AUSWANDERERBLOG

„Das Jahresbankett der Totengräber“

Posted in Literatur by ruedibaumann on Juli 20, 2021

Der Roman von Mathias Enard ist bombastisch. Martin Ebel spricht in seiner Rezension (1. Juli 2021 „Der Bund“) von Weltliteratur aus Frankreich. Ich musste zeitweise hartnäckig dranbleiben… aber es lohnt sich!

Hier eine Auswahl von Pressestimmen:

Pressestimmen

„Ein großes Epos …. Dieses ganze Konstrukt ist so genial, dass ich beim Lesen immer wieder staunend dagesessen bin, dass das alles zusammenhängt.“ Vea Kaiser, ZDF Literarisches Quartett, 14.05.2021

„Es geht in diesem Roman wirklich um Leben und Tod. … Reichhaltig, barock, opulent, ausschweifend und sehr humorvoll.“ Nicola Steiner, SRF Literaturclub, 18.05.2021

„Ein kosmisches Werk über Essen und Liebe, über Tod und Reinkarnation, über die alles verdauende und sublimierende Macht der Sprache.“ Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.06.2021

„Die Wiederentdeckung des unendlichen buddhistischen Lebensrades durch Mathias Énard beschert uns Lesern eine buchstäbliche Roman-Revolution. Alles dreht, verkehrt und verwandelt sich, schreitet vor und zurück, ein ewiges Vorübergehen… Es ist ein großes Wimmelbild, aus dem man einzelne Geschichten hervor- und zurücktreten lassen kann. … Ein großes heiteres Kunststück.“ Hubert Winkels, Süddeutsche Zeitung, 20.05.2021

„‘Das Jahresbankett der Totengräber‘ ist kein Schmöker, sondern ein wuchtiges Kunstwerk eigenen Ranges. … Solange Literatur wie diese geschrieben wird, gibt es noch Hoffnung.“ Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 23.05.2021

„Der Roman ist ein üppiges Mahl, das in einer nahezu unendlichen Abfolge verschiedenster Gänge serviert wird: Glanz und Elend des Landlebens, Feindschaften und Begierden, Traditionen, Aberglaube. … Mathias Énards eleganter Stil und seine geistreiche Art zu erzählen machen das Buch zu einem wunderbar vielschichtigen, an vielen Stellen humoristischen und anregenden Provinz-Roman.“ Dirk Fuhrig, WDR3, 17.05.2021

„Kunstvoll, wortspielerisch und unheimlich gelehrt, aber nie angestrengt führt Enard uns immer wieder von der Gegenwart in die Geschichte und zurück. … Ein radikal moderner Roman, der mit seiner atemberaubenden nicht-linearen Erzählform, dem Hin und Her der wandernden Seelen zwischen Gegenwart und Geschichte, so etwas wie ein kollektives Gedächtnis wachruft.“ Kathrin Hondl, SWR2, 16.05.2021

„In diese Reihe der bildungssatten enzyklopädischen Groß-Epen fügt sich nun auch Mathias Énards jüngstes Leserüberwältigungswerk ein, der 500-Seiten-Roman ‚Das Bankett der Totengräber‘, abermals in ein berauschend wortgewaltiges, buntes Deutsch übertragen von dem Énard-erprobten Übersetzer-Duo Holger Fock und Sabine Müller. … Wer sich aber auf das Buch einlässt und sich vom Schwung seiner Fabulierlust tragen lässt, erlebt ungeahnte Lesefreuden.“ Sigird Löffler, Radio Bremen, 23.05.2021

„Ein großartiges Buch! … Es geht um die großen Themen der Literatur: Tod, Liebe, Abschied, Veränderungen und diese unglaubliche Beziehung mit dem Ort.“ Usama Al Shahmani, SRF Literaturclub, 18.05.2021

„Ich habe mich nach der Lektüre gefühlt, als hätte ich einen Wirbelsturm überlebt. … Es ist ein gargantueskes Buch für Schlemmer.“ Daniela Strigl, SRF Literaturclub, 18.05.2021

„Dieses Buch leistet alles, was ein großartiger Roman leisten kann.“ Christoph Keller, SRF Literaturclub, 18.05.2021

„Dieser Roman ist wie das titelgebende Bankett, ein ausuferndes Gelage … stupend kunstfertig, witzig, voll von erstaunlichen Begebenheiten.“ Anne-Cathrin Simon, Die Presse, 15.05.2021

„Enard entfesselt in seinem Roman ein wildes Spiel der Wiedergeburten und verknüpft so Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat.“ Wolfgang Popp, ORF Hörfunk, 17.05.2021

„‘Das Jahresbankett der Totengräber‘ nimmt uns mit auf eine amüsante Reise in die französische Seele.“ Leonie Heitz, ORF-TV, 17.05.2021

„Dieser erste Teil des Buches ist geradezu genial. … Das Bankett, diese Fress- und Sauforgie – göttlich. Da wäre ich gerne dabei gewesen.“ Götz Alsmann, ZDF Literarisches Quartett, 14.05.2021

„Mich hat dieses Buch fertiggemacht!“ Thea Dorn, ZDF Literarisches Quartett, 14.05.2021

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mathias Enard, 1972 geboren, lebt in Barcelona. Auf Deutsch erschienen von ihm die Romane „Zone“ (2010), für den er den Candide-Preis 2008 erhielt, „Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten“ (2011), ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt des lycéens 2010, und „Straße der Diebe“ (2013). Für den Roman Kompass (2016) erhielt er den Prix Goncourt 2015 und 2017 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. 2019 erschien sein Gedichtband Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona.

Aber lesen Sie selbst….!

Ernte Winterweizen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juli 19, 2021

Blé tendre, begrannter Bioweizen Energo, Lieferung an Cooperative Qualisol mittels Container

Nous paysans

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on Juli 18, 2021

Hier soll ein filmisches Meisterwerk entstehen….

https://www.tonundbild.ch/wir-erben

Schlemmen in Toulouse

Posted in Comédie française by ruedibaumann on Juli 17, 2021

MEMENTO – Museum in Auch

Posted in Patrimoine et architectures by ruedibaumann on Juli 12, 2021

Filmen ist anstrengend…

Posted in Comédie française by ruedibaumann on Juli 11, 2021

Landart

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juli 10, 2021

Die Tour de France gehört zum französischen Sommer

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Juli 9, 2021

Für mich stehen dabei nicht die sportlichen Leistungen der Radrennfahrer im Vordergrund, sondern die einzigarigen Kultur- und Naturlandschaften Frankreichs. Patrimoine et architectures.

Über Menschen

Posted in Literatur, Politik by ruedibaumann on Juli 8, 2021

Ich habe Juli Zehs neuen Roman „Über Menschen“ mit Vergnügen gelesen. Stadtflüchtling, Stadt-Land-Problematik, warum sind die Landbewohner so wie sie sind, gibt es den Dorfnazi, warum wählen die Dörfler mehrheitlich rechts, Fragen über Fragen, populär aufgearbeitet…

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.03.2021

Nicht hellauf begeistert, aber doch mit Sympathie bespricht Rezensent Jörg Magenau diesen Folgeroman zu Juli Zehs sagenhaft erfolgreichem Roman „Unter Leuten“. Hier arbeitet die Autorin weniger mit Perspektivenwechseln, denn sie lässt hier eine Hauptperson zu, die vor Corona und ihrem Besserwisser-Freund, dem Klimaschützer Robert, mit Hund aufs Land flieht. Dass aus dem „Dorfnazi“ fast ein Freund wird, gefällt dem Kritiker durchaus, denn dass die Überwindung plakativer Zuschreibungen zwischen Berlin und Brandenburg, zwischen Stadt und Land überhaupt nottut, findet auch er. Aber was sich daraus an Freundschaft und Wiedereingliederung ergibt, hält er dann wiederum für etwas „schlicht“ und geradezu märchenhaft. Immerhin gelingen der Autorin, so der freundlich-milde gestimmte Kritiker, immer wieder „wunderbar witzige und entlarvende Dialoge“- und entlarvt wird nicht selten die Besserwisserei der Städter.

Was Stephanie so alles von einem Waldspaziergang mitbringt…

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on Juli 7, 2021
Girolles (Eierschwämme, Pfifferlinge, Chanterelles)

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