Mit 310 Stundenkilometern durch französische Felder!
Mit dem TGV atlantique zwischen Bordeaux und Paris.
Naturnahe Landwirtschaft in Frankreich
Seit wir hier in Frankreich bauern (20 Jahre), haben in unserem Departement nicht weniger als 30 % der Bauern auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Die Eichenwälder in der Region laden dazu ein, auch Schweine wieder im Freien zu halten.

Man muss schon gut hinschauen, dass man die schwarzen Porc de Gascogne in den Eichenwäldergehegen erkennt…

Aber auch im Feldbau tut sich einiges: Das Pflanzen von Baumreihen in die Ackerflächen wir gefördert und erhöht die Biodiversität! Obstbäume aller Art, Kastanienbäume, Nussbäume, Mandelbäume usw. werden in vielen Regionen die Ackerflächen bereichern

Schade, dass der Schweizer Bauernverband immer noch meint, die Zukunft liege in der Massentierhaltung!
Ortsplanung

Die Gemeinde Traversères zählt rund 80 Einwohner* . Der Zonenplan zeigt, dass auch in Zukunft keine grosse Bautätigkeit vorgesehen ist. Man will, dass die schöne Kulturlandschaft intakt bleibt und nicht durch einzelne, weit herum sichtbare Bauten verunstaltet wird. http://www.traverseres.fr
Fin de saison
Fin de saison devant notre porte: Die letzten Orchideen des Jahres sind am Verblühen: Spirantes spiralis / Herbstwendelähre


Kastanienbaum
Unsere Kastanienbäume vor dem Haus haben wegen einer chinesischen Miniermotte jedes Jahr (seit 2001) vorzeitig ihr Laubkleid verloren und waren damit als Schattenspender nicht mehr viel Wert. Das gleiche Phänomen haben wir übrigens bei allen Rosskastanien in ganz Europa beobachtet.
Hier ein Bild von ende September 2015:

Dieses Jahr hat sich die Situation grundlegend verändert, heute am 12. Oktober sind die Kastanienbäume noch stark „im Laub“! Die Frage stellt sich, hat das mit der Klimaveänderung zu tun (niederschlgreicher Sommer) oder damit, dass sich gegen die Miniermotte endlich natürliche Feinde entwickelt haben? Wie dem auch sei, der natürliche Schattenspender ist sehr willkommen!








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