AUSWANDERERBLOG

Aus regionaler Produktion ist gut, Selbstversorgung ist besser…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 15, 2015

100 Salatköpfe für die nächsten Wochen…

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Randen und Salat zum Znacht…

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Neue Pfosten für die Reben…

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Schon wieder auf dem Feld…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 12, 2015

Sobald der Boden genügend abgetrocknet ist beginne ich schon wieder mit der mechanischen Unkrautbekämpfung. Mit dem österreichischen  Hackstriegel Hatzenbichler habe ich eine grosse Flächenleistung (3 Stunden für 25 ha). Allerdings ist es nördlich der Hecken und Waldränder noch zu nass…

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Schneeweide

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 1, 2015

Arbeit an der Energiewende

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 18, 2014

Zurück in die Zukunft…Wedele zum Heizen und Backen!

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Direktzahlungen nach Schweizerart

Posted in Agrikultur, Politik by ruedibaumann on Dezember 15, 2014

Die Online-Formulare der „neuen“ Agrarpolitik in der Schweiz ermöglichen es allen Landwirten, ihren „Bundeslohn“ im voraus zu berechnen. Da ist es für uns natürlich verlockend, auszurechnen, wieviel Direktzahlungen wir erhalten würden, wenn unser Hof diesseits der Grenze wäre…

Die Basisdaten unserer Ferme in Frankreich lauten wie folgt:

Landwirtschaftliche Nutzfläche 70 ha, davon

Getreide 25 ha, Luzerne 20 ha, Blumenwiesen 15 ha, Hecken, Waldweide 10 ha

3 Teiche mit Pufferzonen, 2 Bachläufe 4 km, 24 Nussbäume, 10 markante Einzelbäume (Eichen)

Die Berechnung der landwirtschaftlichen Direktzahlungen nach Schweizerart ergibt folgende Resultate (in Schweizerfranken):

Versorgungssicherheitsbeiträge              50’500

Biodiversitätsbeiträge                            120’000

Landschaftsqualitätsbeiträge                  28’300

Produktionssystembeiträge                     39’000

Übergangsbeitrag                                   80’250

Total Direktzahlungen und Beiträge 2014              318’050

Über die sogenannten Standartarbeitskräfte (SAK) wird der Direktzahlungsbeitrag pro theoretisch erforderlichen Arbeitskraft auf 70’000 sfr. reduziert. Für unseren Betrieb rechnet das Programm mit 3.13 Standartarbeitskräften. Daraus würde sich ein minimaler Direktzahlungsbeitrag von 219’100 sfr. ergeben. Allerdings wären auch weitere „Optimierungen“ gegen oben mit Kulturlandschafts- und Hangbeiträgen möglich.

Zum Vergleich: In Frankreich erhalten wir umgerechnet 11’760 sfr. Direktzahlungen. Ich bewirtschafte den Betrieb allein, also mit etwas weniger als einer Arbeitskraft….

Jetzt weiss ich, warum die (grossen) Schweizer Bauern um nichts in der Welt in die EU wollen!

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1. Frost

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 10, 2014

Die erste Frostnacht im Berner Seeland verzaubert Wiesen und Weiden…

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Auf zum Schwümmle…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 25, 2014

Es hat etwas geregnet und schon zeigen sich die Parasol (Riesenschirmpilze).

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Wald in Frankreich

Posted in Agrikultur, Uncategorized by ruedibaumann on November 20, 2014

Rund 30% der Gesamtfläche Frankreichs (0hne Überseegebiete) sind mit Wald bedeckt. Etwa 2/3 sind Laubbäume, 1/3 Nadelbäume. Die wichtigste Baumart (wie könnte es anders sein) ist die Eiche (über 20%).

Besitzverhältnisse: Der Privatwald macht 3/4 der Waldfläche aus und ist sehr stark parzelliert, was die Bewirtschaftung sehr erschwert. Frankreich muss Holz improtieren.

Wie in der Schweiz nimmt die Waldfläche Frankreichs laufend zu (jährlich um etwa 1-2%!).

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Die grünen Flächen sind Wald

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In unserer Gegend (Gers) sieht das von oben so aus (die dunkelgrünen Flächen sind Wald oder Waldweiden).

Im Gegensatz zur Schweiz ist das Waldareal nicht parzellengenau abgegrenzt und geschützt. Rodungen und Bauten im Wald sind möglich. Selbst auf unserem Betrieb ist der Übergang von Feldgehölz, Hecke, Waldweide, Wald, fliessend. Als eigentlichen Wald (Eichen und Platanen) würde ich etwa 10 bis 15 ha bezeichnen.

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ECOCERT

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 19, 2014

Ecocert http://www.ecocert.com ist eine weltweit tätige, unabhängige Kontroll- und Zertifizierungsorganisation für den Biolandbau. Ihren Hauptsitz hat Ecocert ganz hier in der Nähe in einem erst kürzlich fertiggestellen Positiv-Energie-Bürohaus (Holzbau für 170 Arbeitsplätze).

Wir haben uns vertraglich verpflichtet, uns regelmässig durch Ecocert-TechnikerInnen kontrollieren zu lassen. Unsere Produkte werden entsprechend durch Ecoert zertifiziert damit wir das europäische Biolabel verwenden dürfen.

Jedes Jahr ist mindestens eine ordentliche Biokontrolle vorgesehen, bei der Felder, Produkte,  Hilfsstoffe, Tiere, Ställe und Papiere (!) akribisch kontrolliert werden. Daneben finden auch spontane, unangemeldete Kontrollbesuche statt.

Heute hatten wir einen unangemeldeten Besuch von unserem Ecocert-Kontrolleur: Alles in bester Ordnung! Das ist weiter nicht erstaunlich (ich hatte noch nie Beanstandungen!), weil wir einen verhältnismässig einfachen Ackerbaubetrieb haben und damit keine Ställe und keine Tierdatenbank. Zudem verzichten wir auf sämtliche Hilfsstoffe, kaufen nur zertifiziertes Biosaatgut und machen nur Gründüngung! So kann man nicht viel falsch machen… Allerdings riskiert man damit auch hin und wieder grössere Produktionsausfälle.

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La Oueyte

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 16, 2014

Unser Solarhof von Süden aus gesehen…

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Wir produzieren auf 70 Hektaren:

Energie, Warmwasser, Holz…

Brotgetreide, Futtergetreide, Sonnenblumenöl, Bohnen…

Luzerneheu, Oekoheu…

Wein, Obst und Gemüse…

… alles in Bioqualität

Wir freuen uns an der pflanzlichen Artenvielfalt: 28 verschiedene wilde Orchideenarten, Eichenwälder, Hecken, Bachläufe, Teiche…

und einen ansehnlichen Wildtierbestand (Rehe, Wildschweine, Hasen und Füchse und Dachse…)

und seltene Vogelarten (Eulen, Kiebitze, Eichehäher, Raubvögel, Fasane, Rebhühner…).

(Fast) alles was das Herz begehrt!

 

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