Betonmasten entfernen
Endlich konnten wir heute das Freileitungskabel und die störenden Betonmasten auf dem Hofareal entfernen. Eigentlich eine einfache Sache, wenn alles gut vorbereitet ist:
Solarpark zum Zweiten
Ich habe vor ein paar Tagen über den zur Zeit grössten Solarpark Frankreichs berichtet. Hier jetzt noch die versprochenen Bilder:
So sieht der 24 ha grosse Photovoltaik-Park von weitem aus…
und so aus der Nähe…
Auf etwa der halben Fläche sind die Panels noch nicht montiert….
…. bis zur Inbetriebnahme in diesem Sommer gibt es noch viel zu tun!
Die 35 Millionen Euro teure Anlage wir übrigens durch die Firma Solarezo erstellt.
Jean Ferrat 1930 – 2010
Seine kommunistisch geprägten Polit-Chansons durften zeitweise nicht im Radio gespielt werden, dennoch würdigte Frankreichs Präsident Sarkozy Jean Ferrat jetzt als einen der wichtigsten Sänger des Landes. Ferrat ist im Alter von 79 Jahren verstorben.
Frankreich ist traurig, ich auch.
Gute Arbeit – bon travail
Das ist das Team, das in den letzten zwei Wochen unser Stalldach erneuert hat…
Henri, Ludovic, Philippe und Benjamin…
… sie arbeiten für George Serre, der vor Jahren bereits das Dach auf unserem maison de maître mustergültig saniert hat…
Jetzt warte ich auf die EDF (Électricité de France) die nun endlich die alten Strommasten entfernen sollten.
Artisanat
Die erste Etappe ist geschafft: Dachstuhl ist repariert und die Nordseite des Daches nach allen Regeln der handwerklichen Dachdeckerkunst fertiggestellt. Jetzt warten wir auf die Lieferung der 80m2 Solarpanels für die Südhälfte des Daches und der Ondulatoren (Stromumwandler). Der Photovoltaïk-Boom in Frankreich hat dazu geführt, dass zur Zeit offenbar für gewisse Materialien Lieferengpässe entstanden sind.
Rear Window – mein Fenster zum Hof
Über den Pyrenäen staut sich eine Kaltfront…
… während leichte Nebelschwaden unsere Felder in ein diffuses Licht tauchen
Zoomen
Mein alter Fotoapparat hat den Geist aufgegeben. Über amazone.fr habe ich einen neuen gepostet. Natürlich nur so ein einfaches Rentnermodell pour les nuls in Sachen Fotografie. Aber immerhin, jetzt kann ich sogar zoomen…. Hier meine ersten Umgebungsföteli:
La Guarde im Osten….
das Inselwäldli im Süden…
und die grünen Matten im Westen.
Cantabria
Kantabrien liegt am Golf von Biskaya, an der Nordküste Spaniens. Wir machen Halt in Castro-Urdiales, einem kleinen spanischen Städchen. Hier sind die Spanier noch unter sich. Es gibt kaum Hotels, dafür viele Bars mit von Tapas überfüllten Tresen, vino tinto, Motorräder, Kinderwagen… Das Leben spielt sich auch im November draussen ab, an der Strandmeile, in den engen Gassen vor den Bars, in Hinterhöfen, am Hafen…. Südländische, spanische Lebensqualität!
Biarritz
In Biarritz treffen sich die Surfer und die Rentner dieser Welt. Die Surfer, weil es immer so gigantische Wellen hat und die Rentner, weil der Golfstrom dafür sorgt, dass es auch im Winter angenehm warm ist (zur Zeit 20 Grad). Wir gehören zu keiner der beiden Kategorien aber wir wollen hin und wieder das Meer sehen…
Bei Tag…
…am Abend…
…und bei Nacht!
11 novembre
Der 11. November ist in Frankreich ein Feiertag. In jeder Gemeinde werden in Gedenken an den Waffenstillstand 1918, der den verlustreichen 1. Weltkrieg beendete, Blumen und Kränze niedergelegt. In jeder noch so kleinen Gemeinde Frankreichs steht auf dem Dorfplatz ein Gedenkstein mit den Namen derer, die im ersten Weltkrieg umgekommen sind: Mort pour la France.
Nicht weniger als 1,4 Millionen Tote, vor allem junge Männer, hatte Frankreich damals zu beklagen. In vielen Dörfern lebten danach nur noch alte Leute, Frauen und wenige Kinder. Es gibt auch Dörfer, die sich danach nie mehr richtig erholt haben, obschon später eine eigentliche Einwanderungsbewegung aus dem Ausland (auch aus der Schweiz), eingesetzt hat. Der heute noch existierende Auslandschweizerverein in der Gascogne stammt aus dieser Zeit.
Bei uns in Traversères (65 Einwohner) hat der Maire Jean-Michel Liares in einer kurzen Rede auf dem Dorfplatz der Toten gedacht: „la mémoire se transmet, l’espoir se donne“.
Im salle de fêtes wurde anschliessend der Gemeindebevölkerung ein Ehrenwein kredenzt.


































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