AUSWANDERERBLOG

Der Trafikant

Posted in Literatur by ruedibaumann on Februar 20, 2015

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz
Huchel verlässt seine Heimat im Salzkammergut. In Wien beginnt er eine Lehre in
einer Trafik, einem kleinen Tabak- und Zeitungsgeschäft. Zu den Stammkunden gehört ein gewisser Sigmund Freud, der Franz von Anfang an fasziniert. Ebenso wie die Varietétänzerin Anezka. Doch die politischen Verhältnisse in Österreich stehen auf Sturm…

Der Roman von Robert Seethaler ist ein Bestseller: Zu recht!

http://www.srf.ch/play/tv/literaturclub/video/der-trafikant

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Die Inselkinder

Posted in Literatur, Uncategorized by ruedibaumann on Februar 18, 2015

Stephanie hat einen köstlichen Comix über die Inselkinder geschrieben. Hier ein kleiner Auszug…

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Hundert Tage

Posted in Literatur, Politik by ruedibaumann on Februar 9, 2015

In der Zeit als ich vor vielen Jahren an der ETH Agronomie studierte, arbeitete ich jeweils in den Semesterferien aushilfsweise bei der Schweizerischen Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (damals noch an der Belpstrasse in Bern). Weil ich später einmal Entwicklungshelfer werden wollte oder zumindest bei der FAO (Food and Agricultural Organisation) meine Zukunft sah, glaubte ich da einen guten Einstieg zu finden. Ich war dann aber schon ziemlich ernüchtert, weil ich nun wochenlang Spesenrechnungen der „Experten im Feld“ kontrollieren und dabei feststellen musste, dass u.a. in den Spesenzettel harassenweise teurer Whiskey auftauchte. Schwerpunktland war Rwanda, die „Schweiz Afrikas“ wie es damals hiess. Ich bin dann nicht Entwicklungshelfer geworden.

Rwanda wurde, wie wir alle wissen, in den 90er Jahren zum Schauplatz eines furchtbaren Genozids. Ausgerechnet Rwanda, das Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit.

Lukas Bärfuss hat darüber einen eindrücklichen Roman geschrieben: Hundert_Tage_(Roman)

Ich habe das aufwühlende Buch dieser Tage zum zweiten Mal gelesen. Es lohnt sich.

 

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Und Nietzsche weinte

Posted in Literatur by ruedibaumann on Februar 7, 2015

Ich habe noch selten ein so gescheites Buch gelesen.

Und_Nietzsche_weinte_(Roman)

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Viel Menschliches, Allzumenschliches…!

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„Wunderzeit“

Posted in Literatur, Uncategorized by ruedibaumann on Februar 2, 2015

Anfang der 80er Jahre zwischen Rumänien und Jugoslawien: Der 15-jährige Alin sitzt mit seinen Eltern an der Grenze fest. Angespannt warten sie auf die Ausreise, und der Junge erinnert sich zurück… (Klappentext)

Es ist der Debutroman von Catalin Dorian Florescu, die Geschichte einer Kindheit, die seiner eigenen gleicht. Ein spannendes Buch, erzählt in schillernden Farben.

http://www.perlentaucher.de/buch/catalin-dorian-florescu/wunderzeit.html

Ohne Titel (1)

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Regenwetter

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 31, 2015

Lesen vor dem Cheminée…

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Jan-Philipp Sendker: „Das Herzenhören“. Eine Liebesgeschichte aus Burma, für mich haarscharf am Kitsch vorbei…

Das_Herzenhören

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Alex Capus

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 26, 2015

Die Romane von Alex_Capus gehören für mich zum Besten was in den letzten Jahren  in der Schweiz geschrieben wurde. In den letzten Tagen habe ich „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ mit grossem Vergnügen gelesen. Auch wenn die drei Personen nichts miteinander zu tun haben, spielt der Autor mit der Möglichkeit, dass sie sich am Zürcher Hauptbahnhof getroffen haben könnten. Für mich eine interessante Art, die Akteure miteinander zu verbinden, auch wenn das einzelne Kritiker anders sehen: http://www.dieterwunderlich.de/Capus-faelscher-spionin-bombenbauer.htm#inhaltsangabe

Capus erzählt parallel und nur lose verknüpft die Biographien von Emile Gilliéron (1885–1939), Laura d’Oriano (1911–1943) und Felix Bloch (1905–1983). Er startet im November 1924, in dem sich die drei Personen in Zürich gesehen haben könnten, und erzählt dann chronologisch und abwechselnd ihre drei Leben:

Emile Gilliéron ist ein Zeichner, der in Griechenland für berühmte Archäologen arbeitete, wie bereits sein Vater Emile Gilliéron, dessen Leben Capus ebenfalls ausführlich schildert. Laura d’Oriano ist wie ihre Mutter Sängerin und Tänzerin, wird aber wegen ihrer Sprachkenntnisse während des Zweiten Weltkrieges zur Spionin. Felix Bloch ist ein pazifistischer Atomphysiker, der schliesslich in den USA beim Bau der Atombombe mithilft.

Die drei Geschichten sind alle mit der Schweiz verbunden. Da ihre Protagonisten sich manchmal zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufgehalten haben, könnten sie sich auch getroffen haben, wie der Erzähler mehrfach spekuliert. (Wikipedia)

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„Vielen Dank für das Leben“

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 20, 2015

So heisst ein Roman von Sibylle Berg: „Das ist kein Roman, das ist ein Manifest.“

Ein Buch, schwer auszuhalten, radikaler Pessimismus von Anfang bis am Ende. Die Geschichte:

Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu groß, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten ließ. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung – das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Es führt Toto bis nach Paris. Ein wütender, schriller Roman einer großen Autorin über das Einzige im Leben, was zählt.

Der Dank am Schluss gilt allen „die sich den Anfeindungen aussetzen, die persönliche Freiheit mit sich bringt“

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Charlie Hebdo überall ausverkauft!

Posted in Comédie française, Literatur, Patrimoine et architectures, Politik by ruedibaumann on Januar 14, 2015
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Gute Bücher

Posted in Literatur by ruedibaumann on November 18, 2014

Die Bücher von Susanna Schwager http://www.susannaschwager.ch/index.php/susanna-schwager-2.html finde ich grandios! „Fleisch und Blut“, und „Die Frau des Metzgers“ habe ich vor Jahren gelesen und zur Zeit lese ich „Das volle Leben“ und „Das halbe Leben“.

Ich bin begeistert von der Art und Weise wie es Susanna Schwager gelingt, den porträtierten Leuten ihre Lebensgeschichten zu entlocken und so spannend auf Papier zu bringen. Irgendwie lässt sie die Leute ausreden… Châpeau!

Ich freue mich schon auf das nächste Buch!

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