Z’Visite
Z’Vistite heisst zu Besuch in der Schweiz. Auch wenn es neblig und kalt ist freuen wir uns jeweils riesig auf Kind und Kegel, auf alte Freunde, auf Feld und Stall… Vom allgegenwärtigen Dichtestress haben wir bisher nichts gemerkt 😉
Und noch etwas: Die aktuelle Zeitung (auf Papier!) schon am Morgen um sieben Uhr im Briefkasten!
Nostalgie pur!
Wald in Frankreich
Rund 30% der Gesamtfläche Frankreichs (0hne Überseegebiete) sind mit Wald bedeckt. Etwa 2/3 sind Laubbäume, 1/3 Nadelbäume. Die wichtigste Baumart (wie könnte es anders sein) ist die Eiche (über 20%).
Besitzverhältnisse: Der Privatwald macht 3/4 der Waldfläche aus und ist sehr stark parzelliert, was die Bewirtschaftung sehr erschwert. Frankreich muss Holz improtieren.
Wie in der Schweiz nimmt die Waldfläche Frankreichs laufend zu (jährlich um etwa 1-2%!).
Die grünen Flächen sind Wald
In unserer Gegend (Gers) sieht das von oben so aus (die dunkelgrünen Flächen sind Wald oder Waldweiden).
Im Gegensatz zur Schweiz ist das Waldareal nicht parzellengenau abgegrenzt und geschützt. Rodungen und Bauten im Wald sind möglich. Selbst auf unserem Betrieb ist der Übergang von Feldgehölz, Hecke, Waldweide, Wald, fliessend. Als eigentlichen Wald (Eichen und Platanen) würde ich etwa 10 bis 15 ha bezeichnen.
Cérémonie du 11 novembre
Der 11. November ist in Frankreich ein Feiertag (und das hat ganz und gar nichts mit meinem Geburtstag zu tun… ;-). Im ganzen Land und in jeder noch so kleinen commune wird jedes Jahr der Toten des ersten Weltkriegs gedacht. Der Maire lädt die Dorfbevölkerung zu einer schlichten Feier vor dem Monument („Mort pour la France“) ein, legt einen Kranz nieder, hält eine kurze Rede und erwähnt alle aus der Gemeinde namentlich, die im Grande guerre oder im Zweiten Weltkrieg, im Algerienkrieg oder in Indochina für Frankreich gestorben sind.
Dieses Jahr hat anschliessend auch der sechsjährige Basile einen schönen Text aus der Schule vorgelesen, der die Menschen in Europa und der ganzen Welt zu Frieden und Freundschaft aufruft.
Un vin d’honneur nous était ensuite servi à la salle de fête.
Schwalben
Die Schwalben sammeln sich vor dem Abflug auf unserer Stromleitung.
Sie werden etwa fünf- bis siebentausend Kilometer zurücklegen müssen bis zu ihrem Winterquartier in Kamerun, Kongo, Gabun, Zentralafrika. Gute Reise!
Elles partent toutes vers l’Afrique, et reviendront au printemps. Mais l’Afrique c’est vaste, pour être un peu plus précis, les hirondelles qui nichent en France partent vers le Cameroun, le Congo, le Gabon, le Centrafrique. Elles vont donc faire un peu plus de 5 000 à 7 000 km). Mais celles ci, ont-elles nichées en France ? Si ce sont des hirondelles russes ou anglaises on sait qu’elles iront jusqu’au sud de l’équateur (soit des distances souvent supérieures à 10000 km).


















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