Mahlzeit
Karoffeln direkt vom Feld, Bohnen aus dem eigenen Garten, eingelegte Quitte aus der Naturhecke, Lammgigot vom Nachbarhof, Rosmarinzweig…..
Bon appétit et Santé (Merlot aus der Gascogne)!
Abendstimmung im Rebberg auf La Oueyte, Gers
Stilleben mit Compis
Die dicken Mauern in französischen Häusern behindern den drahtlosen Internetzugang. Mit einer Lifebox, einem Router und zwei Adaptern können wir und unsere Besucher nun auf unserem Hof drahtlos („wifi“ sagen die Franzosen) internettlen. Eingerichtet hat das unser Sohn (die Kinderlein können das heute von klein auf…) und wir sind glücklich darüber. Merci viu mau subergwest!
Kugellager
Die Französische Erde lässt nicht nur Blumen blühen und Getreide wachsen, sie lässt sich auch zu Kunstwerken verarbeiten. Les terreforts sont des „terres fortes, lourdes, argileuses et difficiles à travailler“. Die Erde hier wird auch „terre amoureuse“ genannt, wahrscheinlich weil sie in nassem Zustand so klebrig (anhänglich) ist…
Die Böden sind kalkreich, wasserspeichernd, gut geeignet für den Getreideanbau. Die Trockenheit erzeugt tiefe Spälte im Boden und hilft mit, die Erde auch in der Tiefe zu „décompacter“ (aufzulockern).
Der Ackerbauer profitiert auch von den seltenen Winterfrösten, die die Ackerkrume „kochen“ („cuit“) und krümelig machen.
Die Zugroute von Max
„Max hat am Montag die Schweiz verlassen.
Max, der Storch (eigentlich ist es eine Störchin) zog weit über 300 km weit bis ins Rhonetal und übernachtete bei Pierrelatte (10 km NNW von Bollène), am Südrand des Departements Ardèche. Am Dienstag zog er weiter, zuerst der Rhone entlang, dann südlich von Nîmes vorbei. Am Nachmittag befand sich Max südlich von Montpellier. Wo genau er übernachtet hat, wissen wir nicht, den sein Sender ist jeweils während 10 Stunden aktiv, dann während 24 Stunden inaktiv. Dies ermöglicht es dem Sender, sich auch bei schlechter Witterung jeweils wieder aufzuladen.“
„Max, die Weissstörchin, befindet sich noch immer in Frankreich. Sie hat gestern nur wenige Kilometer zurückgelegt. Von der Gegend südlich von Montpellier (F) gelangte sie lediglich bis nach Narbonne, wo sie schon in den letzten Jahren mehrmals gerastet hat. Sie wird heute vermutlich die spanische Grenze überfliegen.“
Alle Mitteilungen vom Naturhistorischen Museum Freiburg
Die Zugroute von Max in früheren Jahren
Von Narbonne aus könnte sie nun wirklich mal einen Abstecher in die Gascogne machen. Ich habe extra einen Teich ausgehoben…
Viel Ehre…
… für die kleine Gemeinde Chéserex in der waadtländischen La Côte: Chéserex ist die reichste Gemeinde der Schweiz! Ich habe in diesem Blog schon zweimal über das frühere Bauerndorf berichtet, weil ich dort vor über vierzig Jahren die Bauernlehre gemacht habe. Bei Marc Ansermet notabene, der damals Gemeindepräsident war. Jetzt wird die Gemeinde von seinem Sohn Jacques Ansermet geleitet, damals ein Dreikäsehoch…
Über 22’000 sfr. Bundessteuern pro Kopf werden in Chéserex abgeliefert und damit sogar Zug überflügelt. Gesellschaften wie Adecco und Bertarelli haben ihr Steuerdomizil in die schöne Landschaft verlegt und damit das Steuersubstrat der Gemeinde explodieren lassen.
Aber Hand aufs Herz, mir hat es in den 60er-Jahren in Chéserex besser gefallen….
Stopp-Offroader
Ist das auch ein Offroader? Nissan Prairie in der südwestfranzösischen Landschaft.
Die Stopp-Offroader Initiative der Jungen Grünen hat in der Schweiz einen wichtigen Anstoss gegeben zur Überprüfung unseres Mobilitätsverhaltens. Es gibt intelligentere Lösungen für den Stadverkehr!











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