Etwas tun!
Gemäss dem Bundesamt für Umwelt sind im Laufe nur einer Generation in der Schweiz über 2 Millionen hochstämmige Obstbäume gefällt und nicht mehr ersetzt worden.
Kilian tut ewas dagegen! Eben hat er 10 neue hochstämmige Äpfelbäume gepflanzt, alte und neue Sorten aus der Biobaumschule, feuerbrand- und mehltauresistent.
Übrigens: Für nur 100 Franken können auch Sie eine Patenschaft für einen Bio-Apfelbaum übernehmen!
Hier können Sie sich melden Biohof Inselmatt
Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft
Ich habe Kollegen besucht, die als Lehrkräfte an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft in Zollikofen (SHL) arbeiten. In der Ausbildung der Agronomen und Agronominnen hat sich ja einiges verändert. Meinen schönen Titel als dipl. Ing. agr. ETH gibt es bald nicht mehr. Die Hochschule für Landwirtschaft in Zollikofen hat der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich im Bereich Landwirtschaft den Rang abgelaufen. An der SHL haben sich dieses Jahr 136 Studentinnen und Studenten für das erste Semester eingeschrieben, an der ETH in Zürich waren es nur noch drei Dutzend.
Statt Ingenieur-Diplome (dipl. Ing) werden jetzt Bachelor- oder Master-Diplome nach Studienabschluss erworben. Die Schweiz hat sich wohl oder übel den europäischen oder weltweiten Regelungen angeschlossen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.
Es gibt auch hier verständlicherweise keine Alternativen für einen nationalen, kleinstaatlichen Alleingang. Das Problem ist nur, dass die Schweiz schlussendlich alles nachvollziehen muss, ohne auch nur das Geringste in der EU mitzuentscheiden. Eine unwürdige, leider selbstgewählte, Situation für unser Land.
Veranstaltungskalender
Wahlwerbung und Veranstaltungskalender an einem Scheunentor in Suberg im Berner Seeland.
Wer auf der Plakatwand nichts hörens- und sehenswertes findet, dem empfehle ich Aufnahmen aus New Orleans und Starkville, Missisippi auf subergwest mit Johnny Cash und Fats Domino.
Maschinenkapital
Gestern abend hat Agrama meine Heumaschinen geliefert, so dass ich nächstes Jahr nun endlich mit eigenen Maschinen heuen kann. Neue Landmaschinen sind für mich wie ein neues Auto für einen Autofreak! Den ganzen Tag habe ich die Maschinen an den Traktor angepasst und mit Hilfe der Betriebsanleitung die Einstellmöglichkeiten trainiert. Es ist schon fast wie bei Ikea mit den Möbeln: man muss (oder darf) je nach Fähigkeiten immer mehr selber zusammenschrauben… Schöni Büetz bei mildem Novemberwetter.
Schlangengesicht
Das Internet lässt einem nie im Stich: Verena Singeisen hat mir weitergeholfen! Giftschlangen erkennt man tatsächlich am Gesicht wie ihre mir zugestellte Zeichnung beweist:
„Auf dem Bild sind die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen
giftigen und ungiftigen Schlangen zusammengestellt.
Da das temperamentvolle Zuschnappen auch temperaturabhängig ist und die
Schlangen die letzen warmen Tage einfach noch etwas geniessen wollen
ohne an Böses zu denken wie bei Adam und Eva, darf man ihnen unbesorgt
ganz von Nahem in die Augen schauen. Schlagen sie dann ihre Augenlider
beschämt nieder, so handelt es sich um eine harmlose Blindschleiche.
Haben sie keine Augendeckel und schauen sie euch durch senkrechte
Pupillen an, so wie auf dem Bild und haben sie zudem Kiele auf den
Schuppen, so wird es sich um eine Vertreterin der Gattung Echte Otter
handeln (Vipera), die sehr giftig sind. Da es in ganz Europa nur 27
Schlangenarten gibt, denken wir, dass die Artzusammensetzung ähnlich
harmlos wie in der Schweiz ist.“ (Verena Singeisen)
Ich werde bei der nächsten Begegnung mit einem „gefährlichen“ Reptil allen Mut zusammennehmen und laut und deutlich fordern: „Schau mir in die Augen Kleines…“
Wenn ich trotzdem gebissen werde, ist das www schuld….
Schlangen
Ab und zu begegnet man hier einer Schlange. Eigentlich weiss ich, dass die meisten harmlos sind. Und trotzdem erschrecke ich jedesmal. Wahrscheinlich weil man allgemein viel zu wenig über die Tiere weiss. Oder ist es wegen der Geschichte mit Adam und Eva…
Ich habe irgenwo gelesen, senkrecht stehende Pupillen seien ein Zeichen für Giftschlangen. Aber es ist nicht jedermanns Sache, ihnen tief in die Augen zu schauen….
Hat jemand bessere Verhaltensregeln?
Herbst
Die letzte Feige in diesem Jahr…..
…und wahrscheinlich die letzten Schmetterlinge…
…und die Laubbläser sind unterwegs.
Agneau
Roger Christen ist in der Schweiz aufgewachsen und hat nun hier im Gers einen Landwirtschaftsbetrieb aufgebaut. Er betreut inzwischen 400 Brebis (Mutterschafe) und produziert Lammfleisch für den lokalen Markt.
Er liefert auf Bestellung sein viande d’agneau, vakuumverpackt direkt an die Konsumenten. Lammfleisch kostet so 11 €uros pro Kilogramm. Ein halbes Tier wiegt ausgemetzget ca 7 kg.
Die xenophobe Geissbock-und-schwarze-Schaf-Werbung einer schweizerischen Regierungspartei hat sich zum Glück nicht bis hierher verirrt.














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