La Poste
Der service publique wird in Frankreich nach wie vor grossgeschrieben. Zum Glück!
Auf vielen abgelegenen Höfen ist der oder die BriefträgerIn oft der einzige regelmässige soziale Kontakt.
Mich erinnert der französische Postbote immer ein wenig an Jaques Tates Film „Jour de fête“. Dies auch weil wegen dem email-Verkehr und den online Tageszeitungen der Briefträger/die Briefträgerin immer seltener vorbeikommen.
Ein Beispiel mehr für das unbarmherzige Fortschreiten des Fortschritts!



Als die Tauben verschwanden
Weil wir eine Reise nach Tallinn in Estland planen, habe ich mir den Roman der finnischen Starautorin Sofi Oksanen zu Gemüte geführt. Ein Stück harte Arbeit um hier immer den Überblick zu wahren. Ohne dass man beim Lesen die komplizierten familiären Verhältnisse in einer estnischen Familie immer mitnotiert ist das Werk kaum zu verstehen. Immerhin hat man einen interessanten Einblick in die wechselvolle, dramatische Geschichte der baltischen Staaten. Urteilen sie selbst.
Der Roman folgt dem Schicksal dreier Esten während des Zweiten Weltkriegs und danach: Roland, einem prinzipientreuen estnischen Freiheitskämpfer, seinem machthungrigen, skrupellosen Cousin Edgar und dessen Frau Juudit, die sich in einen deutschen Offizier verliebt. Ein meisterhaft komponierter Roman über Machtstreben, Liebe und Verrat.Estland zur Zeit der deutschen Besatzung: Während sich Roland versteckt hält, weil er immer noch an die estnische Befreiung glaubt, versucht Edgar ins Zentrum der Machthaber vorzustoßen. Seine Frau Juudit verliebt sich in einen hohen deutschen Offizier, nicht ahnend, dass ihr Mann über genau diesen Offizier die Karriereleiter emporklettern möchte. Nach dem Krieg werden die Karten neu gemischt, Estland steht unter der Besatzung der Sowjets, und wieder ist es Edgar, der hofft, seiner Vergangenheit zum Trotz auch bei den Kommunisten eine herausragende Rolle zu spielen. Intrigen und Legenden, Verrat und Heimtücke, Liebe und Familie – Sofi Oksanen hat einen Roman geschrieben, der sich durch die meisterliche Konstruktion wie ein Thriller liest und dessen Figuren, allen voran Edgar, man nicht mehr vergisst.
Der S C Bern ist Schweizermeister!
Unglaublich! Félicitations! Tolle Finalrunde!
Erinnerungen werden wach… HCS 1960, fast Schweizermeister…;-)

Potager
Endlich können wir Kartoffeln setzen, Zwiebeln stecken, Salat- und Krautstielesetzlinge anpflanzen und Rüebli säen… Selbstversorgung auf dem Lande!

Wie üblich legen wir die Saatkartoffeln (Charlotte) nur auf die lockere Erde und decken sie mit einer dicken Strohschicht zu…

Drones agricoles
Bisher wurden Drohnen in der Landwirtschaft vor allem für Überwachungsaufgaben im Felddbau angepriesen und wohl auch eingesetzt. Neuerdings scheint nun aber der Drohneneinsatz für Spritzmittelapplikationen marktreif zu werden. Jedenfalls werden neuerdings Drones pulvérisation und Drones spray autonomes neben Traktoren auch in Landmaschinenprospekten angeboten! Mit 15’000 Euro ist man dabei! Empfohlen werden die Geräte vor allem für den Einsatz in schwer zugänglichen Gebieten im Reb- und Obstbau… Das wär doch was um den Helikoptereinsatz in den Rebbergen am Bielerste zu ersetzen…!


Der Sommer kann kommen…
Ich habe meine Sonnenuhr wie jedes Jahr neu nachgezeichnet und auf Sommerzeit umgestellt…

Orchideen-Ausflug
Nützliches mit Schönem verbinden heisst: Neues Fensterglas für den Traktor abholen in Lombez und danach einen kleinem Umweg machen zu einem Orchideenstandort in der Nähe von Toulouse. Dort blüht zurzeit eine der schönsten Orchideen. Das milchweisse Knabenkraut wächst leider (noch) nicht auf unsern eigenen Wiesen.

Übrigens: das neue Kabinenfensterglas kostet 543 €… ganz schön happig!







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