Outre-mer
Bekanntlich war Frankreich eine Kolonialmacht. Dieser nicht immer ruhmreichen Vergangenheit ist es zuzuschreiben, dass heute noch eine Anzahl Territorien und Inseln verstreut auf dem ganzen Planeten zu Frankreich gehören: die sogenanten DOM-TOM (Départements Outre-Mer, Territoires Outre-Mer) .
Im Einzelnen sind dies:
La Guadeloupe
La Guyane
La Martinique
La Réunion
Nouvelle Calédonie
Polynésie Française
Mayotte
St-Pierre et Miquelon
Wallis et Futuna
TAAF
Im französischen Outre-mer wohnen insgesamt rund etwas mehr als zwei Millionen Menschen. Auf der Site des Ministerums Outre-mer sind die einzelnen Inseln und Regionen geografisch, geschichtlich und kulturell näher beschrieben.
Dank diesen fernen Inseln nimmt die Bevölkerung Frankreichs regen Anteil am Lauf der Dinge in anderen Weltgegenden. Dieser Tage hat der Hurrikan Dean auf der Inselgruppe Guadeloupe und Martinique grosse Schäden angerichtet und die Bananenplantagen fast vollständig zerstört. Der zuständige Minister für les DOM-TOM orientiert zurzeit auf Radio France Inter, was das Mutterland zur Zeit für Hilfsmassnahmen getroffen hat.
Die Inseln sind beliebte Tourismus Destinationen für die Franzosen.
Bei Wahlen und Abstimmungen wird das Datum für die Karibik wegen der Zeitverschiebung jeweils um einen Tag vorverlegt. Die Inselgruppen sind natürlich auch relativ offen für Migrationsströme und allen damit verbundenen Problemen.
Schmetterlinge gegen Schattenspender
Unsere schattenspendenden Katanienbäume auf dem Hausplatz haben leider bereits alle Blätter verloren. Schuld daran ist ein Schmetterling, genauer gesagt das Insekt im Raupenstadium eines Schmetterlings, des Cameraria ohridella.
Seit neun Jahren verbreitet sich nun dieser Schädling, urprünglich aus Mazedonien stammend, explosionsartig über ganz Frankreich und lässt die Kastanienblätter vorzeitig fallen, so dass es bereits im August wie im Herbst aussieht.
Wie das INRA (Institut national de recherche agronomique) bekanntgibt, ist die beste Bekämpfungsmethode das Verbrennen der Kastanienlaubs. Die trockenheitsresitenten Kastanienbäume selber würden in der Regel die Schädlingsattacken überstehen.
Also darf ich wieder mal hemmungslos Laubfeuer machen wie früher beim Kartoffelstauden verbrennen…… (hier natürlich nur nach einem Gewitterregen, wegen der Waldbrandgefahr!).
Mehr über die Rosskastanien-Miniermotte
Melnitz
Ich habe in den letzten Tagen Charles Lewinskys Melnitz gelesen. Mit grossem Vergnügen! Eine Familiengeschichte aus der Schweiz über Generationen mit vielen sorgfältig und lebensnah beschriebenen Personen, eingebettet in die jeweiligen Zeitepochen.
Man möchte auch so schreiben können!
„Um es gleich zu sagen: Das ist ein herausragender Roman, von einer Qualität, wie man sie in der Schweizer Literatur nur selten antrifft.“
Andreas Isenschmid, NZZ am Sonntag
Vom Perlentauchen
Zugegeben, der Titel ist abgekupfert. Abgeschrieben beim prominenten Stadtwanderer von Bern. Zurück aus den Ferien in Schweden hat er gestern wiederum eine Rangliste der (seiner Ansicht nach) besten CH-Blogs veröffentlicht. In dieser Rubrik findest du Hinweise auf interessante Blogs aus der Schweiz, was für Auswanderer sehr wertvoll ist. Ich weiss es jedenfalls zu schätzen, dass jemand aus der Fülle des Angebots die Perlen heraussucht. Danke Claude Longchamp!
Die besten CH-Blogs!
Hinweis an den Stadtwanderer: Unser alter Renault-Traktor war wieder mal vor dem Bundeshaus: am Biobrunch der Grünen!
Extrem laut und unglaublich nah
„Extrem laut und unglaublich nah“ (Extremly loud and incredibly close) ist der Titel des zweiten Romans des amerikanischen Autors Jonathan Safran Foer. Ein Buch das zu lesen sich lohnt!
Witzig, traurig, spannend, phantasievoll, inspirierend, cool…. geschrieben von einem jungen Autor (Jahrgang 1977), einem “ literarischen Wunderkind das fast alles kann und sich alles zutraut“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Viel Vergnügen!
Glück im Unglück
Meldung im Bieler Tagblatt:
tg. Das war knapp: «Zehn Zentimeter haben gefehlt, und unsere Räume wären überflutet worden», sagte Simon Baumann gestern auf Anfrage des BT. «Ton und Bild», das Unternehmen der Filmemacher Baumann und Andreas Pfiffner, ist in einem Bauernhof in Suberg untergebracht. Die Gegend um das Gut wurde gestern Morgen völlig überschwemmt, das Innere der Gebäude blieb verschont. Die Ausrüstung ist zwar versichert, doch der Datenverlust wäre äusserst schmerzlich gewesen, so Baumann, der den gestrigen Tag mit Aufräumarbeiten zubrachte.
Der Film «Hope Music» von «Ton und Bild» über die Bieler Band Pegasus wurde am Sonntagabend auf SF1 ausgestrahlt. Er erreichte 15 000 Haushalte und einen Marktanteil von etwas über 5 Prozent. SF plant, den Film noch einmal auszustrahlen, zu einer besseren Sendezeit.
Weitere Berichte und Bilder im Bieler Tagblatt von heute
Vorläufige Bilanz des gestrigen Unwetters auf unserem Schwesternbetrieb in der Schweiz (gemäss Mailberichten):
Das grosse Wehr (Britsche zur Ableitung des Mühlekanals) im Lyssbach ist in der Mitte zerbrochen. Die Sanierung dürfte sehr aufwendig werden. Der fest installierte Viehzaun für die Angusherde wurde teilweise weggerissen. Maschinenhallen, Hofumschwung, Wiesen und Weiden sind mit einer 20 cm hohen Schlammschicht bedeckt. Brennholzvorräte wurden weggespült. Aber das Wichtigste: das Wasser ist nicht in die Wohnung eingedrungen. Glück im Unglück!
Und so sieht das hier normalerweise aus…..
Aus aktuellem Anlass
Wie uns die Söhne aus Suberg melden hat heute morgen ein heftiges Gewitter die Region heimgesucht. Der Lyssbach ist über die Ufer getreten und hat Haus und Hof überschwemmt.
So viel Wasser hatten wir noch nie ums Haus, wie untenstehende Bilder zeigen. Die Inselmatt ist unter Wasser….
Nicht vergessen…
Am Sonntagabend um 23:30 Uhr auf SF1:
Klanghotel Musik
Hope Music
Die Band PEGASUS auf dem Weg zum ersten Album
Ein Film von Simon Baumann und Andreas Pfiffner
Pegasus heisst die neue Hoffnung am Pophimmel der Schweiz: Das junge Quartett aus Biel hat soeben seine erste CD bei einem Major Label veröffentlicht. Bis dahin hatten die vier 18-Jährigen bereits einen weiten und steinigen Weg zurückzulegen. Die Dokumentation von Simon Baumann und Andreas Pfiffner begleitete Pegasus zwei Jahre lang zwischen emotionalen Höhenflügen, Selbstzweifeln, Krisen, Erfolg und wachsender Anerkennung.
Auch wenn Stars heute oft im Fernsehen gemacht werden, gibt es sie noch: Musiker, die ihre Songs selber schreiben und ihre Musik als Botschaft an die Hörer verstehen. Vier solche Musiker spielen im Film «Hope Music» die Hauptrolle. Sie sind rund 18-jährig und schreiben schnörkellose, eingängige Pop-Songs im Stile der 1960er-Jahre, die – und da ist sich die Fachpresse einig – das Zeug zum internationalen Erfolg haben. Pegasus singt vierstimmig, spielt Gitarre, Bass und Schlagzeug und hinterlässt überall ein verblüfftes und begeistertes Publikum.
Orage
Schlechter Tag! Die Blueblogs funktionieren den ganzen Tag nicht! Die Parlamentswahlen in Frankreich haben bei schlechter Stimmbeteiligung das erwartete Debakel für la gauche gebracht! Für den Südwesten sind für diese Nacht heftige Gewitter angesagt und Roger Federer hat in Paris den Tennisfinal verloren….
Filpremière
Der Dokumentarfilm HOPE MUSIC ist fertig!
Am Dienstag 12. Juni um 20.00 Uhr ist Premiere
im Filmpodium in Biel und am Sonntag 17. Juni um 23.30 Uhr
wird SF1 den Film ausstrahlen.
Filmpremiere im Filmpodium in Biel:
Dienstag 12. Juni
Türöffnung ab 19.00 Uhr
Ab 20.00 Uhr kurzes Konzert von Pegasus
Film ab: 20.15 Uhr
Barbetrieb
Eintritt frei (Kollekte)
Adresse und Lageplan Filmpodium
Ausstrahlung auf SF1:
Sonntag 17. Juni um 23.30 Uhr
Simon Baumann und Andreas Pfiffner freuen sich auf zahlreiche Gäste!








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