Kleine Welt
Peter Hans Kneubühl, der verwirrte und gefährliche Rentner aus Biel ist heute morgen festgenommen worden. Erleichterung nicht nur hier im Berner Seeland sonder auch im südwestfranzösischen Gers!
So hat heute die Dépéche du Midi informiert:
„Marsolan. Le forcené suisse qui fait peur au village“
„C’est à Marsolan que vit Christine, 64 ans, la sœur cadette de Peter Kneubühl. Une femme qu’il déteste pour des raisons encore inconnues/Photo DDM, Hario Masarotti
Une habitante d’un petit village de la Lomagne gersoise est sous surveillance depuis quelques jours. Elle fait partie de la liste noire de son frère qui a récemment tiré sur un gendarme à Bienne, en Suisse. Il est activement recherché par la police helvétique.
Christine ne veut parler à personne. Elle n’ouvre pas l’immense portail de sa demeure de pierres, où elle vit depuis une dizaine d’années. Pas un mot, pas une déclaration. Cette femme de 64 ans vit sous surveillance des gendarmes dans son village de Marsolan, à quelques kilomètres de Lectoure dans le Gers. Menacée par son frère, Peter Hans Kneubühl, un ancien mathématicien suisse de 67 ans recherché par toutes les polices helvétiques, Christine prend ses précautions. Il y a une semaine, ce géant de deux mètres, aux cheveux blancs, s’est retranché dans sa maison de Bienne en Suisse. Cette demeure, en ruine, dont il a hérité de ses parents avec sa sœur, nécessitait près de 250 000 francs suisses de réparations. Sa cadette souhaitait vendre. Lui a refusé la considérant comme une « arnaqueuse ». Quand, mercredi dernier, il a appris que son habitation était vendue aux enchères, il a pris les armes. Kneubühl a tiré sur un policier d’élite, le blessant grièvement à la tête, puis prit le maquis pour ne plus donner signe de vie. Malgré le déploiement de forces, les tracts, les appels… Plus rien. « Certains pensent qu’il est encore dans le canton de Berne, d’autres qu’il s’est suicidé », confie un enquêteur français. Informé par Christine, le maire de Marsolan, Dominique Gonella assure : « Je lui ai conseillé d’aller voir les gendarmes ». Les plus hauts responsables de la gendarmerie et de la préfecture ont été prévenus. « Un dispositif discret a été mis en place. Elle est en contact régulier avec les autorités suisses et les gendarmes gersois », confie un proche. Récemment, dans le cadre des recherches destinées à retrouver son frère, Christine a été interrogée. « Il y a plusieurs mois, elle avait prévenu les autorités suisses de la dangerosité de son frère. On ne l’avait pas écouté », rappelle Dominique Gonella. Une attitude qui aurait mis en colère et attristé Christine. Pendant ce temps, Peter Hans Kneubühl fait la une des journaux helvètes en narguant les forces de l’ordre. Présenté par une minorité comme un héros, cet homme présente un profil inquiétant : pas d’amis, pas de compagne. Il a longtemps vécu reclu dans sa maison. C’est là que les policiers ont découvert une pièce secrète abritant des armes, une arbalète, des munitions. En tentant de retrouver sa piste sinueuse, les journalistes ont retrouvé celle de sa sœur. Le maire du village se désespère : « Le téléphone sonne 15 fois par jour. Hier, il y avait des gens du Matin de Suisse et ceux d’un autre magazine… La télé ne va pas tarder à arriver ».
« Il en veut à tout le monde »
Les 430 habitants du petit village de Marsolan, perché sur une petite colline, se seraient bien passés de la cavale helvétique de Peter Hans Kneubühl.
« Les journalistes défilent, ils posent des questions sur cette dame qui est charmante et gentille… », résume une habitante. Craignant un « remue ménage » dans les prochaines heures, le maire a mis au courant son conseil municipal. « J’en dis le moins possible car il en veut à tout le monde, à l’État… À tout ce qui représente l’autorité », explique-t-il.
En retrouvant son carnet intime, les policiers suisses ont découvert que Kneubühl avait déjà planifié son conflit avec la police : cachettes possibles, réserves de vivres, possibilités de repli mais aussi sa mort. Un jeu de piste organisé par un tueur potentiel visiblement prêt à tout.“
Besuch aus…
… aus der Toscana. Andreas und Antoinette produzieren Olivenoel in der Toscana und sind zur Zeit bei uns auf Besuch. Gelegenheit für Erfahrungsaustausch zwischen Schweizer Biobauern im Ausland.
Spiel mir das Lied vom Brot
Es ist soweit: Am Freitag 17. September 2010 sind wir, das heisst Katharina Morello, Grupo sal und ich mit unserer Konzertlesung „Spiel mir das Lied vom Brot“ in Bülach. Und am 26. September in Winterthur.
„Die örtliche, angepasste Landwirtschaft hingegen war lange Zeit überall vernachlässigt worden. Über viele Jahre wurde der Weltmarkt mit billigen Nahrungsmitteln überschwemmt und verdrängte die örtliche Produktion. Kleinproduzenten, die für den lokalen Markt produziert hatten, wurden ruiniert. Man musste immer mehr Grundnahrungsmittel importieren. Und wenn die Preise steigen, sind es die armen Leute, die darunter zu leiden haben.“
Unser Fenster zur Welt
France Telecom hat es leider nicht geschafft, uns eine stabile Telefonleitung für das Internet offen zu halten (Die unglaubliche Geschichte der France Telecom). Wir haben nun den Vertrag mit Orange gekündigt, die Livebox für den drahtlosen Empfang zurückgebracht um nun der Firma alsatis eine Chance zu geben uns besser zu verbinden. Zu diesem Zweck habe ich ihren Sender/Empfänger an der Nordseite des Hauses befestigt, diesen auf den etwa 5 km weit entfernten Sender in der Nachbargemeinde Haulies ausgerichtet… und siehe es funktioniert!
So hören wir das „Echo der Zeit“ oder sehen hin und wieder live stream-Sendungen vom Schweizer Fernsehen.
Es ist heiss
Es ist heiss heute, sehr heiss sogar. 40° C am Schatten! Zum Glück hat unser Haus dicke Mauern, so dass es drinnen angenehm kühl bleibt.
Übrigens, auch der Preis ist heiss: Die Konsumentenpreise für Biofrüchte und Biogemüse sind in Frankreich 70% höher als für konventionelle Ware (Biofrüchte 68% teurer, 5,54 €/kg gegen 3,29 €/kg; Biogemüse 69% teurer, 3,23 €/kg gegen 1,91 €/kg).
Das Dumme für uns Bioproduzenten ist nur, dass wir für unsere Ware sehr oft kaum mehr erhalten als für konventionelle Produkte.
Handel und Verarbeitung profitieren offensichtlich!
Sonnenstrom
Unsere Solaranlage haben wir vor genau einem Monat in Betrieb genommen. In diesen 31 Tagen haben wir 1707 kWh ins Netzgeliefert. Durchschnittlich 55 kWh pro Tag, prognostiziert waren für diese Zeit 47,5 kWh pro Tag. Wir sind auf Kurs und zum Glück hat für die Solaranlage, ganz im Gegensatz zu den meisten Elektrogeräten im Wohnhaus, der Blitzschutz standgehalten!
Coup de foudre – Blitzschlag
Es hat fürchterlich gekracht gestern Nachmittag: ein Blitz hat direkt neben unserem Haus in den Strommasten eingeschlagen und hat erhebliche Schäden angerichtet:
4 Stunden Stromausfall in der ganzen Region
Telefonleitung stumm
Transformer am Strommasten kaputt
unsere eben neu montierten Stromzähler verbrannt
Funktelefon kaputt
Satellitenempfänger für Radio und TV zerstört
Kochherd kaputt
dLan Ethernet gegrillt
Wifi-Box für Internet kaputt…
Glücklicherweise hat die Solaranlage keinen Schaden genommen!
Die EDF-Monteure haben innert vier Stunden die Stromleitung provisorisch retabliert, das Telefon funktioniert seit heute Abend wieder.
Für den Internetempfang habe ich heute einen als@tis-Empfänger montiert, der von einer Nachbargemeinde alimentiert wird…
Im nahen Städchen haben wir heute diverse elektronische Geräte ausgetauscht, neu bestellt oder gekauft. Jetzt muss alles wieder neu konfiguriert, angepasst und programmiert werden…Ufff!
Wetten dass die Versicherung genau diese Schäden im Kleingedruckten ausgeschlossen hat…
Hochwasserschutz Entlastungsstollen
Nicht nur am Gotthard, auch am Lyssbach Entlastungsstollen wird eifrig gebohrt. Bis im nächsten Jahr entsteht in der Gemeinde Lyss zwischen dem Leen und der Fulenmatt ein 2570 m langer Tunnel mit einem Durchmesser von 4,4 m. Damit sollen die zerstörerischen Überschwemmungen, die in den letzten Jahren immer wieder grosse Schäden verursacht haben, verhindert werden.
Das 60-Millionenprojekt hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: unser Hof Inselmatt in Suberg ist weiterhin überschwemmungsgefährdet: der Stollen entlastet nur Lyss, nicht aber die Dörfer am Oberlauf des Lyssbachs…. So sah es auf unserem Hof vor drei Jahren aus…
Sanfte Lösungen, bei denen allfällige Hochwasser überall an den Zuflüssen auf Landwirtschaftsflächen abgeleitet worden wären, seien zwar geprüft, aber als nicht realisierbar eingestuft worden. Schade, das nächste Hochwasser kommt bestimmt…
Gartenwirtschaften
Diese Hitzetage verbringt man am besten in einer Gartenwirtschaft an der Aare. Unser Favorit ist das Restaurant Schloss Reichenbach in der Gemeinde Zollikofen. Die Aare kann man hier mit der Reichenbachfähre überqueren.
Tischnachbarn aus Berlin sind erstaunt, dass es entlang diesem herrlichen Fluss nur so wenige Gartenbeizen gibt. Wir eigentlich auch!
Noch schöner als in der Gartenwirtschaft zu sitzen, ist das Schwimmen in der Aare. Zum Beispiel im Berner Marzili, in Radelfingen oder in Aarberg.
Z’Bärn
Schön wieder mal in Bern zu sein. Ich sitze im Tibits bei einem kühlen Bier, beobachte die Leute, treffe (zufällig) alte Bekannte, lese wieder mal im Berner „Bund“ (in Papierform und nicht nur elektronisch) zum Beispiel über den alten ETH-Professor Potryskus, der immer noch von seinem Gentechnologie-Reis träumt….
Schöne, ruhige Ferienzei!












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