Von Dresden nach Leipzig
Von Dresden….
… mit dem Zug entlang von weiten LPG-Äckern
Hinter dem Eisernen Vorhang 1984
… nach Leipzig
Fliegerbombe gefunden
Heute ist auf der Baustelle in der Augsburger Straße erneut eine Fliegerbombe gefunden worden. Es gelten dieselben Evakuierungsgebiete und Straßensperrungen wie am 5. Dezember.
Alltag in Dresden: Regelmässig werden bei Bauarbeiten tonnenschwere Fliegerbomben gefunden. Gestern mussten 1800 Leute in der Umgebung der Fundstelle evakuiert werden, bevor die Bombe durch Spezialisten erfolgreich entschärft werden konnte.
13./14. Februar 1945
In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 wurde die Altstadt von Dresden durch die alliierte Bomberflotte dem Erdboden gleichgemacht. Schätzungsweise 25’000 Menschen starben.
Die Ruinen der Frauenkirche dienten während der ganzen DDR-Zeit als Mahnmal gegen den Krieg.
Der aufwendige, originalgetreue Wiederaufbau erfolgte erst in den letzten Jahren. Die Frauenkirche, bestückt mit vielen Originalsteinen konnte als Zeichen der Versöhnung 2005 wieder eröffnet werden.
Frauenkirche heute
Das blaue Wunder
„Christian der über das blaue Wunder und den Körnerplatz gekommen war, ging weiter stadtauswärts, in Richtung Grundstrasse, und erreichte bald die Standseilbahn…“
„Die Bahn wurde langsamer, rollte aus. Christian hatte kaum bemerkt, wie der Wagen in den oberen Tunnel eingefahren war…
„Blick auf das freundlich, hell getünchte Kabinenhaus mit dem anmutig geschwungenen Dach, an das sich der Backsteinbau mit der Leuchtröhrenaufschrift „Standseilbahn“… anschloss, wo man warten und Fotografien früherer Modelle und technische Einzelheiten darstellend, in einer Vitrine betrachten konnte.“
„… Christian trat nach draussen. Er war zu Hause, im Turm“
(Textausüge aus „Der Turm“ von Uwe Tellkamp)
Direktzahlungen pro Betrieb begrenzen
Interview im Schweizer Bauer vom 4.12. 2013
Schweizer Bauer: Im Kanton Bern spannt die Lobag bei der Kulturlandinitiative mit den Grünen zusammen. In Ihren Augen haben es die Bauern nun endlich begriffen, oder?
Ruedi Baumann: Es ist ein Riesenfortschritt, dass die Lobag und vernünftige Kräfte aus der Landwirtschaft jetzt zusammenarbeiten. Früher war ja klar: Landwirtschaft gleich SVP. Die Grünen waren alle des Teufels. Da hat sich offenbar einiges verbessert.
Und was sagen Sie zu den nationalen Volksinitiativen?
Man kann doch nicht einfach in die Verfassung schreiben, dass man den Selbstversorgungsgrad halten will. Das ist ein Blödsinn– in einem Land, das jeden Liter Rohöl importieren muss. Und wenn schon, müssten alle verwendeten Futtermittel in der Schweiz produziert werden.
Also auf den Nettoselbstversorgungsgrad zielen?
Wenn schon, sicher. Für mich sind aber beide geplanten nationalen Initiativen eine reine Beschäftigung der Bauern. Mit schönen Initiativtexten wollen die SVP und der Bauernverband die Bauern bei Laune halten. Aber damit wird kein einziger Quadratmeter Boden vor dem Überbauen gerettet. Man müsste die Freiheit beim Landverkauf einschränken.
Inwiefern?
In Frankreich haben wir ein bäuerliches Bodenrecht, das greift. Klar, es hat sozialistische Züge, aber es führt zu guten Strukturen. Jeder Landverkauf muss öffentlich ausgeschrieben werden, und die Anstösser haben ein Vorkaufs- und Vorpachtrecht. Hat es mehrere Interessenten, entscheidet eine grosse, staatliche Kommission. Deshalb sind die landwirtschaftlichen Strukturen so viel besser und wettbewerbsfähiger als in der Schweiz. Auch unsere 70 ha in der Gascogne liegen auf einer einzigen Parzelle rund um unsere Gebäude. Was nützt ein 50ha-Betrieb, wenn er 50 einzelne Parzellen bewirtschaften muss? Eine einzige müsste er haben.
Das ganze Interview im heutigen Schweizer Bauer. Die Fragen stellte Daniel Salzmann
Deutsche Geschichte auf Schritt und Tritt…
Dresden, Frauenkirche, 1945 bei der Bombardierung vollständig zerstört und nach der Wende wieder aufgebaut, davor Ausgrabungen
Die gläserne Kuppel neben der Frauenkirche trägt in Dresden den Übernamen Zitronenpresse
Wandgemälde am Kulturpalast „Der Weg der roten Fahne“ aus alten DDR-Zeiten.
Ein Dorf muss leben
Gastbeitrag Simon Baumann
„Ich habe meinen Grossvater nie kennengelernt. Er starb drei Jahre vor meiner Geburt. Was ich von ihm weiss, haben mir meine Grossmutter und mein Vater erzählt: Er war ein hart arbeitender Bauer und Präsident der Musikgesellschaft Suberg-Grossaffoltern. Er war Feuerwehrkommandant, Ortspräsident und hat jahrelang die Milchsammelstelle des Dorfes geführt. Auf Fotos lächelt er immer liebevoll. Die, die ihn kannten, beschreiben ihn als zufriedenen, stets fröhlichen Mann. Das irritiert mich. Wo nimmt einer diese Zufriedenheit her, wenn er sieben Tage die Woche vierzehn Stunden hart arbeitet und dabei kaum etwas verdient? Wie kann einer glücklich sein, der sich in seiner wenigen Freizeit fast ausschliesslich für das Gemeinwohl einsetzt?
Wäre mein Grossvater ein Einzelfall gewesen, ich hätte nicht weitergefragt und ich hätte wohl keinen Film über Suberg gemacht. Aber mein Grossvater ist nicht alleine auf den alten Fotos. Meist ist er umgeben von Familie, Freunden und Nachbarn. Menschen, die etwas miteinander zu tun haben, sich bei der Feldarbeit aushelfen oder einfach zusammen Zeit verbringen. Die Fotos zeigen nicht nur meinen Grossvater, sie zeigen eine Dorfgemeinschaft.“
Reise nach Zentraleuropa (Forts.)
Stadtwandern in Dresden
Auch wenn keines der sieben Weltwunder der Antike in der sächsischen Landeshauptstadt steht, so hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein Bauwerk an das Nächste gereiht. Frauenkirche, Residenzschloss, Zwinger, Semperoper, Elbschlösser, die Hellerauer Gartenstadt oder die preisgekrönten Bauten moderner Architektur – die Dresdner Sehenswürdigkeiten sind bekannt auf der ganzen Welt.
Hervorragende Kritiken
«Meisterhaft» nennt ihn die «NZZ am Sonntag», das «Filmbulletin» ist begeistert von der «sorgfältig komponierten Bildsprache und dem präzisen Off-Kommentar» und die «Berner Zeitung» spricht von einem «punktgenauen Portrait». Die Kritik ist sich einig: Simon Baumann hat mit seinem zweiten Kinofilm ein kleines Meisterwerk abgeliefert. In «Zum Beispiel Suberg», dessen Produktion vom Migros-Kulturprozent finanziert wurde, versucht Baumann, in dem Dorf heimisch zu werden, in dem er seit über 30 Jahren lebt und wo er dennoch niemanden kennt. Für das sehr persönliche Porträt, das zugleich für viele Schweizer Orte steht, wurde Baumann mit dem Berner Filmpreis (beste Regie) ausgezeichnet.
SRF 2, Hören ab Minute 4: Sennhauser Filmblog
Tagesanzeiger: Ein Dorfverein ist nicht Facebook
Aargauerzeitung: Hinter diesen Hecken steckt eine verlorene Welt
Neue Zuger Zeitung: Der langsame Tod eines Dorfes
Telebärn: ab Minute 9:40

















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