Geschafft!
Der Scheunenvorplatz ist fertig!
Jetzt noch gleich die beiden Eichen verpflanzen! Ich bin gespannt ob diese relativ grossen Bäume weiterwachsen….?
Voilà, sieht doch gut aus, oder?
Steiniger Boden
Man fragt sich, wo kommen immer all‘ diese Steine her…
Kein Wunder, dass am Pflug hin und wieder eine Schraube bricht…
Schon wieder geflickt. Ende gut alles gut!
Traktor und Schwalbe
„Das schönste Wappen in der Welt ist der Pflug im Ackerfeld“. Zugegeben, ein etwas schwülstiger Spruch. Pflügen ist ja inzwischen als bäuerliche Praxis etwas aus der Mode gekommen. Der pfluglose Ackerbau mit nur flacher Bodenbearbeitung oder Direktsaat sind im Trend.
Den ganzen Tag wurde ich von Schwalbenschwärmen begleitet. Eine einzige Schwalbe hat es auf das Bild geschafft…
Ackerfurche
Weil ich das Luzerne-Bio-Heu nicht verkaufen kann, muss ich wieder vermehrt auf Getreidebau setzen (Frankreich muss als grosser Getreideexporteur immer noch Bio-Getreide importieren). Mit der ersten Ackerfurche auf dem Luzernefeld soll ein neues Biogetreidefeld angelegt werden. Der Boden ist hart, steinig und manchmal macht mir auch der felsiger Untergrund zu schaffen. Traktorführer, Traktor und Dreischarpflug sind gefordert.
Pedicure
Bei den Mutterkühen auf dem Biohof Inselmatt http://www.suberg.ch heisst das natürlich nicht Pedicure sondern Klauenpflege. Keine leichte Sache bei Tieren die praktisch immer auf der Weide sind und sich nicht freiwillig behandeln lassen.
Sepia hat seit zwei Tagen stark gehinkt und hatte offensichtlich an der Klaue am rechten Vorderbein eine schmerzhafte Verletzung.
Die Behandlungsplattform lässt sich hydraulisch anheben…
… ungewohnt für das Tier, aber unumgänglich…
… die Wunde wird offengelegt, behandelt, desinfiziert, verbunden und an die gesunde Klaue ein „Kunststoffschuh“ geklebt, damit die Mutterkuh wieder gehen kann…
Operation geglückt, gute Besserung!
Wie ich mir einen Biohof vorstelle…
Ich gebe zu, in Sachen Biolandwirtschaft bin ich ein unverbesserlicher Romantiker. Als ehemaliger Co-Präsident der schweizerischen Kleinbauernvereinigung halte ich an der Vorstellung fest, dass ein Bauernhof, „unsere Sinne erfreuen soll“! Ein (Bio-)Bauernhof ist eingepasst in seine Umgebung, architektonisch ansprechend gestaltet, umgeben von Gärten, Weiden und Äckern… Natürlich muss nicht alles wie im Bauernhofmuseum Ballenberg aussehen, selbstverständlich sind auch moderne Gebäude denkbar. Allerdings stelle ich fest, dass gerade bei Renovationen und Neubauten im ländlichen Raum sehr viel gesündigt wird.
Im Kanton Bern gehört der Hof Biogemüse Maurer http://www.biomaurer.ch wahrscheinlich zu den grössten Bioproduzenten. Das sieht dann so aus…
Wahrscheinlich hat es auch etwas mit der Grösse eines Betriebes zu tun, damit sich ein Biobauernhof auch ansprechend in die Landschaft einfügt. Für mich ist hier die „vernünftige Grösse“ eindeutig überschritten.
Natürlich ist eine Biogasanlage eine gute Sache, mit meiner Vorstellung von einem „schönen Biohof“ aber ziemlich schwer zu vereinbaren…
Was meinen Sie?


























3 comments