Ackerland
Neun Hektaren gepflügt für Bio-Sonnenblumen…



Striegeln, pflügen….
„Hatzenbichlern“ (nach dem oestereichischen Maschinenkonstrukteur)…

… z’Acher fahre (auf berndeutsch)

für mich eine Blueschtfahrt zwischen blühenden Schwarzdornhecken!
Immer grösser…
… immer stärker, immer schwerer! Fortschritt?

So hat es vor sechzig Jahren angefangen…

Stromproduktion

Meine Solarzellen produzieren auch im Winter Strom, selbst wenn es den ganzen Tag regnet. Rund 14’000 kWh/Jahr seit 2010. Dachfläche 80 m2, Abnahmepreis 0,6 €|kWh
Siesta (mit und ohne Hörner)…
… friedlich vereint! Merke: Nicht jeder Ochse ist ein Hornochse!


Le moulin à vent de Durban, Gers
Denkmalpflege in der Provinz: in unserer Nachbargemeinde Durban wurde eine alte Windmühle wieder hergestellt. Jetzt kann man hier Biomehl direkt beziehen!
Internationale Bauernsolidarität
Heute morgen habe ich folgendes Mail erhalten:
Sehr geehrter Herr Baumann,mit Interesse verfolge ich schon seit Jahren ihren Blog.Auch ich bin mittlerweile seit 20 Jahren Biobauer, mit Milchvieh hier in Niederbayern. Bei Agriaffair habe ich ein Gebläse gesehen, welches passen könnte. das Säorgan ist bei den älteren pneumatischen Sämaschinen fast immer von Accord.Ich wünsche Hnen und ihrer Frau noch alles Gute und freude an der LandwirtschaftMit freundlichen Grüßen (NAME)

Stress…
Alles hat so gut angefangen: Bei idealer Witterung konnte ich 16 ha Saatbett vorbereiten für die Getreidesaat… Und nachdem Qualisol (unsere Bio-Genossenschaft) nach wiederholtem drängen meinerseits auch noch rechtzeitig die bestellten 3 Tonnen Bio-Saatweizen angeliefert hatte konnte ich mit dem säen beginnen…

Aber nach nur einer Saatrunde auf dem Feld hat es plötzlich in meiner pneumatischen Sämaschine unheimlich gekracht: die Turbine der Maschine ist richtiggehend zersplittert! Wie sich bald herausstellte, gibt es in ganz Frankreich für diesen Maschinentyp keine Ersatzteile mehr…. Stress pur für den Landmann! Die italienische Firma für ABA-Sämaschinen existiert nicht mehr… Auf dem Occasionsmarkt versuche ich und einzelne Landmaschinenmechaniker, in den nächsten Wochen eine passende Ersatzturbine zu finden. Das braucht aber alles viel Zeit. Und jetzt ist zu allem Übel auch noch Regen angesagt, was meine schöne tagelange Saatbettvorbereitung natürlich völlig zunichte machen würde.
Wir telefonieren im Umkreis von 20 Kilometern den bekannten Lohnunternehmern, die aber zur Zeit mit der Maisernte Tag und Nacht beschäftigt sind und keine Zeit oder freie Maschinen für die Getreidesaat haben.
Auf gut Glück besuchen wir diverse Bauern in der Umgebung, um doch noch rechtzeitig eine Sämaschine zu finden! Und siehe da, ein Kollege ist bereit uns zu „dépanner“! So konnten wir heute bis tief in die Nacht noch gerade rechtzeitig unsere grossen Getreideäcker bestellen! Ufff…
Ende gut, alles gut! Die Saat ist im Boden! Herzlichen Dank dem hilfsbereiten Bauernkollegen!



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