
Der französische Ökonom und Buchautor Thomas Piketty http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Piketty sagt es in seinem Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert wie folgt:
„Der Haupttreiber der Ungleichheit – dass Gewinne aus Kapital höher sind als die Wachstumsraten – droht heute vielmehr extreme Formen von Ungleichheit hervorzubringen, die den sozialen Frieden gefährden und die Werte der Demokratie unterminieren. Doch ökonomische Trends sind keine Handlungen Gottes. Politisches Handeln hat ökonomische Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, und kann das auch wieder tun.“
Statt Einkommens- und Vermögenssteuern für Superreiche abzubauen (siehe lächerliche Pauschalsteuern in der Schweiz) wäre genau das Gegenteil notwendig, nämlich weltweit für hohe Vermögen Erbschafts- und Reichtumssteuern vorzusehen. Reiche Erben schaffen keine Arbeitsplätze, keine Mehrwerte, nur schreiende Ungerechtigkeiten und wachsende soziale Spannungen!
Europäische Menschenrechtskonvention
Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) ist so etwas wie die Grundlage unserer Zivilisation. Sie enthält die Grundsätze unserer rechtsstaatlichen, freiheitlichen Rechtsordnung.
Dazu gehören:
Menschenwürde
Geltung der Rechte für alle Menschen in allen Ländern und Gebieten, unabhängig von ihrer internationalen Stellung
Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit
Verbot der Sklaverei oder Leibeigenschaft
Verbot der Folter oder grausamer, unmenschlicher Behandlung
Anspruch auf Anerkennung als Rechtsperson
Gleichheit vor dem Gesetz
Anspruch auf Rechtsschutz
Verbot der willkürlichen Verhaftung oder Ausweisung
Anspruch auf öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen Rechtsverfahren
Rechtsstaatliche Garantien: Unschuldsvermutung, keine Strafe ohne Gesetz
Schutz der Privatsphäre
Recht auf Freizügigkeit (national und übernational)
Asylrecht
Recht auf Staatsangehörigkeit
Recht auf Eheschließung, Schutz der Familie
Recht auf Eigentum
Religionsfreiheit
Recht der freien Meinungsäußerung
Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit
Alle europäischen Staaten haben diese Konvention unterschrieben und sind Mitglied der EMRK. Ausgetreten war in den siebziger Jahren vorübergehend Griechenland als es unter einer Militärdiktatur litt.
Jetzt aber hat die Schweizerische Volkspartei (SVP) in ihrem Wahn, alles was ennet der Grenze gilt und aufgebaut wurde, zu verteufeln, beschlossen, eine Voklsinitiative zu lancieren um die Schweiz von der „EMRK-Fessel zu befreien“!
Man könnte das als weitere Eskapade eines steinreichen, wahnsinnig gewordenen, in seiner Eitelkeit verletzten Altpolitikers abtun.
Schwerer wiegt, dass der Vertreter eben dieser SVP im Bundesrat das Gleiche verlangt…
Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, wie lange so viele Leute in der Schweiz diese rechtsextremen Spielereien noch dulden, beziehungsweise mit ihrem Wahlzettel unterstützen wollen! Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht!
25 Jahre nach dem Mauerfall
Gute Gelegenheit für mich, nachzuschauen was ich vor 30 Jahren über die DDR geschrieben habe…
https://auswandererblog.ch/2009/11/05/hinter-dem-eisernen-vorhang/
Ich glaube nicht…
… dass sich die französischen Bauern mit ihren gewaltsamen Demonstrationen in Toulouse bei der nichtbäuerlichen Bevölkerung Sympathiepunkte holen. Mit Mist und Gülle haben sie vor den Büros der Umweltschutzbehörden und der Grünen demonstriert. Der Grossbauernverband FNSEA und die sog. Jeunes Agriculteurs (JA) sind wütend, weil es bei landwirtschaftlichen Grossprojekten („ferme des mille vaches“, barage de Sivens) immer wieder Verzögerungen gibt. Zudem bekämpfen sie lautstark Umweltvorschriften, die den Nitrateintrag in die Gewässer beschränken sollen.
Zum Glück gibt es in Frankreich auch Bauernverbände die sich gegen die wachsende Industrialisierung der Landwirtschaft wehren und mit tier- und Umweltorganisationen zusammenarbeiten, zum Beispiel die http://www.confederationpaysanne.fr
Pauschalbesteuerung
Wer die superreichen Ausländer nur
pauschalbesteuert,
ist meines Erachtens total bescheuert !
😉
Darum Ja zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung! (Ich habe schon abgestimmt.)
Sehnsucht in Prozenten
«Glauben Sie, dass die Schweiz untergehen wird?» fragte mich kürzlich besorgt ein älterer Mensch. «Ja», sagte ich, «zweifellos. Mehr als das, die Schweiz ist schon untergegangen. Die Schweiz, in der Sie und ich aufgewachsen sind. Aber sie entsteht jeden Tag neu. Vielfältiger. Welthaltiger. Überraschender. Machen Sie mit und freuen Sie sich darauf!»
Der ältere Mensch war ich selbst. Ich war nicht ganz sicher, ob ich mich darauf freuen sollte. Aber mitmachen werde ich.
* Franz Hohler (71) ist Schriftsteller, Liedermacher und Kabarettist. Am 5. November erscheint «Der Autostopper», gesammelte kurze Erzählungen.
Hier der ganze Text: http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/kultur/sehnsucht_in_prozenten/
Sivens
Wasser ist im trockenen Südwesten wichtig. Durch Bewässerung lassen sich die Erträge massiv steigern. Viele Bauern haben ihre eigenen Rückhaltebecken die während den Wintermonaten aufgestaut werden. Der hier weit verbreitete Maisanbau ist ohne fast dauernde Bewässerung gar nicht möglich.
Zur Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion werden in dazu geeigneten Geländekammern auch kleiner oder grössere Seen aufgestaut, die dann dafür sorgen dass die Bäche auch während der sommerlichen Trockenzeit Wasser führen und zur landwirtschaftlichen Bewässerung verwendet werden können.
Es liegt auf der Hand, dass sich bei diesen Projekten Landwirte und Umweltschützer in die Haare geraten können…
Zur Zeit beschäftigt eine vergleichsweise kleine Barrage (ca 50 ha) die ganze Nation: Bei Demonstrationen und Konfrontationen mit der Polizei gegen den Bau der Barrage de Svens im Tarn wurde ein junger Demonstrant getötet. Etwas das seit mehr als 30 Jahren in Frankreich nie mehr vorgekommen ist!
So berichtet heute die Le Monde:
Colère après la mort d’un manifestant à Sivens
Plus d’une dizaine de manifestations et rassemblements dénonçant les violences policières ont eu lieu hier dans toute la France, au lendemain de la mort de Rémi Fraisse, un manifestant de 21 ans, sur le site du barrage contesté de Sivens (Tarn) lors d’affrontements avec les forces de l’ordre. Le jeune homme a été victime d’une explosion dans la nuit de samedi à dimanche, qui a été très agitée, alors que les manifestants lançaient des pierres et des cocktails Molotov sur les gendarmes, qui ont, en retour, utilisé des gaz lacrymogènes et au moins une grenade assourdissante. Le procureur d’Albi, Claude Dérens, a d’ailleurs précisé : „On ne peut pas aujourd’hui exclure que l’explosion importante ait pu être causée par une grenade, puisque (…) une grenade semble avoir été lancée de la redoute dans laquelle les gendarmes s’étaient retranchés.“ En réaction, la famille de la victime compte déposer plainte aujourd’hui à Albi pour homicide volontaire commis „par une ou plusieurs personnes dépositaires de l’autorité publique“, ont annoncé hier ses avocats. A Nantes, plus de 600 personnes se sont rassemblées en fin de journée près de la préfecture, proclamant : „Vos armes non létales tuent. On n’oubliera pas. Résistance.“ A Rennes, plus de 300 personnes ont défilé derrière une banderole portant le slogan „La police tue, appel à la révolte“, avant que plusieurs manifestants provoquent des violences en incendiant des poubelles dans le centre-ville. Des rassemblements ont également eu lieu à Brest, Chambéry, Marseille, Bordeaux, Lyon, Rouen, Angers, Strasbourg et Lille.
Affaire à suivre!
Und jetzt auch im Berner Bund: http://www.derbund.ch/ausland/europa/TNTEinsatz-mit-politischer-Sprengkraft/story/24375933#clicked0.19056575186550617
Braune Sauce
Der französische Front National (FN) ist eine rechtsextreme Partei. Rassistisch, undemokratisch, fremdenfeindlich, nationalistisch. Trotz der Schalmeienklänge der LePen Tochter (ihr Vater und Gründer des FN gilt als Holocaustleugner) ist die Partei bisher praktisch nicht in der französischen Nationalversammlung vertreten. Gut so!
Ganz anders in der Schweiz. Die Schweizerische Volkspartei (SVP), fremdenfeindlich, nationalistisch, rechtsextrem, populistisch, finanziert und dirigiert durch Milliardäre ist inzwischen die wählerstärkste Partei der Alpenrepublik und immer noch in der Regierung vertreten. Ich höre den Einwand, die SVP sei nicht so rechtsextrem wie der Front National… Weit gefehlt: die kürzlich veröffentlichte Politologie-Studie über die Einordnung der europäischen Politparteien auf dem Links-Rechts-Schema zeigt ein ganz anderes Bild. Die SVP hat den Front National inzwischen rechts überholt!
Ins gleiche Bild passt, dass die SVP-Delegierten auf Geheiss ihres Führers an ihrer Delegiertenversammlung die Lancierung einer Volksinitiative beschlossen haben, die Schweizer Recht über internationales Recht stellt.
Das obschon der Kleinstaat Schweiz ganz besonders auf internationale Spielregeln und das verbindliche Völkerrecht angewiesen ist. Die Schweiz ist Sitz der UNO, des Menschenrechtsrates, des Hochkommissariates für Flüchtlinge, des IKRK und vieler anderer internationaler Organisationen. Sie kann sich nicht aus der Zusammenarbeit mit den anderen Ländern abmelden.
Aber das scheint die selbstherrlichen SVPler in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung nicht zu kümmern. Armes Land, mitten in Europa! Das dumbe Volch aufgehetzt und ausgenützt, damit die SVP-Oligarchen uneingeschränkt ihren dubiosen Geschäften nachgehen können.
Apéro riche
Der Conseil communal de Traversères http://www.traverseres.fr hat die Bevölkerung zu einer Orientierungsversammlung eingeladen. Zur Diskussion standen die zahlreichen Gebietsveränderungen in der République française. Die Kleinstgemeinden erfüllen zunehmend viele öffentlichen Aufgaben in Gemeindeverbänden, die sog. Cantons sollen aufgehoben werden, selbst die Départemente stehen als Organisationseinheiten zur Diskussion. Landesweit werden die bisher 22 Regionen auf etwa 13 reduziert.
Motor all‘ dieser Reorganisationen ist die Europäische Union. Der Verwaltungsaufwand muss merklich reduziert werden, wenn man Anspruch auf europäische Fördergelder anmelden will…
Die interessante Veranstaltung wurde (wie hierzulande üblich) gekrönt durch einen apéro riche! C’est très sympa!
Le Maire de Traversère avec son équipe und zwei Präsidenten von Nachbargemeinden und Gemeindeverbänden.



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