AUSWANDERERBLOG

Blacken bekämpfen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 19, 2006

Auf einem Biobetrieb in der Schweiz ist das regelmässige Blacken (Rumex) stechen unabdingbar. Hier sind die Flächen zu gross und der trockene Boden zu hart um dieses Unkraut samt Wurzeln auszustechen. Da hilft auch das währschafte Blackeneisen aus der Schweiz nicht weiter. Aber jetzt, kurz vor der Ernte, können die rostrot leuchtenden Samenständer leicht entdeckt, abgeschnitten und aus dem Feld getragen werden. Zumindest kann so das Weiterverbreiten dieses Wurzelunkrautes gut verhindert werden. Das flache aufreissen der trockenen Böden kurz nach der Getreideernte zerstört dank der grossen Hitze die Wurzelstöcke fast vollständig. Jedenfalls hatte ich mit dieser Praxis in den letzten fünf Jahren grossen Erfolg.
Viel schwieriger ist der Flughafer (Avena fatua) zu bekämpfen. Die Samen können im Boden zehn Jahre überleben und keimen aus einer Bodentiefe bis 20 cm. Unsere Févérol-Felder sind in diesem Jahr stark mit Flughafer und Raygräsern durchsetzt.
Nach wie vor keimen auch die Brombeeren in den Getreidefeldern. Das ist darauf zurückzuführen, dass das ganze Heimwesen für zehn Jahre stillgelegt war.
Unkrautkuren zwischen Ernte und neuer Saat und geeignete Fruchtfolgen sind im grossflächigen Bioanbau das A und O.

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  1. Helen Whitehead said, on April 12, 2011 at 6:58 am

    Auch wir wohnen „ennet der Grenze“ und es wäre eine Hilfe zu wissen, wo Sie Ihre Blacken bekämpfen müssen.

    Liken


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