AUSWANDERERBLOG

Heckenpflege

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Oktober 17, 2009

Wir haben auf La Oueyte über fünf Kilometer artenreiche Hecken. Deren Pflege ist zeit- und arbeitsaufwendig. Die Hecken sind einerseits wichtige Gestaltungselemente in der Landschaft der Gascogne und andererseits von grosser Bedeutung für Flora und Fauna.
Von Zeit zu Zeit holze ich kleinere Abschnitte aus (auf den Stock zurücksetzen) und gewinne dabei klafterweise Brennholz.
Vor der Aussaat der Feldkulturen mähe ich mit der Débroussailleuse den Krautsaum und verhindere damit, dass die Dornen in die Kulturen wachsen. In der EU muss jedes kleinste Gewässer durch einen Oekostreifen von mindestens zehn Meter Breite geschützt sein. Eine wichtige oekologische Massnahme, die leider in der Schweiz erst ansatzweise realisiert ist.

Stichwort Hecken in diesem Blog.

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  1. Avatar von Unbekannt Charlotte Egger said, on Oktober 17, 2009 at 2:27 pm

    Oekostreifen sind gut – aber was nützt es, wenn es nicht kontrolliert wird?Im Burgund sehe ich das jedenfalls an den wenigstens Stellen, leider. Vielleicht liegt es an der Auslegung, was unter Oekostreifen zu verstehen ist?Es geht ins gleiche Kapitel wie mit den Energieausweisen für die Häuser. Die stehen zwar jetzt auf dem Papier – aber die meisten scheren sich nicht drum, gemacht wird jedenfalls sehr wenig, es heisst immer „viel zu teuer“.Ich bin ehrlich gesagt ein wenig frustriert, wenn ich sehe, wie wenig ernst diese Dinge in viele Teilen Frankreichs genommen werden. Sie basteln zwar die ganze Zeit an ihren Häusern herum, aber um Isolation geht es in den wenigsten Fällen. Und im Garten geht es auch vor allem ums Unkrautvertilgen, damit es ja schön aussieht. Nicht so viel anders als in vielen vor allem Einfamilienhausquartieren in der Schweiz!Trotzdem liebe ich Frankreich – man darf ja auch hie und da inkonsequent sein…

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