Unkrautkur
Ab 3-Blatt-Stadium des Getreides beginnen die Unkrautkuren im Biolandbau. Anstelle von chemischen Herbiziden wird die auflaufende Weizensaat gestriegelt. Diese Prozedur erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geeignete äussere Bedingungen (Wetter, Bodenfeuchtigkeit, Saattiefe usw.).
Das Ziel ist das noch sehr kleine Unkraut (Beikraut) „im Keime zu ersticken“ bzw. zu dezimieren und dabei die Kulturpflanze (hier Brotweizen) nicht zu stark zu schädigen…
Diese „Kuren“ werden im Laufe der Monate (bis zum Ährenschieben) je nach Bedarf 4 bis 5 mall wiederholt.
Eichen
Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12. (aus http://de.wikipedia.org/wiki/Eichen)
Die Eicheln auf unserer Hofzufahrt bilden inzwischen ein richtiges „Rollfeld“. Ich schätze, dass es allein auf unserer Ferme hundert verschiedene Eichen-Arten gibt. Die Natur ist verschwenderisch! Und die (Wild-) Schweine freuts!
Drainage
Um das Dachwasser der Maschinenhalle abzuführen, habe ich mich entschlossen, statt einen Dachkännel zu montieren nur eine Drainageleitung vor das Gebäude zu legen (schliesslich regnet es hier nicht so oft und so viel wie in der Schweiz… 😉
Blind striegeln
Die mechanische Unkrautbekämpfung im Biolandbau erfolgt mit Hacken und Striegeln. Gehackt wird zwischen den Kulturpflanzenreihen. Gestriegelt wird über das ganze Feld, also auch über die Kulturpflanzen. Von „blind striegeln“ spricht man, wenn die Unkrautbekämpfung noch vor dem Keimen der Kultur beginnt, also drei bis vier Tage nach der Saat.
Schöne Arbeit in einer schönen Landschaft…
am Morgen…
… am Mittag
… und am Abend.
Nomen est omen
Mein Familienname Baumann bedeutet Sämann…
… und der Name ist Programm…
… von früh bis spät habe ich die ganze Woche gesät
… und gesät.
Nomen est omen
Sag ich’s doch!
Manchmal ist es ein Geknorze…
Weil die Bigbags immer grösser werden, habe ich mich dieses Jahr für Saatgut in Kleinsäcken (25 kg) entschieden. Das heisst 200 mal Sack buggeln… Immerhin kann ich mir damit das Fittnessstudio ersparen!
Die Gerstenkörner sind bekanntlich begrannt. Obwohl ich zertifiziertes Bio-Saatgut von Agri-Bio verwende, führen eben diese einzelnen Grannen dazu, dass bei der pneumatische Sämaschine einzelne Rohre immer wieder verstopfen. Das ist sehr ärgerlich und die Schäden lassen sich erst beim Auflaufen des Getreides richtig abschätzen.
Pech und Pannen an der Tagesordnung: Pneuschaden, Keilriemen defekt, Lagerüberhitzung…
Es kann nur besser werden…




















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