Regenbogen
Es ist ein mühsamer Sommer dieses Jahr im Südwesten. Das Mähdreschen wird immer wieder durch kleine Regenschauer unterbrochen. Und es ist verhältnismässig kühl. Die Wetteraussichten sind auch nicht gerade verlockend. Wenigstens gibt es hin und wieder schöne Regenbogen zu bestaunen….
Faget-Abbatial
Es gibt in der Region zahlreiche kirchliche Baudenkmäler. L’équipement religieux est important. Les églises rurales, on l’a vu, sont nombreuses et cinq abbayes au moins sont en place au début du IXème siècle: Sère, Faget-Abbatial, Pessan, Simorre et Lombez.
Zu Beginn des neunten Jahrhunderts gab es in der Region nicht weniger als fünf Klöster.
Das Kloster von Faget-Abbatial war sogar Bischofsitz, bevor dieser in den Hauptort Auch zügelte.
Heute ist das Kloster von Faget-Abbatial in Privatbesitz und leider am zerfallen. Obwohl unter Denkmalschutz, fehlt offensichtlich das notwendige Kleingeld um dieses einzigartige Baudenkmal zu erhalten. Schade.
Ich staune immer wieder über den Reichtum an historischer Bausubstanz in der französischen Provinz. Ein Paradies für Denkmalpfleger oder für an Geschichte interessierten Investoren…
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Gottesanbeterin
Und hier im Nachgang zur Religionsdiskussion:
Wer findet die Gottesanbeterin?
Mehr Bilder im Natur-Lexikon
Kirchen
Ich mache mit unseren Besuchern regelmässig eine kleine „Kirchentour“. Die religiösen Bauten sind sehr zahlreich in der Gegend. Selbst unsere Gemeinde Traversères mit 60 Einwohnern hat zwei Kirchen obschon sie kaum mehr benützt werden. Der Gebäudeunterhalt wird hier durch die Gemeinde bewerkstelligt. Den Kirchenschlüssel kann man beim Maire abholen.
Zahlreich sind die sogenannten églises fortifié, Kirchen die offenbar im kriegerischen Mittelalter vor allem der Schutz der Bevölkerung dienten.
Ein schönes Beispiel ist die romanische Kirche von Lamaguère, imposant, einfach, man könnte meinen Botta hätte seine Architektur hier abgeschaut…
Heugümper
Mir gefällt Heugümper besser als Heuschrecke. Ich weiss nicht was an diesen Tieren so schreckliches sein soll… Ja gut, es gibt Heuschreckenplagen in Afrika. Aber hier bei uns sind es einfach schöne Insekten!
Religionskritisches
Ich zähle mich zu den religionskritischen Freidenkern. Die in Frankreich praktizierte konsequente Trennung von Kirche und Staat gefällt mir besser als die in der Schweiz übliche Förderung der Landeskirchen. Ich finde es absurd, der helvetischen Verfassung eine Präambel voranzustellen mit der Formulierung „Im Namen Gottes des Allmächtigen…“. Ich halte nichts von christlichen und evangelischen Volksparteien in der Schweiz und die Vermischung von Religion und Politik stört mich seit jeher. Ich lehne religösen Fundamentalismus jeglicher Couleur ab und halte auch nichts von zuviel Rücksicht auf religiöse Gefühle.
Der Staat soll die Religionsfreiheit garantieren, auch die Freiheit von Religion. Das heisst aber auch, dass in einem demokratischen Staat Religionen kritisiert weden dürfen.
Protestantisch getauft bin ich anfangs der siebziger Jahre aus der Kirche ausgetreten und seither konfessionslos.
Mich erstaunt positiv, wie unbedeutend im ruralen, katholischen Frankreich die Kirchen geworden sind. Unsere Dorfkirche steht wohl als historisches Baudenkmal „mitten im Dorf“ und wird von der Gemeinde unterhalten, benützt wurde sie in den letzten sechs Jahren in denen wir hier sind aber praktisch nie. Religion spielt bei unseren französischen Freunden keine Rolle mehr. Wer einen Pfarrer oder Priester in Anspruch nehmen will, kann das, aber er muss es selber bezahlen….
Praktische Ethik: Religion und Vernunft sind nicht vereinbar
Extrem laut und unglaublich nah
„Extrem laut und unglaublich nah“ (Extremly loud and incredibly close) ist der Titel des zweiten Romans des amerikanischen Autors Jonathan Safran Foer. Ein Buch das zu lesen sich lohnt!
Witzig, traurig, spannend, phantasievoll, inspirierend, cool…. geschrieben von einem jungen Autor (Jahrgang 1977), einem “ literarischen Wunderkind das fast alles kann und sich alles zutraut“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Viel Vergnügen!
Quatorze Juillet
Le jour de la prise de la Bastille, la fête nationale française, commémore la prise de la Bastille, qui a eu lieu le 14 juillet 1789 et a marqué le début de la Révolution française. La Bastille était une prison et un symbole du pouvoir absolu et arbitraire de l’Ancien Régime de Louis XVI. Sa prise par le peuple a démontré que le pouvoir du roi n’était plus absolu : ce pouvoir devait se fonder sur la Nation et être limité par une séparation des pouvoirs.
Wenn ich mich richtig an meinen Geschichtsunterricht erinnere, dann wurde damals der König und die Bastille durch schweizer Söldner verteidigt…. gegen das Volk!
Und heute am grossen Defilee auf dem Champs-Élysées sind 27 europäische Staaten vertreten, mit einer Ausnahme, der Schweiz…..
Dafür werden in der Schweiz zur Zeit durch eine rechtsextreme Bundesratspartei Unterschriften für eine menschenverachtende Ausschaffungsinitiative gesammelt!
Manchmal schäme ich mich für das was Blocher und Co. der Schweiz antun!
Erdgeschichtliches
Alle Böden haben eine geologische Geschichte. Unsere Molasseböden entstanden im Laufe von 25 Millionen Jahren. Die Biologin Verena Singeisen hat uns auf Stellen auf unserem Hof aufmerksam gemacht, wo man versteinerte Schnecken findet. Seither stossen wir bei fast jeder Flurbegehung auf irgendwelche Zeugen der Erdgeschichte.
Diese versteinerten Schneckenhäuschen habe ich gestern gefunden









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