Agronomen und Botaniker
Die Agronomen haben viel dazu beigetragen, dass die Pflanzen immer ertragreicher werden. Der Erfolg des Futteranbaus beispielsweise wird gemessen am Gewicht von Trockensubstanz pro Hektare oder Proteingehalt usw.. Mit ausgeklügelten Sorten, gezielter Düngung, Bewässerung und Schnittzeitpunkt werden grosse Erträge erzielt.
Das kann dann etwa so aussehen…
Je älter ich werde, umso weniger interessieren mich die agronomischen Komponenten der Pflanzenproduktion. Wichtiger für mich werden Pflanzenvielfalt (Biodiversität), Schönheit, Farbe, Geruch…. Blumenwiesen statt tetraploide Raigräser, Margritten, Söiblumen und Orchideen statt nur saftiges Grün.
Mehr Botanik, weniger Agronomie!


Weniger Gräser = weniger Heuschnupfen!
LikeLike
„Bei schlechter Bewirtschaftung geraten die Zuchtgräser auf den nicht ursprünglichen Biotopen jedoch unter Stress. Für Birkenpollen ist bekannt, dass in der Schale der Pollenkörner Eiweiße gefunden werden, die hochgradig Allergien auslösen – wenn die Birke unter Stress stand. So verwundert vielleicht die Tatsache nicht mehr, dass Weidelgräserpollen als die Gräserpollen gelten, die besonders häufig Allergien verursachen.“aus:http://www.pferdeleben.de/pferdehaltung/vfd-artikel-pferdeweiden-aufwuchsNimmt so die Natur die Verteidigung auf?
LikeLike
Dieses saftige satte dumpfe dumme Grün ist fast unerträglich. Wie angenehm für Auge und Nase hingegen jegliche Art von „durchzogenen“ Wiesen! Mehr Lebensraum und Vielfalt für die Blumen- und Vogelarten, die Insekten, die Bienen – für das Auge, den Magen, ja für die Kultur schlechthin….Was brauchen wir noch mehr Turbokühe, noch höhere Milch- und Fleischberge, noch dickere Bäuche von Zuviel, noch mehr Geld, Subventionen usw??? Less is more, auch in der Landwirtschaft.Schöne Ostern!
LikeLike