AUSWANDERERBLOG

Le Temps des Cerises

Posted in Comédie française by ruedibaumann on Juni 17, 2008

Ich liebe französische Chansons. Wie dieses, alte berühmte…

Komponiert wurde es von Jean-Baptiste Clément im vorletzten Jahrhundert. Näheres über die Entstehungsgeschichte im Blog von Matoo

Und hier noch den Text…..(zum mitsingen)

LE TEMPS DES CERISES

Paroles: Jean-Baptiste Clément. Musique: A. Renard 1867

Quand nous chanterons le temps des cerises
Et gai rossignol et merle moqueur
Seront tous en fête …
Les belles auront la folie en tête
Et les amoureux du soleil au cœur
Quand nous chanterons le temps des cerises
Sifflera bien mieux le merle moqueur

Mais il est bien court le temps des cerises
Où l’on s’en va deux cueillir en rêvant
Des pendants d’oreille …
Cerises d’amour aux robes pareilles
Tombant sur la feuille en gouttes de sang
Mais il est bien court le temps des cerises
Pendants de corail qu’on cueille en rêvant

Quand vous en serez au temps des cerises
Si vous avez peur des chagrins d’amour
Evitez les belles …
Moi qui ne crains pas les peines cruelles
Je ne vivrai point sans souffrir un jour
Quand vous en serez au temps des cerises
Vous aurez aussi vos peines d’amour

J’aimerai toujours le temps des cerises
C’est de ce temps-là que je garde au cœur
Une plaie ouverte …
Et Dame Fortune, en m’étant offerte
Ne pourra jamais fermer ma douleur
J’aimerai toujours le temps des cerises
Et le souvenir que je garde au cœur

Wetterprognosen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 16, 2008

Gestern haben die MitarbeiterInnen von Meteo France gestreikt (ich nehme an wegen dem Lohn, nicht wegen dem Wetter). Jedenfalls dem Wetter hat es nicht geholfen, heute morgen regnete es wieder!
Aber es gibt einen Lichtblick am Wetterhorinzont. Die 10-Tagesprognose sieht ab Mittwoch lauter Sonnenschein vor. Hoffentlich stimmt’s, der Mäher mag nicht länger warten!

Wetteraussichten

Regenwetter

Sonntagmorgen

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Juni 15, 2008

Sonntag

Die Nacht war kaum verblühet,
Nur eine Lerche sang
Die stille Luft entlang.
Wen grüßt sie schon so frühe?

Und draußen in dem Garten
Die Bäume übers Haus
Sahn weit ins Land hinaus,
Als ob sie wen erwarten.

In festlichen Gewanden
Wie eine Kinderschar,
Tauperlen in dem Haar,
Die Blumen alle standen.

Ich dacht: ihr kleinen Bräute,
Was schmückt ihr euch so sehr? –
Da blickt‘ die eine her:
„Still, still, ’s ist Sonntag heute.

Joseph von Eichendorff

Ir(r)land

Posted in Politik by ruedibaumann on Juni 14, 2008

Irland hat den EU-Reformvertrag abgelehnt. Bei einer mickrigen Stimmbeteiligung von 45% haben 53% der Iren Nein gestimmt. „If you dont know say no“ war der populistische Wahlspruch der Neinsager. Damit haben weniger als drei Millionen Iren den 500 Millionen übrigen Europäern einen Strich durch ihre Rechnung gemacht. Europa muss wieder einmal über die Bücher, obschon bereits 18 Länderparlamente den Vertrag von Lissabon mit jeweils grossen Mehrheiten ratifiziert haben. Der Vertrag sollte anfangs 2009 in Kraft treten, weil darin gewichtige organisatorische Fragen für die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen ins EU-Parlament geregelt werden.
Das Vertragswerk sei viel zu kompliziert gewesen wird jetzt moniert. Selbst der irische Regierungschef habe öffentlich zugegeben, dass er das umfangreiche Dokument nicht gelesen habe, weil es mit den unzähligen Querverweisen praktisch nicht mehr lesbar sei!

Sind die Iren einfach undankbare Egoisten (Irland hat der EU seinen beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung zu verdanken), oder zeigen sich hier die Grenzen der direkten Demokratie? Ist es sinnvoll, komplizierte institutionelle Regelungen, die niemand mehr versteht, einer Referendumsabstimmung zu unterbreiten? Links- und rechtspopulistische Neinsager kommen so zu einfachen und billigen Abstimmungserfolgen, die niemandem weiterhelfen.

Ich bin gespannt wie es in der Europäischen Union jetzt weitergeht.

Irland

Bananen

Posted in Politik by ruedibaumann on Juni 13, 2008

In der „Le Monde“ vom 10. Juni habe ich eine Reportage über eine französische Bananenfarm in Kamerun gelesen und mich geärgert….
In Kamerun wird der Bananenanbau von der EU subventioniert. Anlass für die Reportage war, dass auf dieser Bananenplantage in der Nähe von Duala kürzlich Unruhen ausbrachen, die Tote und Verletzte forderten.
Ausgebrochen sind die Revolten wegen dem miserablen Arbeitsverdienst: sage und schreibe 37,50 €uros Monatslohn erhalten die schwarzen Landarbeiter für ihren harten Job! Ihre Forderung: „Payer 150 €uros (par mois) au dernier ouvrier.“
Sein Vater habe als Kleinbauer sein Land 1970 an die französische Firma verkauft, mit der Zusicherung, dass seine Kinder zeitlebens eine gute Anstellung haben würden, erzählt einer der Landarbeiter dem Reporter. Die Armut sei aber gleich geblieben und zusätzlich würde die lokale Bevölkerung unter den mit Flugzeugen ausgebrachten Pestiziden leiden.

Moral der Geschichte: Die industrielle Landwirtschaft fordert immer Opfer! Meistens sind es die billigen, rechtlosen Landarbeiter die die Zeche bezahlen. Das ist auch bei den grossen Gemüsebaubetrieben Europas (inkl. Schweiz) der Fall. Hungerlöhne für die, die die Reichen und Satten ernähren.

Banafair

Das isch haut gschuutet…

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Juni 12, 2008

Zweimal gut gespielt, hart gekämpft und trotzdem zweimal verloren. Les Suisses ont le blues, das ist verständlich, aber geht vorüber. Gratulation an die fairen Tschechen und Türken!
Vielleicht haben meine Franzosen mehr Glück. Gegen die starken Holländer werden sie es brauchen…

Das isch haut buuret…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 11, 2008

Seit nunmehr fünf Wochen warten wir auf etwas beständigeres Heuwetter. Aber Petrus ist uns dieses Jahr nicht gut gesinnt. Kaum mal einmal zwei Tage ohne gewittrige Niederschläge. Letzte Nacht wieder 15 mm…. und die Wetteraussichten sind nicht besser!

Unsere Luzerne-Raygrasmischung ist überständig (nicht mehr viel wert)….

…. am und im Boden wie nach einem verlorenen Endspiel…..

… zum Trost doch noch ein paar Farbtupfer am Wegrand…

… da bleibt nichts anderes übrig als Fussball zu schauen und da kann es für meine Favoriten nur noch besser werden: Hopp Schwiiz und allez les bleus!

Landwirtschafts-Blogs

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 10, 2008

Es gibt sehr viele Politik-Blogs, Sport-Blogs, Kultur-Blogs, Reise-Blogs und Alltags-Blogs. Blogs über die Wirtschaft sind schon viel seltener und eigentliche Landwirtschafts-, Agrar-, oder Bauernblogs gibt es meines Wissens kaum.
Einige wenige Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum habe ich auf meiner Favoritenliste aufgeführt:

Die Farmblogger

Agrarblog

Gartentage (Eine Farmersfrau in Kanada)

Oekolandbau

Zgraggenschagg (Urner Bergbauer)

Für weitere Hinweise auf Bauernblogs bin ich sehr dankbar!

Viel zahlreicher sind die Websites von einzelnen Bauernbetrieben. Knospenhof gibt die Koordinaten von 621 Biohöfen in der Schweiz mit ihrem Angebot wieder.

Einzelne gelungene Homepages von Biohöfen aus dem Kanton Bern:

Sahli-Bio

Obereichi

Inselmatt

Sinnpathie

Schädeli

Liebe Bloggergemeinde…

Posted in Diverses by ruedibaumann on Juni 9, 2008

Der Speicherplatz von meinem blueblog ist mit inzwischen bald 800 Beiträgen zu zwei Drittel voll. Fragen eines in computertechnischen Belangen ratlosen Anfängers:

1. Kann die Kapazität meines Auswandererblogs durch bluewin beliebig erhöht werden oder muss ich, wenn die Speicherkapazität erschöpft ist, einen neuen Blog starten?

2. Gibt es technische Möglickeiten, alle Beiträge meines Blogs auf einen externen Datenträger abzuspeichern?

3. Ich möchte meinen Blog in der Form eines eigentlichen Tagebuchs ausdrucken (beginnend mit der ersten Seite vom Juni 2006 und dann fortlaufend bis heute. Der Ausdruck in Tagebuchform sollte aber ohne die Seitenkolonnen erfolgen und nur meinen Text und meine Bilder enthalten. Gibt es dazu ein Programm oder weiss jemand wie man das macht?


(aus Le Monde éléctronique)

Heimkino

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Juni 8, 2008

Für alle die im Fernsehen nicht immer nur Fussball sehen mögen beginnt heute abend auf SF1 um 21:40 Uhr eine Doku-Serie mit alten Super-8-Filmen:

„Sie waren Bäckermeister, Pfarrer, Klimaingenieur, Landwirt, Kinderarzt oder Fotograf. In den 1930er- und 40er-Jahren leisteten sie sich ein aussergewöhnliches und teures Hobby: Sie filmten. Sie drehten mit kleinen und leichten Kameras im Schmalfilmformat. Sie waren Filmpioniere und Amateure, doch ihre Werke weisen überraschende inhaltliche und visuelle Qualitäten auf. Sie dokumentierten das Leben im Dorf und in der Stadt, den Alltag in der Fabrik, die Sorgen und Nöte der Kriegszeit, den Glamour der Highsociety, die Bergwelt und den aufkommenden Tourismus. Es sind Dokumente aus einer Zeit, in der die Schweiz rasante Veränderungen erlebte. Es sind nachdenkliche oder auch heitere Filme, die von Filmern gedreht wurden, die sich leidenschaftlich für das Zeitgeschehen interessierten.“

Ich bin überzeugt, das ist mindestens so spannend wie ein torloses Unentschieden zwischen Deutschland und Polen…..

Bauernland