AUSWANDERERBLOG

Der Regen darf kommen…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on September 10, 2008

Die Drainagerohre habe ich verlegt, Gräben wieder zugedeckt, Bachbett (Vorfluter) ausgehoben und alles fein säuberlich mit Grubber und Kreiselegge bewirtschaftet. Der Regen dürfte kommen (es ist sehr trocken)…

Mahlzeit

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on September 9, 2008

Karoffeln direkt vom Feld, Bohnen aus dem eigenen Garten, eingelegte Quitte aus der Naturhecke, Lammgigot vom Nachbarhof, Rosmarinzweig…..

Bild Simon Baumann

Bon appétit et Santé (Merlot aus der Gascogne)!

Bild Simon Baumann

Abendstimmung im Rebberg auf La Oueyte, Gers

Bild Simon Baumann

Stilleben mit Compis

Posted in Comédie française by ruedibaumann on September 7, 2008

Die dicken Mauern in französischen Häusern behindern den drahtlosen Internetzugang. Mit einer Lifebox, einem Router und zwei Adaptern können wir und unsere Besucher nun auf unserem Hof drahtlos („wifi“ sagen die Franzosen) internettlen. Eingerichtet hat das unser Sohn (die Kinderlein können das heute von klein auf…) und wir sind glücklich darüber. Merci viu mau subergwest!

Kugellager

Posted in Comédie française by ruedibaumann on September 6, 2008

Die Französische Erde lässt nicht nur Blumen blühen und Getreide wachsen, sie lässt sich auch zu Kunstwerken verarbeiten. Les terreforts sont des „terres fortes, lourdes, argileuses et difficiles à travailler“. Die Erde hier wird auch „terre amoureuse“ genannt, wahrscheinlich weil sie in nassem Zustand so klebrig (anhänglich) ist…
Die Böden sind kalkreich, wasserspeichernd, gut geeignet für den Getreideanbau. Die Trockenheit erzeugt tiefe Spälte im Boden und hilft mit, die Erde auch in der Tiefe zu „décompacter“ (aufzulockern).
Der Ackerbauer profitiert auch von den seltenen Winterfrösten, die die Ackerkrume „kochen“ („cuit“) und krümelig machen.

Gemütliches Frankreich

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on September 5, 2008

Dienstleistungsbetrieb am marché de Seissan…

Die Zugroute von Max

Posted in Diverses by ruedibaumann on September 4, 2008

„Max hat am Montag die Schweiz verlassen.
Max, der Storch (eigentlich ist es eine Störchin) zog weit über 300 km weit bis ins Rhonetal und übernachtete bei Pierrelatte (10 km NNW von Bollène), am Südrand des Departements Ardèche. Am Dienstag zog er weiter, zuerst der Rhone entlang, dann südlich von Nîmes vorbei. Am Nachmittag befand sich Max südlich von Montpellier. Wo genau er übernachtet hat, wissen wir nicht, den sein Sender ist jeweils während 10 Stunden aktiv, dann während 24 Stunden inaktiv. Dies ermöglicht es dem Sender, sich auch bei schlechter Witterung jeweils wieder aufzuladen.“

„Max, die Weissstörchin, befindet sich noch immer in Frankreich. Sie hat gestern nur wenige Kilometer zurückgelegt. Von der Gegend südlich von Montpellier (F) gelangte sie lediglich bis nach Narbonne, wo sie schon in den letzten Jahren mehrmals gerastet hat. Sie wird heute vermutlich die spanische Grenze überfliegen.“

Alle Mitteilungen vom Naturhistorischen Museum Freiburg

Die Zugroute von Max in früheren Jahren

Von Narbonne aus könnte sie nun wirklich mal einen Abstecher in die Gascogne machen. Ich habe extra einen Teich ausgehoben…

Der Campesino…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on September 3, 2008

… malocht in der glühenden Hitze der France profonde!

Im Schweisse deines Angesichts…

Viel Ehre…

Posted in Diverses by ruedibaumann on September 2, 2008

… für die kleine Gemeinde Chéserex in der waadtländischen La Côte: Chéserex ist die reichste Gemeinde der Schweiz! Ich habe in diesem Blog schon zweimal über das frühere Bauerndorf berichtet, weil ich dort vor über vierzig Jahren die Bauernlehre gemacht habe. Bei Marc Ansermet notabene, der damals Gemeindepräsident war. Jetzt wird die Gemeinde von seinem Sohn Jacques Ansermet geleitet, damals ein Dreikäsehoch…

Über 22’000 sfr. Bundessteuern pro Kopf werden in Chéserex abgeliefert und damit sogar Zug überflügelt. Gesellschaften wie Adecco und Bertarelli haben ihr Steuerdomizil in die schöne Landschaft verlegt und damit das Steuersubstrat der Gemeinde explodieren lassen.

Aber Hand aufs Herz, mir hat es in den 60er-Jahren in Chéserex besser gefallen….

Chéserex

Stopp-Offroader

Posted in Politik by ruedibaumann on September 1, 2008

Ist das auch ein Offroader? Nissan Prairie in der südwestfranzösischen Landschaft.

Die Stopp-Offroader Initiative der Jungen Grünen hat in der Schweiz einen wichtigen Anstoss gegeben zur Überprüfung unseres Mobilitätsverhaltens. Es gibt intelligentere Lösungen für den Stadverkehr!

Menschenfreundlicher Verkehr