Wandern auf Autostrassen
Das Tourismusland Schweiz ist zu recht stolz auf ihr ausgebautes Wanderwegnetz. Allerdings müssen die Wanderer gerade an den touristisch attraktivsten Orten sehr oft unliebsame Umwege hinter hohen Hecken und Mauern, die das hierzulande heilige Privateigentum hermetisch abriegeln, in Kauf nehmen. Im restlichen Europa sind beispielsweise öffentliche Uferwege für Wanderer eine Selbstverständlichkeit. Nicht so in der Schweiz! Versuchen Sie beispielsweise einmal rund um den Thunersee zu wandern! Sie werden feststellen, dass frei zugängliche Seeufer oft nur den Besitzern vorbehalten sind.
Beispiel in der Gemeinde Einigen:
Kilometerweise werden die schönen Uferpartien den Kühen vorbehalten! Den Wanderern bleibt nichts anderes übrig, als sich entlang der lärmigen, stark befahrenen Staatstrasse nach Spiez zu retten.
Gemäss OECD-Studie kostet jeder Bauernbetrieb die Schweizerbevölkerung im Durchschnitt jährlich hunderttausend Franken. Als Dank dafür werden hier (Einigen, Ghei) alle Steuerzahler konsequent von allen Flur- und Wanderwegen ferngehalten!
Geits eigentlech no?
Ich bin gespannt darauf, ob und wie die Berner Oberland Tourismus Verantwortlichen auf diesen unhaltbaren Zustand reagieren! Immerhin hat die Berner Bevölkerung vor Jahrzehnten einer Initiative für freie Fluss- und Seeufer zugestimmt!
Clos du Doubs
Der Doubs macht es wie wir: von Frankreich herkommend macht er eine Schleife in die Schweiz und verlässt Helvetien wieder Richtung Frankreich, ganz natürlich, tout naturellement…
An seinen Gestaden befindet sich Saint-Ursanne, „Perle du Jura“, mittelalterliche Kleinstadt mit einzigartigen Zeugen einer grossen Vergangenheit mit Stiftskirch und Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert.
Die zahlreichen Strassencafés laden zum verweilen, beobachten, geniessen!
Val d’Hérens
Das Wallis zeigt sich dieser Tage von seiner schönsten Seite. Wir geniessen die prächtigen Spätsommertage bei Freunden im Val d’Hérens. Wanderungen vor beeindruckender Alpenkulisse (Mont Collon, Dent Blanche), inmitten von Kuhherden und Arvenwäldern und entlang von milchigen Gletscherbächen sind wohltuend für Körper und Geist.
Rund um den Bielersee
Für mich gehört es einfach zu richtigen Schweizer Ferien: Ein Velotürli rund um den Bielersee!
Von Suberg aus sind es rund 80 km und je nach Route fast ohne Steigungen. Dafür mit unzähligen Badegelegenheiten. Wenn man jetzt noch endlich die vor Jahrzehnten gewonnene „Volksinitiative für freie Fluss- und Seeufer“ umsetzen würde, dann wäre das Vergnügen total!
Hoher Besuch
Wir haben immer viel Besuch auf La Oueyte. Heute hat uns der ganze Gemeinderat inklusive Partner und alt Gemeinderäte von Röthenbach im Emmental einen Kurzbesuch abgestattet. Der Gemeindepräsident Ruedi Megert hat eine Gemeinderatsreise nach SW-Frankreich organisiert, weil seine Tochter und sein Schwiegersohn seit Jahren in der Gegend einen Landwirtschaftsbetrieb führen.
Wir haben für das Gästepicknick ein schattiges Plätzchen unter den alten Eichen ausgesucht…
Platz für über 30 Leute…
Convivialité française…
Orientierung über Betrieb, Gemeinde, Land und Leute…
Schon geht die Reise weiter…
Au revoir in Röthenbach im Emmental
Rehbock
Die Rehe hierzulande scheinen zu wissen, dass ihnen von einem Traktor aus keine Gefahr droht. Sie bleiben erstaunlich gelassen, wenn ich mit meinem MF in ihre Nähe komme. Das ändert sich allerdings jeweils schlagartig, wenn ich versuche auszusteigen. Dabei sollten sie doch inzwischen wissen, dass ich gar kein Jäger bin …;-)
Zwischen Himmel…
… und Erde gibt es viel Platz.
Mit Hurrapatriotismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz schürt die Schweizerische Volkspartei einmal mehr den Hass gegen alles Fremde. Sie spricht von „Masseneinwanderung“ und bereitet so den Boden für Extremisten vor.
Selbstverherrlichung von Biedermännern die schon lange zu Bransdstiftern geworden sind!
Blumen in den Pyrenäen
Neben dem Tour-de-France-Tross der zur Zeit dafür sorgt, dass die Pyrenäen auf allen Medienkanälen präsent sind, gibt es unweit der Passstrassen noch ganz andere Kostbarkeiten zu bewundern. Eine kleine Auswahl:
Wer kennt die vier Blumenarten?

























leave a comment