AUSWANDERERBLOG

Schützenvereine

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 16, 2008

Im ländlichen Frankreich hat jedes Dorf seine société de chasse und in der Schweiz jede Gemeinde mindestens einen Schützenverein! Noch vor wenigen Jahren musste deshalb in der Schweiz manches romantische Tälchen herhalten für einen landschaftszerstörerischen 300-Meter Schiesstand! So auch in unserer Gemeinde Grossaffoltern. Landschaftsschutz hin oder her, der Schiesssport ging vor. Neben sonntäglichem Lärm nahm man auch die Bleianreicherung im Boden fast kritiklos in Kauf! Zum Glück haben sich inzwischen die Prioritäten auch in Helvetien etwas verändert.

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  1. LouisLeRouge said, on November 16, 2008 at 6:35 pm

    Ich bedaure diese Entwicklung. Vermutlich hat es damit zu tun, dass die heutigen Jungen lieber Computer basierte Ballergames spielen anstatt dem Schiesssport zu fröhnen. Wer eine echte Waffe in der Hand hält und damit schiesst, weiss um was es geht. Bei Leuten, die nur noch am PC ein brutaleres Spiel nach dem anderen Spielen bin ich mir da nicht mehr so sicher.

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  2. RB said, on November 16, 2008 at 6:55 pm

    @louisLeRougeUm was geht es denn…..?

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  3. rittiner & gomez said, on November 17, 2008 at 9:51 am

    was für eine alternative, schiessstand oder ballergames.unsere untaten werde nicht besser, nur weil der nachbar einen noch grössere untat begangen hätte.

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  4. Catherine Beuret said, on November 17, 2008 at 11:36 am

    Was heisst da, jedes Dorf hat seine société de chasse. In meinem Dorf hat es mehrere. Das komme daher, dass die Einen eifersüchtig auf den Erfolg eines Anderen gewesen seien, da musste der Andere halt eine neue société gründen. Ballern tun aber alle. Besonders pikant, ich sah, wie im bejagten Wald, trotz Plakat, auch noch Pilzler unterwegs waren. Dann sah ich auch noch Leute ohne Korb, wahrscheinlich suchten die Schnecken. Im Burgund wird eben alles was sich bewegt erlegt. Ist keine Jagdsaison, wird auf Teufel komm raus gefischt. Nicht etwa Einer mit einer Rute. Nein, manchmal bis zwanzig nebeneinander mit Rutengestellen. Regnet’s halt mal, werden Schirme aufgestellt. Handkerum sind die Lebensmittel, abgesehen vom Fleisch, mindestens so teuer wie in der Schweiz. Das bei viel kleinerem Einkommen.

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  5. Koni Kreis said, on November 17, 2008 at 6:35 pm

    Weiss jemand, ob man sich dagegen wehren kann, dass auf dem eigenen Land gejagt wird? Nützt es etwas, wenn man ein Schild mit „Réserve de chasse“ aufstellt?Freundliche GrüsseKoni Kreis

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  6. Koni Kreis said, on November 17, 2008 at 6:36 pm

    Weiss jemand, ob man sich dagegen wehren kann, dass auf dem eigenen Land gejagt wird? Nützt es etwas, wenn man ein Schild mit „Réserve de chasse“ aufstellt?Freundliche GrüsseKoni Kreis

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  7. liza said, on November 17, 2008 at 8:22 pm

    Als ich mich einmal anlässlich eines mehrere Tage dauernden Schissanlasses in meiner Nähe äusserte und die daraus entstehende Beeinträchtigung von Menschen und Tieren zur Sprache brachte, erhielt ich anonyme Telefonate und einen Brief in dem stand, dass man mich vor die Scheiben stellen und abdrücken sollte … lieber LouisLeRouge

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  8. sandra said, on November 17, 2008 at 9:53 pm

    In Hinterkappelen, Gemeinde Wohlen, ist der Schiessstand auch ein heisses Thema. Endlich soll nach der jahrelangen Untätigkeit der Gemeinde etwas gehen: Wegen des ewigen Schiesslärms und des bleiverseuchten Bodens, werden bis Ende November Unterschriften gesammelt für eine Petition an die Kantonsregierung, damit die etwas tut. Zuerst dachte ich, muss das sein – als ich aber oberhalb des Schiessstandes einen Waldspaziergang machte und ohne zu suchen zahllose Bleikügelchen aus dem Boden blitzen sah, da dacht ich: Mich trifft der Schlag! Und unterschrieb sofort.

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  9. barbora said, on November 17, 2008 at 9:55 pm

    In Hinterkappelen, Gemeinde Wohlen, ist der Schiessstand auch ein heisses Thema. Endlich soll nach der jahrelangen Untätigkeit der Gemeinde etwas gehen: Wegen des ewigen Schiesslärms und des bleiverseuchten Bodens, werden bis Ende November Unterschriften gesammelt für eine Petition an die Kantonsregierung, damit die etwas tut. Zuerst dachte ich, muss das sein – als ich aber oberhalb des Schiessstandes einen Waldspaziergang machte und ohne zu suchen zahllose Bleikügelchen aus dem Boden blitzen sah, da dacht ich: Mich trifft der Schlag! Und unterschrieb sofort.

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