Grande Caricaie
In Sachen Artenvielfalt ist die Schweiz europaweit ein Schlusslicht. Zu wenige Naturschutzgebiete und eine (zu) intensive Landwirtschaft haben zu dieser bedenklichen Situation geführt. Zum Glück gibt es noch einzelne Regionen in diesem Land, wo die Biodiversität Priorität hat.
„Die Grosse Seggen-Landschaft“, wie man „La Grande Cariçaie in etwa übersetzen könnte, zieht sich dem ganzen Südufer des Neuenburgersees entlang, von Yverdon im Westen bis nach Gampelen und Marin-Epagner im Osten – allerdings nicht als zusammenhängendes Naturschutzgebiet, sondern bestehend aus acht einzelnen Schutzzonen, die zum Teil in sehr unterschiedlichen nationalen Inventaren aufgelistet sind, als Auen, Flachmoore, Moorlandschaften, Amphibienlaichgebiete, Vogelreservate, oder als sog. BLN (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung).
Aufnahmen zwischen Estavayer le lac und Yvonand
Moossee
Um das Naturschutzgebiet Moossee gibt es neuerdings einen Rundwanderweg. Die Oase inmitten von intensiv genutzten Landwirtschafts-, Freizeit- und Verkehrsflächen hat einen ganz besonderen Reiz, auch bei winterlichen Verhältnissen. Allerdings gehört ein gewisser Schallpegel der nahe gelegenen Autobahn in der dicht besiedelten Schweiz halt einfach dazu…
Der Seepegel wurde im Laufe der Jahrhunderte wiederholt um etliche Meter abgesenkt, insbesondere um die Torfgewinnung zu ermöglichen!
Elefantenschiessen in der Schweiz
Im Hinblick auf die nächsten eidgenössischen Wahlen soll ein Elefantenschiessen stattfinden! Ausgerechnet in der SVP! Die Rechstspopulisten der ÄssVouPee scheuen sich ja bekanntlich nicht, alle Politiker verächtlich als unfähige „classe politique“ zu diffamieren, als Kaste, die sich schon lange vom Volch abgemeldet habe.
Allerdings gibt es nirgends und in keiner Partei so viele Sesselkleber, wie in der ach so volksnahen SVP!
Der Guru und Financier aus Herrliberg selber hat es auf nicht weniger als 28 Jahre Aufenthalt im Bundesbern gebracht, bevor er einem Zögling Platz gemacht hat. Aber auch eine Reihe anderer Elefanten der SVP haben es sich seit Jahrzehnten im Bundesbern gemütlich eingerichtet. Die Binders und Bortoluzzis, die Reimanns und Giezendanners usw. besetzen seit 24 Jahren einen Parlamentsstuhl und wollen unter keinen Umständen einem Jüngeren Platz machen.
Wer ist hier eigentlich die Classe politique? Leute die schon lange wieder in der Wirtschaft tätig sind oder die SVPler die generationenlang am Sessel kleben?
Der Begriff „Elefantenschiessen“ stammt übrigens von Peter Bodenmann.
The eagle has landed
Landeanflug…
… sanft gelandet…(die Drohne wiegt etwa drei Kilogramm und kostet rund 3000 CHF)
Das ist der Pilot…
Der Kameramann will nicht gefilmt werden, weil es sich um einen erste Übungsflug handelte…
Gerät und Kamera können je von zwei verschiedenen Tablets (Ipad) aus gesteuert werden.
Übrigens: die Quadrocopter dürfen zur Zeit in Paris nicht mehr eingesetzt werden und Überflüge über eines der zahlreichen französischen Atomkraftwerke sind streng verboten und werden mit hohen Bussen und Gefängnis bestraft.
In der Schweiz sind meines Wissens Flüge über grössere Menschenansammlungen untersagt und geflogen werden darf nur auf Sichtdistanz.
In der Landwirtschaft wurden Tests gemacht, um in Maiskulturen zur Schädlingsbekämpfung die Briefchen mit Schlupfwespeneier auszubringen. Denkbar sind auch diverse Feldbeobachtungsflüge, Flurbegehung aus der Luft sozusagen.
Bilder: https://www.google.ch/search?q=Drohnen+in+der+Landwirtschaft
Unbekanntes Flugobjekt: Fortsetzung…
Hier sind die Aufnahmen, die das unbemannte Luftfahrzeug zur Erde gesendet hat…
und hier noch die Musik dazu… https://www.youtube.com/watch?v=mQR0bXO_yI8
😉












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