Religionskritisches
Ich zähle mich zu den religionskritischen Freidenkern. Die in Frankreich praktizierte konsequente Trennung von Kirche und Staat gefällt mir besser als die in der Schweiz übliche Förderung der Landeskirchen. Ich finde es absurd, der helvetischen Verfassung eine Präambel voranzustellen mit der Formulierung „Im Namen Gottes des Allmächtigen…“. Ich halte nichts von christlichen und evangelischen Volksparteien in der Schweiz und die Vermischung von Religion und Politik stört mich seit jeher. Ich lehne religösen Fundamentalismus jeglicher Couleur ab und halte auch nichts von zuviel Rücksicht auf religiöse Gefühle.
Der Staat soll die Religionsfreiheit garantieren, auch die Freiheit von Religion. Das heisst aber auch, dass in einem demokratischen Staat Religionen kritisiert weden dürfen.
Protestantisch getauft bin ich anfangs der siebziger Jahre aus der Kirche ausgetreten und seither konfessionslos.
Mich erstaunt positiv, wie unbedeutend im ruralen, katholischen Frankreich die Kirchen geworden sind. Unsere Dorfkirche steht wohl als historisches Baudenkmal „mitten im Dorf“ und wird von der Gemeinde unterhalten, benützt wurde sie in den letzten sechs Jahren in denen wir hier sind aber praktisch nie. Religion spielt bei unseren französischen Freunden keine Rolle mehr. Wer einen Pfarrer oder Priester in Anspruch nehmen will, kann das, aber er muss es selber bezahlen….
Praktische Ethik: Religion und Vernunft sind nicht vereinbar

Schade, dass du nicht wenigstens die Bedeutung und das Schicksal der französischen Protestanten (gerade im Süden Frankreichs) positiv würdigst.Gruss Koni Kreis
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Ich zähle mich zu den Politikkritischen Freidenkern. Die hasserfüllten Einträge von RB in diesem Blog gegen politisch andersdenkende und -handelnde macht mir zunehmend Sorge. Wenn graubärtige Expolitiker nur noch zum verbalen Zweihänder greifen um auf sich aufmerksam zu machen dann steht es nicht gut.Wo bleibt die Weisheit, wo die Vernunft?Niemand erinnert sich heute mehr an BEWEGER wie es Rene Hochuli war. Er hat bewegt, er hatte eine Idee. Es tut mir leid, aber Ruedi Baumann ist politisch ausgebrannt und macht heute nur noch eines: Provozieren und stänkern, er kommt mir vor wie ein kleines Kind, das nicht bekommt was es will. Also stämpfelt er am Boden herum und zwängt.Herr Baumann, das sind doch keine Visionen! Ueberlassen Sie doch das zwängen den Jungen. Rene Hochuli würde sich im Grab umdrehen wenn er Sie heute so sehen würde!Apropos: Bezahlen Sie in Frankreich die Beerdigung vor dem Tod, oder hält der Syndic die Abdankung auf Kosten der Steuerzahler?
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Der Kommentar von Urs Berner ist einfältig und dumm. Seine neiderfüllten Bemerkungen passen gar nicht zu den vielfältigen und geistreichen Texten von Ruedi Baumann.Urs Berner, danken Sie ab!
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Herr BaumannIhr Blog ist eine Bereicherung.Sehr schöne Bilder und deren Beschreibung lassen vieles lebendig werden.Auf meinen Wanderungen auf dem Jakobsweg fand ich das Göttliche in der Natur. Die Kirchen dienten mir als Sitzgelegenheit und Abkühlung. Mehr konnte ich darin nicht finden.Deswegen kann ich ihren Gedankengängen folgen.Ich bin immer wieder gespannt, was es denn wieder neues, schönes aus Frankreich zu hören und zu sehen gibt.Agathe
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Aha, interessant, Das Provozieren ist hier nur Herr Baumann gestattet.Naja, ich bin froh, dass ich meine eigenen Kinder irgendwie anders habe aufwachsen sehen. Kinder sind für mich der Beweis, dass da mehr ist als ein paar naturwissenschaftliche Zufälle.Und noch was: Ohne ‚Religion‘ (in welchem Sinn auch immer) wäre die Menschheit heute entweder noch auf den Bäumen oder die Welt sähe so aus wie in den Ego-Shootergames wie War§ow, Call of Duty oder Doom.schöner Tag!
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dumm und einfältig….Wenn jemandem nichts mehr einfällt, dann sind solche Worte dann jeweils die letzten Kommentare =:-0Grüsse an Thomas Bodmer
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AnnäherungenGlaube und Vernunft sind in einem gewissen Sinn tatsächlich nicht vereinbar. Glaube steht jenseits der Vernunft, es ist nicht vernünftig zu glauben. Trotzdem gibt es Menschen, die glauben. Der Glaube ähnelt der Liebe. Wenn wir lieben, sind wir unvernünftig. Um zu lieben, brauche ich keine Rechtfertigungen, keine Argumente, keine Vernunft etc. Man sollte Religion, Politik und Naturwissenschaft voneinander trennen, es sind verschiedene Dinge. Religion macht Mitteilungen über die menschliche Existenz (denen man glauben kann oder nicht), Politik versucht, das Zusammenleben der Menschen zu ordnen, Naturwissenschaft beschreibt die Vorgänge in der sichtbaren Natur. Religion lässt sich nicht aus der Wissenschaft ableiten, Wissenschaft nicht aus der Religion. Es darf weder ein Primat der Religion noch eines der Wissenschaft geben. Sinnvoll wäre es, sich darüber zu unterhalten, was wir meinen, wenn wir von Religion sprechen oder von Vernunft. Da gäbe es vielleicht Annäherungen.
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@MarcVielen Dank für diesen Kommentar! tut gut und strahlt Hoffnung aus!Warum wohl?Weil Sätze fehlen wie:“Ich finde es absurd, …..“ oder „Ich halte nichts von…..“ oder „Ich halte nichts von Rücksicht auf…“(Die in “ “ angeführten Sätze sind alles Zitate aus RBs Eintrag oben….)
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