AUSWANDERERBLOG

Berner Jungfilmer gewinnt den Migros-Dokfilm Wettbewerb

Posted in Diverses by ruedibaumann on Januar 25, 2011

Der 32-jährige Filmer Simon Baumann gewinnt den 1. CH-Dokfilm-Wettbewerb und erhält vom Migros-Kulturprozent 400’000 Franken für einen Dokumentarfilm über sein Heimatdorf Suberg

Baumann hat heute gleich doppelten Grund zur Freude. Er wird 32. und er gewinnt den 1. Preis beim Schweizer Dokfilm-Wettbewerb, den die Migros dieses Jahr zum ersten Mal vergibt. Sein Projekt «Zum Beispiel Suberg» hat die Jury am meisten überzeugt, wie deren Präsidentin Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bunds, erklärte. Baumann hat sich gegen vier Mitkonkurrenten durchgesetzt, die es im zweistufigen Auswahlverfahren ebenfalls bis in die Schlussrunde gebracht hatten.

Der Jungfilmer verfolgt mit seinem Film das Ziel, sich in sein Heimatdorf Suberg zu integrieren. Er wohnt zwar schon sein ganzes Leben im Dorf, das zwischen Biel und Bern liegt. Bis heute sei es ihm aber «erfolgreich gelungen», sich nie auf die Dorfbewohner einzulassen.

Alle ziehen weg, Baumann bleibt

Nachdem seine Freunde aus der Kinderzeit Suberg zu Gunsten grosser Städte wie Zürich oder Berlin verlassen haben, will er die Bewohner von Suberg endlich kennenlernen. Mehr noch, er will neue Freunde gewinnen. So will er etwa dem örtlichen Gesangsverein beitreten. Diesen Integrationsprozess will er filmisch festhalten.

Der Film soll im Frühling 2012 fertig werden und an den Visions du Réel in Nyon Premiere feiern. Das Migros-Kulturprozent unterstützt die Produktion mit 400000 Franken. Gut 60000 Franken steuert das Schweizer Fernsehen bei, dass sich die Vorkaufsrechte gesichert hat, erklärt Produzent Dieter Fahrer gegenüber «az».

Neuer Wettbewerb

Am Wettbewerb hätten auffallend viele junge Filmer teilgenommen, die man bisher kaum gekannt habe, erklärte Jury-Mitglieder und Filmer Peter Liechti. Baumann ist einer von ihnen. Der 32-jährige hat über die Musik zum Film gefunden. Er hat bis heute 4 Kurz- und zwei Musikfilme gedreht.

Das Migros-Kulturprozent hat den Wettbewerb 2010 anlässlich der Solothurner Filmtagen lanciert und dabei auch gleich das Thema vorgegeben. «Lebenswelten – miteinander leben» war das Motto. Das Thema der zweiten Ausschreibung lautete «Freiheit – eine Herausforderung». Dokfilmer können ihre Projekte bis am 16. Mai 2011 einreichen. (rsn)
Quelle AZ

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Posted in Politik by ruedibaumann on Januar 25, 2011

Endlich haben wir die Gelegenheit, die BKW-Oberen aus ihren immer gleichen Träumen zu reissen, ein noch grösseres Atomkraftwerk und ein noch grösseres Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Mühleberg zu bauen!
Das gilt insbesondere für die einzelnen Verwaltungsräte der BKW (des Brot ich ess‘ des Lied ich sing!). Hier nur ein Hinweis aus der Leserbriefspalte:

„Einmal mehr bin ich als Bauer schwer enttäuscht von der Landwirtschaftlichen Organisation Bern und angrenzende Gebiete (LOBAG). Deren Präsident Walter Balmer wirbt mit teuren Inseraten für ein neues AKW in Mühleberg. Scheinbar ist es der LOBAG noch nicht aufgefallen dass bereits viele Landwirte in die erneuerbaren Energien investiert haben oder dies noch vorhaben. Mit Holz, Mist und Dachflächen haben die Bauern beste Voraussetzungen, um am Energiemarkt Geld zu verdienen. Die AKW-Betreiber sind auf diesem Markt die trügerische Billigkonkurrenz. Der Einsatz der LOBAG für die Atom-Industrie ist also ein Kampf gegen die Bauern! Ganz zu schweigen von den Auswirkungen, die das geplante Lager von hochradioaktivem Abfall in Mühleberg auf die Produktvermarktung hätte. Aus einer Region, die in der ganzen Schweiz als Atommüllstandort bekannt ist, lässt sich Gemüse schlecht verkaufen. Darum ist es wichtig, als Berner Bauer am 13. Februar ein Nein in die Urne zu legen.
Kilian Baumann
Suberg BE“

Mühleberg Nein am 13. Februar!