Obstbau
Es gibt immer weniger hochstämmige Obstbäume. Die Versorgung mit in- und ausländischem Obst erfolgt zunehmend über intensive Niederstamm-Anlagen.
Schön dass es noch Ausnahmen gibt: Kilian hat über 50 hochstämmige Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume gepflanzt und dabei vor allem wieder alte Obstsorten berücksichtigt.

Es wird allerdings viel Pflegearbeit brauchen und viel Zeit vergehen, bis diese Bäume in vollem Ertrag stehen. Hochstämmiger Obstbau ist Generationenarbeit!
Hier wartet Arbeit…
Wir haben in den letzten 15 Jahren viel Dachdeckerarbeit gemacht (auch im Zusammenhang mit der Erstellung unserer Photovoltaikanlage). Damit das Dach dicht wird, werden, -natürlich erst wenn der Dachstuhl saniert ist-, zuerst neue Rundziegel aufgelegt…

…und dass es schön und denkmalpflegerisch korrekt bleibt, werden darüber die alten Rundziegel platziert…

Das hier bleibt noch zu tun…

Die Südseiten eignen sich gut zur Energiegewinnung…

Und das habe ich mit viel Arbeit gemeint…





Also dann: Jetzt wird (bald) wieder in die Hände gespuckt…
Senderdurchlauf
Kaum haben wir hier in der France profonde wieder ordentlichen Internetempfang, – es ist wie verhext, – funktioniert der Satellitenempfang für TV und Radio nicht mehr….
Ich habe zwar mitbekommen, dass SRF ihre TV-Programme auf HD umstellt und dass für Leute mit einer Satellitenschüssel ein neuer Sendersuchlauf notwendig sei.
Allerdings ist das eher gesagt als getan. Selbst die hiesigen TV-Installateure haben ihre liebe Mühe die Schweizer Fernsehsender wieder zu orten…
SRG SSR Broadcast.ch verschickt zwar auf Nachfrage schöne, lange Listen mit Angaben über:
Satellit (EUTELSAT HOT BIRD 13B), Position 13°E, Modulation DVB-S2(8PSK), Frequency 10.971 GHz, Symbolrate 29.700 Msym/s, FEC 2/3, Polarisation: horizontal, Pilot mode: active (yes)
und weiter:
Service ID 17201, Video PID, HbbTV-Service, AIT PID 508, DSM-CC Carousel PID 508, Bitrate (kBit/s) 1500
Alles klar?
Nach hundert Suchläufen ist es mir inzwischen gelungen, wenigsten SRF 1 und 2 HD aus dem grossen Weltall wieder zu orten, gerade rechtzeitig um die Rundschau nicht zu verpassen…
Allerdings muss ich weiter ohne das „Echo der Zeit“ auskommen, weil auf der Liste mit über 3000 Radio- und TV Stationen das vertraute Radio SRF 1 usw. unauffindbar ist….
Ob alle 700’000 Auslandschweizer so patriotisch sind wie ich, und hin und wieder ihr Regionaljournal aus der alten Heimat hören wollen, weiss ich zwar nicht.
Dass aber auch die ach so wichtige Auslandschweizerorganisation keinen einzigen Hinweis auf das Abschalten der bisherigen CH-Radioprogramme macht, bzw. auch keine Anleitungen liefert, wie man die neuen Sendefrequenzen ortet, finde ich einen Skandal.
Oder habe ich einen Riss in der (Satelliten-)Schüssel?
Marilynne Robinson: „LILA“
Ich hätte den Roman Marilynne Robinson: „LILA“
wohl kaum gelesen, wenn ich nicht irgendwo gehört hätte, es sei Präsident Obamas Lieblingslektüre. Und in der Tat, es ist ein ausserordentliches Buch mit einer ganz eigenen erzählerischer Magie. Man muss sich beim Lesen allerdings schon etwas Zeit lassen, um in das letzte Jahrhundert im Staate Iowa einzutauchen.
Hier auch noch ein längeres Gespräch Obamas mit der Autorin:
http://www.nybooks.com/articles/2015/11/05/president-obama-marilynne-robinson-conversation/
Bravo Schweiz!
Es tut gut, wieder mal zu den Abstimmungssiegern zu gehören!
Die grosse Mehrheit der Schweizer StimmbürgerInnen hat der fremdenfeindlichen Durchsetzungsinitiative eine Abfuhr erteilt. Der Angriff der SVP auf die Menschenrechte und den Rechtsstaat Schweiz wurde dank der grossen Mobilisierung der Zivilgesellschaft erfolgreich abgewehrt!

Allerdings gilt es weiterzukämpfen um den weiteren Angriffen der Ewiggestrigen aus dem SVP-Lager erfolgreich zu widerstehen.
La plus grande ferme de France
Heute um neun Uhr eröffnet Präsident Hollande in Paris den jährlich stattfindenden
Salon d’agriculture. Für französische Politiker offenbar ein sehr wichtiger Anlass, wird doch hier die Popularität bzw. Unpopularität der jeweils regierenden Equipen richtiggehend zelebriert. Für Hollande dürfte es dieses Jahr ein richtiggehendes Spiessrutenlaufen werden! Seit Wochen demonstrieren die Bauern mit mehr oder weniger originellen Aktionen gegen die herrschende Agrarpolitik. Vor Präfekturen und Regierungsgebäuden werden Misthaufen deponiert, Eier gegen Fassaden geworfen, Grossverteiler mit Traktoren und Protestfeuern abgeriegelt, Strassen und Autobahnen mit Traktorenkolonnen blockiert. Letzte Woche haben militante Bauern den Garten von Landwirtschaftsminister LeFoll besetzt.
Die Bauern beklagen die zu tiefen Milch- und Fleischpreise und die illoyale Konkurrenz aus dem Ausland. Industrielle Tierfabriken in Deutschland, Polen und Rumänien würden mit viel billigeren Arbeitskräften die bäuerliche französische Produktion zerstören. Wohlverstanden, Betriebe mit 60 Milchkühen gelten hierzulande als Kleinbetriebe die gegen ausländische Konkurrenz mit 1000 und mehr Kühen nicht mehr konkurrenzfähig sind.
Nach Umfragen stehen 80% der französischen Bevölkerung den handfesten Protesten der Bauernorganisationen positiv gegenüber.
Damit die imposanten Charolais-Stiere trotz allem einmal mehr am Salon d’agriculture die zahlreichen Besucher beeindrucken können, werden für jedes ausgestellte Tier 500€ in Aussicht gestellt… Ob das genügt, die aufgebrachten Paysans zu beruhigen wird sich zeigen.
https://www.salon-agriculture.com





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