Wenn sich der Nebel lichtet…
Nach Tagesanbruch…
wenn Nebelschwaden aus dem Tal des Arrats langsam aufsteigen…
dann kündigt sich ein goldener Herbsttag an!
Bilder Kathrin Gschwend und Simon Baumann
11.11.11.
Interview einer österreichischen Journalistin und Land-Bloggerin mit einem schweizerisch-französischen Paysan in der Gascogne über Biolandbau und Zukunft.
Hagelgewitter
Es hat nichts mit den Wahlen zu tun, es ist nur ein mehr oder weniger seltenes meteorologisches Ereignis. Normalerweise fürchten Landwirte und insbesondere Weinbauern die eisigen Körner aus den Gewitterwolken. Gestern nachmittag haben wir das Ereignis eigentlich richtig genossen, weil ja nach der monatelangen Trockenheit alle Kulturen geerntet sind.
Wer kommt denn da?
Wir haben immer viel Besuch auf La Oueyte. Heute morgen waren die Besucherinnen besonders zahlreich…
Guten Morgen alle miteinander…
Was darf’s denn sein, liebe Rothühner (perdrix rouge)?
Verstehen Sie die Antwort?
Spinnennetze im Morgentau
Spinnennetz
Sah‘ es heut morgen – dies herrlich Spinnennetz
die Fäden, alle mit Tröpfchen von Tau benetzt
silbern-gülden-nass so hat’s geflimmert
edel, schön und gar gläsern war der Schimmer
Evelyn Kreß
Herbststimmung
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke
(Herbst 1902)
Juna Malin
Endlich ist sie da: unsere Enkelin Juna Malin
gesund und munter!
Elle est arrivée ce soir, notre petite-fille Juna Malin!
Wandern auf Autostrassen
Das Tourismusland Schweiz ist zu recht stolz auf ihr ausgebautes Wanderwegnetz. Allerdings müssen die Wanderer gerade an den touristisch attraktivsten Orten sehr oft unliebsame Umwege hinter hohen Hecken und Mauern, die das hierzulande heilige Privateigentum hermetisch abriegeln, in Kauf nehmen. Im restlichen Europa sind beispielsweise öffentliche Uferwege für Wanderer eine Selbstverständlichkeit. Nicht so in der Schweiz! Versuchen Sie beispielsweise einmal rund um den Thunersee zu wandern! Sie werden feststellen, dass frei zugängliche Seeufer oft nur den Besitzern vorbehalten sind.
Beispiel in der Gemeinde Einigen:
Kilometerweise werden die schönen Uferpartien den Kühen vorbehalten! Den Wanderern bleibt nichts anderes übrig, als sich entlang der lärmigen, stark befahrenen Staatstrasse nach Spiez zu retten.
Gemäss OECD-Studie kostet jeder Bauernbetrieb die Schweizerbevölkerung im Durchschnitt jährlich hunderttausend Franken. Als Dank dafür werden hier (Einigen, Ghei) alle Steuerzahler konsequent von allen Flur- und Wanderwegen ferngehalten!
Geits eigentlech no?
Ich bin gespannt darauf, ob und wie die Berner Oberland Tourismus Verantwortlichen auf diesen unhaltbaren Zustand reagieren! Immerhin hat die Berner Bevölkerung vor Jahrzehnten einer Initiative für freie Fluss- und Seeufer zugestimmt!
Clos du Doubs
Der Doubs macht es wie wir: von Frankreich herkommend macht er eine Schleife in die Schweiz und verlässt Helvetien wieder Richtung Frankreich, ganz natürlich, tout naturellement…
An seinen Gestaden befindet sich Saint-Ursanne, „Perle du Jura“, mittelalterliche Kleinstadt mit einzigartigen Zeugen einer grossen Vergangenheit mit Stiftskirch und Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert.
Die zahlreichen Strassencafés laden zum verweilen, beobachten, geniessen!




















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