Die Welt ist manchmal nicht so, wie wir sie gerne hätten…
Kilian und Bettina haben uns einen ersten Reisebericht aus Costa Rica übermittelt. Wir sind erschrocken:
„Hallo zäme
Zurzeit sind wir zurück in San José in einem Hotel mit Internetanschluss. Die erste Woche haben wir mit einigen Turbulenzen überstanden. Nach unserer Ankunft in San José sind wir am nächsten Tag gleich mit dem Bus an die Karibikküste gereist. Dort wollten wir ein paar Tage ausspannen und uns etwas anklimatisieren. Die hohen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit setzten uns etwas zu. Im Wald konnten wir bereits Affen und Faultiere beobachten.
Erstaunt hat uns dennoch die grosse Armut die wir dann leider auch gleich am eigenen Leibe zu spüren bekamen: Auf dem Weg vom Strand in Puerto Viejo zurück ins Dorf wurden wir bei Tageslicht von zwei Männern überfallen, obwohl nur wenige Meter hinter uns bereits die nächsten Touristen unterwegs waren. Die Männer zwangen uns mit dem Messer an Kilians Hals, unseren Rucksack herzugeben, was wir dann mit viel Angst auch machten. Fazit: Digitalkamera, Kilians Visa Karte und ca. 200.- Bargeld sind weg. Die Karte konnten wir sofort sperren und bei der Polizei ein Protokoll erstellen lassen. Das Schlimmste bei einem solchen Überfall ist die Angst, die einem danach immer wieder einnimmt. Wir hoffen, dass wir nun den Schock verarbeiten können und die Reise trotzdem noch geniessen können. Der Überfall hat uns gezeigt, dass die Leute nur an den Wertsachen interessiert sind und wir einfach gerade zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Wir hoffen, dass bei euch alles ok ist, macht euch keine Sorgen um uns!“
Wir wissen, das kann auch in der Schweiz, in Europa passieren. Und trotzdem, man ist geschockt und macht sich Sorgen! Wir hoffen, dass die beiden die Sache gut wegstecken können und wünschen alles Gute!
Zu Besuch bei…
…. Lorenz Kunz und Magdalena Schatzmann auf ihrem Hof im Diemtigtal im Berner Oberland. Lorenz ist Biobauer, Koch und Politaktivist und Magdalena Pianistin, Musiklehrerin und Bäuerin. Auf ihrem Hof in Diemtigen und auf der Alp Ramsen produzieren sie diverse Alpkäsesorten und Fleischspezialitäten. Magdalena unterrichtet Klavier, gibt interessante Konzerte und kombiniert ganz allgemein Agri- mit Musikkultur. Alle Angebote finden sich auf ihrer Homepage Kulturland.
Das Jungvieh und…
… die schönen Milchkühe auf der Weide am Eingang zum Simmental.
Nostalgisches
Simon (ton-und-bild) hat unser altes Familienfotoalbum gescannert.
Das war beispielsweise der Auswanderer 1954…
…und noch früher seine beiden Eltern in der gleichen Schulstube in der Primarschule Suberg-Kosthofen mit dem Lehrer Richard Utz.
Mehr dazu in Bauernland
Energiewirt
Mit diesem Wasserrad produzieren wir seit Jahren Oekostrom. Allerdings ist der Unterhalt des unterschlächtigen Wasserrades relativ aufwendig, besonders im Herbst, wenn die Blätter fallen. Mehrmals im Tag muss der Rechen gereinigt werden. Die Holzschaufeln werden öfters durch eingeschwemmte Steine beschädigt, die alten Gleitlager müssen geschmiert und die ganze Anlage bei Hochwasser sofort abgestellt, bzw. das Wasser umgeleitet werden.
Ku(h)ltur
Die Mutterkühe heissen Venus, Mia, Una, Utopia, Sepia, Zeina…. und es sind Angus und/oder Limousin Tiere. Der Muni heisst Barack und ist ein Aubrac-Stier. Die Kälber heissen Apu, Aurelia, Asterix, Ana, Artemis und Alain und sind alle auf dieser Weide geboren. Die Tiere werden ausschliesslich mit betriebseigenem Raufutter gefüttert (Weidegras im Sommer, Heu und Grassilage im Winter) und sind, soweit es die Witterung zulässt immer auf der Weide. Kraftfutter, Antibiotika oder Chemotherapeutika sind verboten! Die Tierhaltung erfüllt alle Anforderungen der bekannten Label (Bio-Knospe, Kontrollierte Freilandhaltung usw.).
Und das Wichtigste: mir und den Kühen gefällts!
KulturKanton Bern
„KulturKanton Bern“: So heisst der Entwurf der neuen kantonalen Kulturstrategie, die der Regierungsrat zur breiten Konsultation verabschiedet hat. Er dient als Grundlage für eine breit angelegte Kulturdiskussion und eine spätere Revision des Kulturförderungsgesetzes. Die Kulturstrategie legt Ziele, Instrumente und Massnahmen für die Kulturförderung im Kanton Bern fest. Sie will Bildung und Kultur besser vernetzen, die Kulturvermittlung stärken, mit Förderprogrammen Akzente setzen und die Steuerung und Finanzierung der kulturellen Institutionen neu regeln. Das Engagement der Regierung im Kulturbereich entspricht den Richtlinien der Regierungspolitik. Zudem soll die Kulturstrategie den Kanton Bern als Wohnstandort und als Tourismusdestination stärken.
Im Centre Pasquart in Biel hat die Präsidentin der Gönnervereinigung Heidi Schwab einen interessanten und informativen Anlass organisiert. Der grüne Regierungsrat und Kulturminister Bernhard Pulver orientierte das zahlreiche Publikum über die Grundzüge des neuen Kulturförderungsgesetzes. Unter der kundigen Leitung von Ruedi Helfer wurde anschliessend zusammen mit dem Künstler Urs Dickerhof die Anliegen der Kulturschaffenden erläutert und mit dem Publikum diskutiert.
Dank der rotgrünen Mehrheit in der Regierung wird im Agrikulturkanton Bern endlich auch über Kulurförderung gesprochen und gestritten. Gut so! Aus naheliegenden Gründen würde ich im Kanton Bern das Filmschaffen viel stärker unterstützen!
Hier können Sie einen Anfang machen!
Good morning America!
Yes, we can! (of course!)
Endlich wird die USA entbuscht und man kann wieder ohne Gewissensbisse nach Amerika!
Vorgestern sind unsere Kinderlein nach Zentralamerika abgereist!
Have a good trip!
Auf dem Filmset
So sieht es auf unserem Feld aus, wenn ton-und-bild einen Filmclip dreht. Helvetas hat einen Video-Wettbewerb ausgeschrieben um auf ein gravierendes aber tabuisiertes Problem aufmerksam zu machen.
Und das ist das Resultat der mehrtägigen harten Arbeit einer mehrköpfigen Filmcrew:
a clip by Simon Baumann / Cast: Kathrin Gschwend
Crew: Simon Baumann an mother and father….
Helle Köpfe
Bundesrat Moritz Leuenberger wurde in der gestrigen Sonntagszeitung zu seinem Blog befragt. Unter anderem hat er dabei gemäss Sonntagszeitung folgendes gesagt:
„Welche Schweizer Blogs lesen Sie regelmässig und warum?
Keine. In diesem Sinne bin ich kein Vollblutblogger. Hin und wieder lese ich den «Stadtwanderer » oder den «Auswanderer». Es gibt verschiedene Umgangsmöglichkeiten. Das ist mit Zeitungen nicht anders: Die einen lesen mehrere, andere lesen eine einzige sehr gründlich, und wieder andere lesen nur gerade einen bestimmten Bund oder die Kolumne eines Lieblingsjournalisten. „
Da sind die Auswandererblog-Macher aber mächtig stolz!
Hier wohnen übrigens unsere Freunde und Nachbarn in der Schweiz!













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