„Nicht mit mir“
„Nicht mit mir“ ist ein Roman von Per Petterson:
Klappentext:
Früher waren Jim und Tommy unzertrennlich. Jim, der Gymnasiast, wuchs bei seiner frommen Mutter ziemlich wohlbehütet auf. Tommy lebte bei einem Pflegevater und arbeitete in der Sägemühle. Nun treffen sie einander nach über dreißig Jahren wieder: Tommy hat es in der Finanzbranche zu Wohlstand gebracht, aber der Job ist ihm zuwider. Jim ist Bibliothekar geworden, seit einem Jahr jedoch ist er krankgeschrieben und angelt am Fluss. In unvergesslichen Szenen schildert Petterson die Freundschaft der beiden Männer, ihre Frauen, ihre Einsamkeit, ihre Wut und ihren Trotz.
Tolles Buch! Die Norweger überraschen mich immer wieder! Spannende Lektüre!
Christus kam nur bis Eboli
Man kann ja auch manchmal alte Bücher (wieder) lesen:
Christus kam nur bis Eboli ist der autobiographische Bericht von Carlo Levi über die Zeit seiner Verbannung nach Grassano und Aliano in der süditalienischen Region Lucania.
Der Roman erschien 1945 und machte den Autor weltberühmt. Generationen von Gymnasiasten erfuhren mit dem Buch (und später mit dem Film (1979)) viel über die Zeit des Faschismus, über die Armut und die Nord-Süd-Problematik in Italien.
https://www.nzz.ch/article8JRR5-1.442855
Koala
Den Roman „Koala“ von Lukas Bärfuss habe ich erst jetzt gelesen (ich warte jeweils auf die Taschenbuch oder E-Reader Ausgabe) und bin ziemlich verwirrt. Das meint die NZZ:
https://www.nzz.ch/ein-gruendlich-erklaertes-requiem-1.18256715
Elf Tage in Berlin
Also nicht wirklich. Nur in Gedanken. Mit dem Roman von Hakan Nesser: „Elf Tage in Berlin“. Elf kurzweilige Tage an denen man viel lachen kann, auch wenn es manchmal traurig ist. Ich wünsche viel (Lese-)Vergnügen!
„Das achte Leben (für Brilka)“
Nino Haratischwili , geboren 1983 in Tiblissi, Georgien hat einen Jahrhundertroman geschrieben: Die beiden Weltkriege, die russische Revolution, die Stasi-Ära, Glasnost und die Bürgerkriege in Georgien nach dem Verfall der Sowjetunion- all das spiegelt sich in einer monumentalen Familiensaga. Nicht weniger als 1300 Seiten stark, spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Unbedingt lesen!
Zeitreise-durch-das-rote-Jahrhundert

Altes Land
Das Alte Land ist ein Teil der Elbmarsch südlich der Elbe in Hamburg und in Niedersachsen. Ich bin darauf gekommen durch den gleichnamigen Roman von Dörte Hansen. Eine Geschichte über dickschädelige Bauern, Kirsch- und Apfelblüten, preussische Flüchtlingskinder, Integration, marode Reetdachhäuser und verspannte Grossstadt-Elsen mit ihren Sinnkrisen….
Überraschungsbuch der Saison, köstlich, satirisch, traurig und unterhaltsam. Spiegel-Bestseller. Unbedingt lesen!

https://www.randomhouse.de/Buch/Altes-Land/Doerte-Hansen/Knaus/e462499.rhd
Veränderung beginnt mit einem Flüstern
Jackson, Mississippi, 1962: Drei aussergewöhnliche Frauen brechen mit allen Konventionen. Sie haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.
„Gute Geister“ heisst der Roman von Kathrin Stockett und handelt von der himmeltraurigen Situation von schwarzen Dienstmädchen bei weissen Bürgerfamilien im amerikanischen Süden. Der Bestseller-Roman wurde unter dem Titel „The Help“ verfilmt, für vier Oscars nominiert und mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Die Welt der Segregation mit ihrer Umgleichberechtigung wird einem von der Autorin mit grossem erzählerischen Talent vor Augen geführt und man fragt sich, ob es heute tatsächlich viel besser ist.
Banana Yoshimoto
Banana Yoshimoto ist eine japanische Schriftstellerin. Eben habe ich ihren Roman Moshi Moshi gelesen. Ein Buch über das Erwachsenwerden. Mein Eindruck: guter Einblick in das Leben in einem Stadtviertel von Tokio. Die Geschichte für mich etwas allzu „Schüleraufsatzmässig“… ich weiss nicht.
http://www.diogenes.ch/leser/titel/banana-yoshimoto/moshi-moshi-9783257069310.html
Roman eines Schicksallosen

Dafür hat der letztes Jahr verstorbene Imre Kertész 2002 den Literaturnobelpreis erhalten.
http://www.zeit.de/2012/32/L-Kertesz-Roman-eines-Schicksallosen
„Der schmale Pfad durchs Hinterland“
Richard Flanagan soll zwölf Jahre an dem Roman „Der schmale Pfad durchs Hinterland“ gearbeitet haben. Dafür wurde er ausgezeichnet mit dem Booker Preis.
Es ist wahrlich schwere Kost, die uns da zugemutet wird: Japanische Kriegsgefangene werden während dem zweiten Weltkrieg in Siam bei dem Bau der berüchtigten Todeseisenbahn eingesetzt und kämpfen gegen Hunger, Cholera, Tod und die Grausamkeiten des Lagerleiters. Ein überwältigender Roman voller Leidenschaft, Schrecken und manchmal auch etwas Ironie. Schwer zu ertragen und unglaublich was sich Menschen im Krieg antun können.
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