AUSWANDERERBLOG

Tour de France…

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Mai 4, 2014

Vor der Tour…

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…und während dem Rennen…

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Begegnung auf dem Felde

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Mai 3, 2014

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Gers, Land der Gänse und Enten (bei Montferran)

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Europawahlen: Rechtsextreme Populisten im Aufwind

Posted in Politik by ruedibaumann on Mai 2, 2014

Eurodéputés

Le Parlement européen sera composé de 751 députés. Chaque pays dispose d’un minimum de six députés. L’Allemagne, pays le plus peuplé, élit 96 eurodéputés ; la France, 74, devant l’Italie (73) et le Royaume-Uni (73). Le Luxembourg a six députés.

Six candidats à la Commission Pour la première fois, le vote des électeurs devrait déterminer le président de la Commission européenne. Six candidats (dont un duo) sont d’ores et déjà en lice : Jean-Claude Juncker (Parti populaire européen) ; Martin Schulz (socialistes) ; José Bové et l’Allemande Ska Keller (Verts) ; Guy Verhofstadt (Démocrates libéraux) et Alexis Tsipras (gauche radicale)

EU (1)

(Grafik aus Le Monde vom 29. April 2014)

Rechtsextreme Populisten werfen ihre dunklen Schatten auf die kommenden Europawahlen. Ähnlich wie in der Schweiz haben die Rechtspopulisten in verschiedenen europäischen Staaten wachsenden Zulauf. Es ist zu fürchten, dass im neuen Europaparlament etwa 130 Mitglieder von den insgesamt 751 Sitzen von Rechtspopulisten besetzt sein werden. Keine Schönen Aussichten, wenn man  bedenkt, dass von denen nur untaugliche, fremdenfeindliche und nationalistische Sprüche zu erwarten sind!

Darum: Wehret den Anfängen! Wählt sorgfältig! Europa muss auch für künftige Generationen eine Solidargemeinschaft bleiben!

 

 

 

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1. Mai

Posted in Politik by ruedibaumann on Mai 1, 2014

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

Glögglifrösch

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on April 30, 2014

Sie war Tier des Jahres 2013, ist vom Aussterben bedroht und sieht nicht besonders hübsch aus: die Geburtshelferköte, auf Berndeutsch der Glögglifrösch. Uns erfreut er regelmässig mit seinem charakteristischen Soloruf: http://www.pronatura.ch/tier-des-jahres-2013

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Faire Löhne!

Posted in Politik by ruedibaumann on April 29, 2014

Zeugen Europas

Posted in Karikaturen by ruedibaumann on April 28, 2014

Wiedehopf

Posted in Bauernland by ruedibaumann on April 27, 2014

Er ist ein regelmässiger Gast auf unserem Hausplatz und in unserem Garten und er tönt so schön! Aber er ist ohne Zoom schwierig zu fotografieren…

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Wiedehopf

Die Vogelwarte Sempach kann’s besser und hier kann man sogar seinen Gesang hören… http://www.vogelwarte.com/wiedehopf.html

Wie wir verschwinden

Posted in Literatur by ruedibaumann on April 26, 2014

Der Roman „Wie wir verschwinden“ vom deutschen Autor und Übersetzer Mirko Bonné hat mich restlos begeistert. Es geht um Erinnerung, gelebtes Leben, Lieben, Krankheit und Tod. Ausgangspunkt ist Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam.

http://www.amazon.de/Wie-wir-verschwinden-Mirko-Bonné/dp/3895614033

Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des Schweigens einen Brief seines todkranken Jugendfreundes Maurice, der ihn in die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückversetzt: nach Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein französisches Dorf und ein historisches Ereignis werden für zwei Jugendfreunde zum symbolischen Angelpunkt, um die fünfzig zurückliegenden Jahre zu erinnern und ihre Schicksalhaftigkeit anzuerkennen. Erinnerung an die eigene Jugend und Sterben eines Idols verbinden sich zu einem ergreifenden Roman, der Mirko Bonné als einen der bedeutenden Autoren unserer Zeit zeigt. Wie wir verschwinden ist ein großes Buch der Erinnerung, ein Roman unseres Lebens wie des Sterbens einer Ikone des letzten Jahrhunderts: Albert Camus.

 

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Zehn Etappen zu einem französischen Pass…

Posted in Comédie française by ruedibaumann on April 25, 2014

Weil mein alter Schweizerpass abgelaufen ist, habe ich mich entschlossen, einen neuen französischen Pass zu erwerben. Schliesslich bin ich seit sieben Jahren stolzer Europäer. Gesagt getan. Auf unserer kleinen Marie wurde mir beschieden, dass ein biometrischer Pass nur auf der Marie unserer Hauptstadt Auch ausgestellt werden könne. Unser Gemeindepräsident höchst persönlich hat sich dort erkundigt und mir eine Liste der erforderlichen Dokumente ausgehändigt.

Pflichtbewusst habe ich mir die notwendigen Dokumente und Passfotos beschafft: décret de naturalisation, justificatif de domicile récent, nom, date, lieu de naissance des parents, pièce d’identité usw..

Einigermassen erstaunt war ich über die Bestimmung, dass ich für das vereinbarte Rendez-vous auf der Mairie in Auch auch für 86 euros „timbre fiscaux“ mitbringen müsse. Diese seinen in einem Tabaklädeli (bureau de tabac) zu besorgen. Der erste diesbezügliche Tabakladen den ich zu diesem Zwecke aufgesucht habe, war leider in Sachen „timbre fiscaux“ ausverkauft: „On a plus, malheureusement!“

Beim Zweiten wurden mir diese schönen Marken einzeln und fein säuberlich in einem kleinen Plastketui verpackt überreicht. Bezahlen konnte ich allerdings nicht wie sonst gang und gäbe mit der Kreditkarte sondern nur in bar oder mit einem chèque, ausgestellt zu handen des trésor publique.

Voll ausgerüstet mit Timbre, Originalakten und Passfotos vom spezialisierten Fotografen traf ich zum vereinbarten Termin bei der zuständigen strengen Beamtin im Erdgeschoss des beeindruckenden Hotel de ville am Place de la liberation ein.

Platz nehmen und warten.

Dann übertrug die Beamtin meine umfangreichen Angaben auf den Originalakten fein säuberlich und handschriftlich in ihren grossen Formularbogen ein. Dazwischen wurden meine vier Finger der linken und dann diejenigen der rechten Hand auf einem kleinen Registriergrät auf ihrem Pult eingelesen. Schliesslich geht es um einen biometrischen Pass.

Nachdem auch die Passfotos mit einem speziellen Gerät ausgeschnitten und mit einer Spezialfolie auf das Formular geklebt wurden, waren nun die timbre fiscaux gefragt. Einzeln, mit UHU-Kleber haftbar gemacht, kamen diese  auf die genau definierten Aussparungen auf dem wichtigen Formular. Jetzt wurde das ganze noch abgestempelt und dreifach unterschrieben…. und schlussendlich eingescannt für die nächst höhere Stelle, die für die Gewährung eines französischen Passeports zuständig ist….

Persönlich abzuholen im Hotel de ville, Erdgeschoss, in etwa zehn Tagen mit den erhaltenen Belegen nach vorheriger telefonische Anmeldung…

Hat da jemand etwas von Bürokratie gesagt?