Schneewanderer
Es ist schön, wieder mal mit Schneeschuhen durch tief verschneite Landschaften zu wandern. Der Schnee mag vielerorts ein Chaos auslösen, aber er verzaubert auch die Landschaft, umhüllt die Dörfer und verschluckt den Lärm der Umgebung….


….oder in der warmen Stube im uralten Schaukelstuhl beim Kachelofen zu sitzen,aus dem Radio Mozart zu hören und dabei das 14. Paar Socken (natürlich wunderbar bunt geringelt und gemustert)in verschiedensten Grössen für die Enkel fertig zu lismen! -oder Brot zu backen und Butter für das morgige Guetslen her zu stellen. Einen Kräutertee zu brühen und beim anschliessenden Genuss desselben den Vögeln auf dem Küchenbalkon zu zu sehen!Und sich dabei auf Weihnachten zu freuen, wenn der Hof einer Karawanserei gleicht, auch wenn die Kamele aus Blech sind, die Menschen aber fröhlich feiern! Und froh zu sein weitab vom scheints hektischen Getümel auf dem einsamen Heimet, nahe dem Napf zu leben!
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..beides – am liebsten beides!Erst über weite Schneeflächen stapfen, anschliessend sich am Ofen Rücken und auch gleich die Füsse wärmen – und hoffentlich keinen Schnupfen kriegen..!
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„…und verschluckt den Lärm…“dabei hat es mich erinnert an die Zeit in den Pyrenäen. Einen Winter, 85 oder 86 hatte ss richtig viel geschneit und wir waren alle eingeschneit, einen Meter Schnee vor der Tür. Mein Nachbar, den ich sommers schnellen Schrittes in zehn Minuten erreichte, hatte Ziegen. Also bahnte ich mir so eher zum Zeitvertreib und auch aus Sorge einen Weg zu ihm durch den Schnee. Am dritten Tag setzte ich mich irgendwann erschöpft in den Schnee, mein Kopf schaute nicht mehr über die Schneedecke. Es war so still, dass ich sofort eine tiefe Müdigkeit verspürte. Nach einigen Minuten, ich war schon fast eingenickt, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Wenn Du Dich nicht bewegst, wachst Du nimmer mehr auf.Ein Glück, sonst könnte ich das hier nicht schreiben…
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