Stockholm
Tolle Stadt, offen, modern, trägt Sorge zur Altstadt. Kurz nach dem Ausscheiden der Schweden in der Vorrunde der Fussball-Europameisterschaft sind die Menschen etwas traurig…. wie die Schweizer und Österreicher und Kroaten und… und…




Geheimnisvolle Inselwelt vor den Toren der schwedischen Hauptstadt

Helsinki
Die finnische Hauptstadt gehört zur EU und ist viel Fussgänger- und velofreundlicher als das russische St. Petersburg…

…auch irgendwie auch viel witziger und fröhlicher.


St. Petersburg



Winterpalast, Residenz des Zaren bis 1917 beherbergt jetzt eines der schönsten Museen der Welt: Ermitage


Viele alte und neue Befestigungsanlagen vor St. Petersburg…

Grosse Kreuzfahrt
Weil Internetverbindungen auf See schwierig, langsam und teuer sind hier ein Rückblick auf die letzten zwei Wochen…
Wir beginnen den Ostseetrip in Kopenhagen…

Erste Station: Oslo

Fahrt durch Skagerrak und Kattegat nach Warnemünde und Rostock…


… zur Hauptstadt von Estland: Tallinn

Em Wasser na…
Ich beginne am Lyssbach, dann Alte Aare, Nidau-Büren-Kanal…

Per Velo rund um den Bielersee gehört zu meinen Lieblingsausflügen (weil es nur wenige Steigungen hat…). Einkehren im Restaurant Aux Trios Amis in Schernelz gehört natürlich auch dazu. Hier geniesst man im Gartenrestaurant die schönste Aussicht von ganz Westeuropa…


Reben, Sankt-Petersinsel, Alpenpanorama…

Über La Neuveville, Le Landeron, überquert man nicht nur die Sprachgrenze sondern auch den Zihlkanal (Thielle)…

… und gelangt so nach Erlach und schliesslich zum neu gebauten Flusskraftwerk der BKW am Hagneckkanal wo zur Zeit viel Schwemmholz anfällt.
Stadtwanderer
Höchste Zeit, wieder mal auf den Stadtwanderer-Blog aufmerksam zu machen http://www.stadtwanderer.net. Anlass ist der gestrige Fraktionsausflug der Grünen Fraktion zum Thema Migration in Bern.
Claude Lonchamp und Regula Rytz haben als exzellente Kenner der Geschichte Berns auf unterhaltsame Weise darauf aufmerksam gemacht, wie bedeutsam ImmigrantInnen für die bernische Entwicklung waren. Der Rundgang führte vom Erlacherhof (Sitz der Stadtregierung), vorbei am Chindlifresserbrunnen, über die französische Kirche und Weltpostdenkmal ins Bernermünster und schlussendlich zu einem aktuellen Asylzentrum im Gebäude der alten Feuerwache.
Trotzt gelegentlichen sintflutartigen Gewitterregen ein ausgesprochen lehrreicher Nachmittag über Bern, seine Irrungen und Wirkungen bis hin zur heutigen grünen Hauptstadt!
Danke allen OrganisatorInnen!

Löwen wecken
Löwen wecken ist die Geschichte eines Mannes, der einen falschen Schritt tut und diesen Weg dann weiterverfolgen muss. Ein stürmischer Roman, der sich in der stark umkämpften Grauzone zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung, Gut und Böse bewegt, und der zeigt, wie zerbrechlich unser geordnetes Leben eigentlich ist.
Geschrieben wurde der Roman von Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982. Sie studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet.
Der Roman ist nach meinem Dafürhalten spannend geschrieben, manchmal ein wenig konstruiert, nach meinem Geschmack vereinzelt auch etwas zu ausführlich psychologisierend.
Festrede von Heinz Däpp
Auszug aus einer nicht ganz ernst gemeinten Festrede von Heinz Däpp am 800-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Grossaffoltern:

(—)
Ds Team vom Profässer Schulze het de aui Dörfer u Wyler vo Grossaffouteren unger d Lupe gno. Z Subärg hei si vernoo, heig vor viiune, viiune Jahr es Ehepaar buret, wo beide im Nazionaurat gsi syge. Wiu si aber chli angersch buret u chli angersch politisiert heigen aus di angere Subärger, heig me chli Müeh gha mit ne. U de syge sy haut uf Südfrankrych züglet u bewirtschafti dört e Farm, wo grösser syg aus dr ganz Kanton Bärn, u dank den Agrarsubvänzione vor EU syge di Buumes steirych worde.
Em Profässer Schulze isch di Gschicht gspässig vorcho un är het zwe vo synen Assischtänte, dr Urs Rüedisühli, e Zürcher, wo z Berlin doktoriert, u d Ulrike von Hohenzollern-Gütersloh, zu dene Buumes uf das Südfrankrych gschickt. Nach ere Wuche sy di beide ganz begeischteret zrügg cho u hei verzeut, di Stefanie u dä Ruedi syge ganz flotti Lüt, u steirych syge si oo, aber nid wäg den EU-Subvänzione, nei, wiu si sech au Wuchen e Wageladig vo däm biologisch-dynamische Hauert- Dünger löie la lifere, u me dank däm Dünger chönn zueluege, wi d Sunnebluemen u d Härdöpflen u Sparglen u d Chirschi wachsi u me fasch nid nache mögi mit ärnte.
U itz, hei dr Urs u d Ulrike, wo unger dr heisse südfranzösische Sunnen es Paar worde sy, hei di beide wyter verzeut, itz wöu di auti Dame, di Stefanie, z Subärg e Bsuech machen u de Subärger es Gschänk aakündige, en Ungerfüerig unger de Bahngleis düre, auerdings numen unger gwüsse Bedingige. Was das für Bedingige syge, heig ne d Stefanie nid wöue verraate, si heig nume gseit, so öppis Strubs wi bim Dürrenmatt syg’s de öppe nid. Dr Urs u d Ulrike vermuete, dass es um öppis Soziaus oder Ökologisches göng. Vilech wüsse mer de meh, we mer im Herbscht d Uffüerig vom Theater Grossaffoutere göh ga luege. Di probe scho itz en aktualisierti Fassig vom Besuch der alten Dame. Das Stück wott dr Simon Buume ja de o no verfiume, un es würd eim nid verwungere, we d Stefanie dr Oskar überchiem für di beschti Houptroue u dr Ruedi dä für di beschti Näberoue.
(—)
http://www.grossaffoltern.ch/800/wp-content/uploads/2016/05/Festrede_Heinz_Daepp.pdf
Liebe Filmfreunde
Liebe Filmfreunde
Zum Abschluss der ersten Dorffilmkino-Saison haben wir etwas Besonderes für Sie bereit. Nicht nur Ort und Film sind erlebenswert, zusätzlich dürfen wir auch zwei Personen willkommen heissen, die im Film eine entscheidende Rolle spielen – die Eltern des Regisseurs und Hauptdarstellers, Stefanie und Ruedi Baumann, beide Ex-Nationalräte. Sie werden uns von der Entstehung und den Nachwirkungen des Filmes berichten und für Fragen bereit stehen.
Seid ganz herzlich eingeladen
z.B. Suberg
https://www.youtube.com/watch?v=nTqgSh-BMuAMittwoch, 1. Juni 20 Uhr
Im ½ Batzen, Kirchgasse 17, Ziefen
Eintritt frei / Kollekte«Zum Beispiel Suberg» ist ein Dokumentarfilm mit Tiefgang und Brisanz. Es ist kein Heimatfilm, wenn auch sein Regisseur Simon Baumann versucht, sich in seinem Dorf Suberg zu beheimaten. Es ist ein Film, der schmerzhaft bewusst macht, wie sehr unser Land sozial vereinsamt, weil Besitzstandwahrung und -mehrung das Gefühl der Zusammengehörigkeit zerstören; weil der Bau eines Häuschens und einer gut erschlossenen Zufahrtsstrasse uns wichtiger geworden sind als unser Kulturland und die Begegnung von Mensch zu Mensch. Obschon die Schweiz von Jahr zu Jahr immer mehr zum Klischee ihrer selbst mutiert, hat Simon Baumann einen humorvollen Film gestaltet, der billige Klischees meidet und durch den Einbezug der Familiengeschichte eine berührende persönliche Tiefe gewinnt.
Gastgeber: Zum Beispiel Ziefen



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